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Beschreibung
vor 2 Tagen
Bernadette und Jonathan erklären, was Enshittification bedeutet,
und zeigen anhand von drei konkreten Mustern – dem Verfall
digitaler Plattformen, Bloatware bei Hardware-Produkten und Feature
Creep – wie Mehrwert systematisch vom Nutzer zum Unternehmen
verschoben wird. Sie analysieren die drei zentralen Hebel, die
dabei zum Einsatz kommen: steigende Wechselkosten, maximale
Intransparenz sowie Lock-in-Effekte. Abschließend diskutieren sie,
was Produktmanagerinnen und Produktmanager konkret tun können, um
diese Entwicklung transparent zu machen und gegenzusteuern. **Key
Takeaways** - **Enshittification folgt einem Muster:** Zuerst wird
echter Nutzen geboten, um Vertrauen und Nutzerbasis aufzubauen.
Dann werden Nutzer instrumentalisiert, um Geschäftskunden
anzulocken und schließlich werden auch diese ausgepresst. Am Ende
verdient nur noch die Plattform. - **Bloatware verkürzt
Produktlebenszyklen künstlich:** Software-Updates machen Hardware
mit begrenzten Ressourcen schleichend unbrauchbar, z.B.
Smartphones, Smart-TVs und zunehmend auch softwarelastige Autos
sind davon betroffen. - **Feature Creep erhöht Kosten ohne
proportionalen Nutzen:** Was als exklusive Individualisierung
beginnt, wird zum teuren Standard – mit mehr Fehleranfälligkeit,
höheren Servicekosten und einem Lock-in, aus dem Kunden kaum mehr
herauskommen. - **Drei Hebel treiben Enshittification an:** Hohe
Wechselkosten, intransparente Preismodelle und Lock-in-Effekte
sorgen dafür, dass Kunden nicht mehr kaufen, weil das Produkt das
beste ist, sondern weil sie keine echte Alternative mehr haben. -
**Produktmanager können Transparenz schaffen:** Der Hebel liegt
nicht in der Entscheidungsgewalt, sondern in der richtigen Wahl von
KPIs – Kundenzufriedenheit, Serviceanfragen, Beschwerden – und
darin, bei jedem Produktupdate sichtbar zu machen, welchen Nutzen
oder Schaden es für den Anwender tatsächlich erzeugt. -
**Nachhaltiges Geschäft braucht ausgeglichene Wertverteilung:**
Produkte mit echtem Mehrwert, transparenten Preisen und niedrigen
Wechselkosten sind kein Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg –
sie sind die stabilere Grundlage dafür. Was denkst du? Eerkennst du
Enshittification in Produkten, mit denen du täglich zu tun hast?
Schreib uns, wir freuen uns über deine Gedanken und Beispiele. Und
wenn du regelmäßig Impulse rund um Produktmanagement bekommen
möchtest, trag dich in den **PRODUCT LOUNGE Newsletter**
(https://productlounge.net/) ein.
und zeigen anhand von drei konkreten Mustern – dem Verfall
digitaler Plattformen, Bloatware bei Hardware-Produkten und Feature
Creep – wie Mehrwert systematisch vom Nutzer zum Unternehmen
verschoben wird. Sie analysieren die drei zentralen Hebel, die
dabei zum Einsatz kommen: steigende Wechselkosten, maximale
Intransparenz sowie Lock-in-Effekte. Abschließend diskutieren sie,
was Produktmanagerinnen und Produktmanager konkret tun können, um
diese Entwicklung transparent zu machen und gegenzusteuern. **Key
Takeaways** - **Enshittification folgt einem Muster:** Zuerst wird
echter Nutzen geboten, um Vertrauen und Nutzerbasis aufzubauen.
Dann werden Nutzer instrumentalisiert, um Geschäftskunden
anzulocken und schließlich werden auch diese ausgepresst. Am Ende
verdient nur noch die Plattform. - **Bloatware verkürzt
Produktlebenszyklen künstlich:** Software-Updates machen Hardware
mit begrenzten Ressourcen schleichend unbrauchbar, z.B.
Smartphones, Smart-TVs und zunehmend auch softwarelastige Autos
sind davon betroffen. - **Feature Creep erhöht Kosten ohne
proportionalen Nutzen:** Was als exklusive Individualisierung
beginnt, wird zum teuren Standard – mit mehr Fehleranfälligkeit,
höheren Servicekosten und einem Lock-in, aus dem Kunden kaum mehr
herauskommen. - **Drei Hebel treiben Enshittification an:** Hohe
Wechselkosten, intransparente Preismodelle und Lock-in-Effekte
sorgen dafür, dass Kunden nicht mehr kaufen, weil das Produkt das
beste ist, sondern weil sie keine echte Alternative mehr haben. -
**Produktmanager können Transparenz schaffen:** Der Hebel liegt
nicht in der Entscheidungsgewalt, sondern in der richtigen Wahl von
KPIs – Kundenzufriedenheit, Serviceanfragen, Beschwerden – und
darin, bei jedem Produktupdate sichtbar zu machen, welchen Nutzen
oder Schaden es für den Anwender tatsächlich erzeugt. -
**Nachhaltiges Geschäft braucht ausgeglichene Wertverteilung:**
Produkte mit echtem Mehrwert, transparenten Preisen und niedrigen
Wechselkosten sind kein Widerspruch zu wirtschaftlichem Erfolg –
sie sind die stabilere Grundlage dafür. Was denkst du? Eerkennst du
Enshittification in Produkten, mit denen du täglich zu tun hast?
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