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Beschreibung
vor 2 Tagen
Volha Hapeyeva legt ein ebenso poetisches wie persönliches und
politisches »Wörterbuch« über ihre Nomadenjahre zwischen Belarus,
Deutschland, Kreta und Japan vor. Einzelne, vermeintlich
unscheinbare Wörter sind der Ausgangspunkt und öffnen ganze Denk-
und Erfahrungswelten. So ist der gedankliche Weg von »sad«
(Ziergarten) und »harod« (Nutz- oder Gemüsegarten) zum Garten Eden,
zu Stadt- und Staatsgrenzen nicht weit – und schon stehen wir vor
den Fragen: Wie frei sind wir wirklich in der globalisierten Welt?
Und wie sehr entscheidet der richtige oder falsche Pass über einen
Teil unseres Lebens? Hapeyevas Buch ist ein poetisches Nachdenken
über Sprache, Identität und Zugehörigkeit. Sie stellt Fragen nach
Heimat und Fremdsein, nach Geschlecht und Patriarchat, nach der
Möglichkeit, »Mensch« zu sein jenseits von Zuschreibungen. Volha
Hapeyeva, geboren in Minsk, Belarus (1982), ist Lyrikerin, Autorin,
Übersetzerin, Künstlerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk
erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. den English
PEN Translates Award für das Buch In My Garden of Mutants (2021),
den Wortmeldungen-Literaturpreis 2022, Rotahorn-Preis 2021 und den
manuskripte-Preis 2025. 2019-2020 war Volha Hapeyeva
Stadtschreiberin von Graz. 2021-2022 Writer-in-Exile den
PEN-Zentrum Deutschland, 2022-2023 Stipendiatin des Berliner
Künstlerprogramms DAAD und 2023-2024 erhielt sie das Clara und
Eduard Rosenthal Literaturstipendium (Jena). Volha Hapeyevas
Gedichte wurden in mehr als 15 Sprachen übertragen. 2020 erschien
auf Deutsch Mutantengarten, 2023 Trapezherz. Ihr Debütroman Camel
Travel erschien 2021. 2024 erschien ihr Roman Samota. Die
Einsamkeit wohnte im Zimmer gegenüber. Sie ist häufig Gast auf
internationalen Festivals. Als Künstlerin arbeitet Volha Hapeyeva
mit Objekten und Texten (Archiv der kleinen Wesen, Ausstellung in
Graz 2024 und Marschroots der Wörter, Ausstellung in Jena,
2024–2025). Seit 2020 schreibt Volha Hapeyeva auch auf Deutsch und
wohnt als Nomadin in Österreich und Deutschland. Moderation: Stefan
Petermann Aufzeichnung einer Veranstaltung in der Weimarer
LiteraturEtage vom 30.04.2026.
politisches »Wörterbuch« über ihre Nomadenjahre zwischen Belarus,
Deutschland, Kreta und Japan vor. Einzelne, vermeintlich
unscheinbare Wörter sind der Ausgangspunkt und öffnen ganze Denk-
und Erfahrungswelten. So ist der gedankliche Weg von »sad«
(Ziergarten) und »harod« (Nutz- oder Gemüsegarten) zum Garten Eden,
zu Stadt- und Staatsgrenzen nicht weit – und schon stehen wir vor
den Fragen: Wie frei sind wir wirklich in der globalisierten Welt?
Und wie sehr entscheidet der richtige oder falsche Pass über einen
Teil unseres Lebens? Hapeyevas Buch ist ein poetisches Nachdenken
über Sprache, Identität und Zugehörigkeit. Sie stellt Fragen nach
Heimat und Fremdsein, nach Geschlecht und Patriarchat, nach der
Möglichkeit, »Mensch« zu sein jenseits von Zuschreibungen. Volha
Hapeyeva, geboren in Minsk, Belarus (1982), ist Lyrikerin, Autorin,
Übersetzerin, Künstlerin und promovierte Linguistin. Für ihr Werk
erhielt sie zahlreiche Preise und Auszeichnungen, u.a. den English
PEN Translates Award für das Buch In My Garden of Mutants (2021),
den Wortmeldungen-Literaturpreis 2022, Rotahorn-Preis 2021 und den
manuskripte-Preis 2025. 2019-2020 war Volha Hapeyeva
Stadtschreiberin von Graz. 2021-2022 Writer-in-Exile den
PEN-Zentrum Deutschland, 2022-2023 Stipendiatin des Berliner
Künstlerprogramms DAAD und 2023-2024 erhielt sie das Clara und
Eduard Rosenthal Literaturstipendium (Jena). Volha Hapeyevas
Gedichte wurden in mehr als 15 Sprachen übertragen. 2020 erschien
auf Deutsch Mutantengarten, 2023 Trapezherz. Ihr Debütroman Camel
Travel erschien 2021. 2024 erschien ihr Roman Samota. Die
Einsamkeit wohnte im Zimmer gegenüber. Sie ist häufig Gast auf
internationalen Festivals. Als Künstlerin arbeitet Volha Hapeyeva
mit Objekten und Texten (Archiv der kleinen Wesen, Ausstellung in
Graz 2024 und Marschroots der Wörter, Ausstellung in Jena,
2024–2025). Seit 2020 schreibt Volha Hapeyeva auch auf Deutsch und
wohnt als Nomadin in Österreich und Deutschland. Moderation: Stefan
Petermann Aufzeichnung einer Veranstaltung in der Weimarer
LiteraturEtage vom 30.04.2026.
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