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Beschreibung
vor 1 Woche
»Grundsätzlich war es bisher schön gewesen. Ich war glücklich,
vielleicht so, wie niemals zuvor. Nähme man alle bereits
absolvierten und noch im Verlauf befindlichen Menschenleben
zusammen, müsste meins im oberen Viertel angesiedelt sein, ziemlich
sicher sogar. Hinter alle fünf Stufen der Bedürfnispyramide konnte
ich fette Haken setzen. Dennoch: Etwas fühlte sich schief an.«
Nachts schreit ein Mann. Eine Frau bleibt stehen und will einfach
nicht weitergehen. Ein Vater disrupiert sein Haus. Eine Mutter wird
wütend auf Grönland. Ein Sohn baut das World Trade Center aus
Butter nach. Eine Tochter schafft es nicht zum Mond. Haie schwimmen
in den vierten Stock. Und eine liest das Letzte aller Bücher. Der
neue Erzählband von Stefan Petermann enthält Fragmente von
Vergnügen. Vor allem aber Halluzinationen einer Gegenwart, die im
Begriff ist, sich aufzulösen. Mit energischer Poesie erzählt er von
Menschen, die in Momenten des Übergangs stehen. So erschafft er mit
einem unbestechlichen Gespür für Zwischentöne kleine Welten, die
leuchten, auch wenn sie schon im Verschwinden begriffen sind. Im
Zentrum seiner Texte steht die Liebe, ihr Versuch, den Abbrüchen zu
trotzen, dabei mal scheitert, mal triumphiert. Geschichten, die
anfassen und schubbern machen, samt Blenden ins Künftige. Über den
Autor Stefan Petermann, geboren in Werdau, hat mehrere Romane und
Erzählbände veröffentlicht, dazu den Reportagenband »Jenseits der
Perlenkette«. Einige seiner Geschichten wurden verfilmt. Er war an
zahlreichen Ausstellungen und Kunstprojekten beteiligt, zuletzt
»Der Thüringer Blumenwurf«. Er unterrichtet an der
Bauhaus-Universität Literarisches Schreiben und lebt in Weimar.
www.stefanpetermann.de Moderation: André Schinkel Aufzeichnung
einer Lesung in der Weimarer LiteraturEtage vom 26.02.2026
vielleicht so, wie niemals zuvor. Nähme man alle bereits
absolvierten und noch im Verlauf befindlichen Menschenleben
zusammen, müsste meins im oberen Viertel angesiedelt sein, ziemlich
sicher sogar. Hinter alle fünf Stufen der Bedürfnispyramide konnte
ich fette Haken setzen. Dennoch: Etwas fühlte sich schief an.«
Nachts schreit ein Mann. Eine Frau bleibt stehen und will einfach
nicht weitergehen. Ein Vater disrupiert sein Haus. Eine Mutter wird
wütend auf Grönland. Ein Sohn baut das World Trade Center aus
Butter nach. Eine Tochter schafft es nicht zum Mond. Haie schwimmen
in den vierten Stock. Und eine liest das Letzte aller Bücher. Der
neue Erzählband von Stefan Petermann enthält Fragmente von
Vergnügen. Vor allem aber Halluzinationen einer Gegenwart, die im
Begriff ist, sich aufzulösen. Mit energischer Poesie erzählt er von
Menschen, die in Momenten des Übergangs stehen. So erschafft er mit
einem unbestechlichen Gespür für Zwischentöne kleine Welten, die
leuchten, auch wenn sie schon im Verschwinden begriffen sind. Im
Zentrum seiner Texte steht die Liebe, ihr Versuch, den Abbrüchen zu
trotzen, dabei mal scheitert, mal triumphiert. Geschichten, die
anfassen und schubbern machen, samt Blenden ins Künftige. Über den
Autor Stefan Petermann, geboren in Werdau, hat mehrere Romane und
Erzählbände veröffentlicht, dazu den Reportagenband »Jenseits der
Perlenkette«. Einige seiner Geschichten wurden verfilmt. Er war an
zahlreichen Ausstellungen und Kunstprojekten beteiligt, zuletzt
»Der Thüringer Blumenwurf«. Er unterrichtet an der
Bauhaus-Universität Literarisches Schreiben und lebt in Weimar.
www.stefanpetermann.de Moderation: André Schinkel Aufzeichnung
einer Lesung in der Weimarer LiteraturEtage vom 26.02.2026
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