Anmeldung Registrierung
Auto Hell Dunkel
Erweiterte Suche
  1. Startseite
  2. Podcasts
  3. Produktmanagement Im.puls Podcast

Episoden

45 Minuten
Nur 0,3 Prozent der Weltbevölkerung zahlen für einen KI-Account, und 84 Prozent haben KI noch nie genutzt. Wer sich abgehängt fühlt, hat noch nichts verpasst. Bernadette und Jonathan setzen bei der untersten der fünf Strategieebenen an. Sie zeigen, was eine KI braucht, um wie ein neuer Mitarbeiter arbeitsfähig zu werden. Bei PRODUCT LOUNGE arbeiten die beiden bereits so. Der KI alle Daten und Tools freizugeben birgt Risiken. Die IT kann aber helfen, KI und Tools sicher und kontrolliert zu verbinden, denn das Unternehmen nutzt die Tools ohnehin. Mit dieser Ebene ist erst der Einstieg gemacht. Danach darf und muss AI-First weiter oben ansetzen, bei Zielen, Produkt und Vision. **Key Takeaways** - Den größten Hebel hat KI beim wiederkehrenden Alltagskram wie Ablage, Reporting, Reisekosten oder Tickets. Als Sparringspartner für Ideen bringt sie weniger. - Tools freigeben und ausprobieren lassen ist Forschung. AI-First heißt: Jede Aufgabe versuchst du zuerst mit KI zu lösen. - Schneller arbeiten ist nur die unterste von fünf Strategieebenen. Darüber stehen die Fragen nach den richtigen KPIs, dem richtigen Produkt und der Vision. - Damit die KI dir Arbeit abnimmt, braucht sie dasselbe wie ein neuer Kollege: strukturierte Daten, Zugriff auf deine Tools, klare Verfahren und Regeln dafür, was sie in den Tools tun darf. - Wer die eigene Rolle als PM nicht klar hat, kann der KI keine guten Verfahren mitgeben und ihre Ergebnisse nicht bewerten. - Das Risiko beim KI-Zugriff steuerst du wie bei Mitarbeitern über Zugriffsrechte und Backups. Die IT hilft, die Verbindungen kontrolliert einzurichten. **CTA** Hast du jetzt auch ein bisschen FOMO? Im Newsletter erfährst du von neuen Folgen und Trainingsterminen. Du willst wissen, wie du deine eigene Verfahrensebene aufsetzt? Schreib uns.
57 Minuten
MENNEKES baut seit 90 Jahren Industriesteckvorrichtungen und hat im März 2026 auf der Light+Building mit M.ONE sein erstes SaaS-Produkt vorgestellt. Benedikt Huxol und Fabian Hütte erzählen, wie sich das Produktmanagement der Business Unit Industry vom reaktiven Anforderungsmanagement zur treibenden Kraft hinter diesem Schritt entwickelt hat. Du erfährst, wie ein Hardware-Unternehmen intern Verbündete für ein digitales Produkt gewinnt, was nach dem Launch anders läuft als beim Verkauf eines Steckers und wie ein PM-Team echte Kundennähe organisiert. Die Folge richtet sich an Produktmanagerinnen und Produktmanager in der Industrie, die ihre Rolle strategischer aufstellen oder ein erstes digitales Produkt planen. Ausgangspunkt war ein über Jahrzehnte gewachsenes, variantenreiches Portfolio, das ein kleines PM-Team vorwiegend operativ betreute. Benedikt und Fabian schildern, wie das Team in Workshops sein Rollenverständnis geklärt hat und wie aus Kundenaufgaben, für die MENNEKES bisher nur einzelne Komponenten lieferte, die Idee für M.ONE entstand. Die Lösung kombiniert Hardware, Cloud-App und buchbare SaaS-Module für Energiemessung, elektrische Sicherheit und Energieverteilung. Außerdem sprechen die beiden offen über die Post-Launch-Phase mit längeren Verkaufszyklen und einem wachsenden Backlog voller Kundenideen und darüber, was Kundennähe für ein PM-Team in der Industrie heute konkret bedeutet. **Key Takeaways** - Ein geklärtes Selbstverständnis gibt dem PM-Team Halt an der Schnittstelle zwischen Vertrieb und Entwicklung. Bei MENNEKES hängen Vision und Mission des Teams sichtbar an der Wand, regelmäßige Selbstreflexion gehört zur Routine. - Ein erstes digitales Produkt braucht im Hardware-Unternehmen ein begeistertes Kernteam und Rückendeckung der Unternehmensleitung. Am stärksten überzeugen konkrete Kundenprobleme, die die neue Lösung einfach löst. - Proof of Concept und Pilotkunden haben M.ONE früh geprägt. Der Produktmanager übernimmt bewusst keine Projektleitung und behält so Zeit für Kundenkontakt und Produktsteuerung. - Nach dem Launch zahlt sich Fokus aus: Das Team prüft Kampagnen, Vertriebsschulungen und Content und schärft dort nach, statt jede Kundenidee sofort umzusetzen. - Kundennähe heißt, die Anwendung beim Kunden zu verstehen und selbst vor Ort zu sein. Informationen aus dem Vertrieb ergänzen das eigene Bild vom Markt. - Ein realistisches Bild entsteht mit kritischen Stimmen. Ein zufällig rekrutiertes Panel von Elektroinstallateuren, der Austausch mit dem Service und Reklamationsgespräche am Messestand zeigen, was Kunden am Produkt oder Prozess stört. **Über die Gäste** Benedikt Huxol leitet seit Mai 2026 die Business Unit Industry bei MENNEKES und verantwortet dort Produktmanagement, Market Research und Vertrieb. Er kam im Januar 2020 als strategischer Produktmanager ins Unternehmen und leitete ab Februar 2024 das Produktmanagement der Business Unit. Davor arbeitete er im strategischen Einkauf in der Leuchten- und Hausgerätezulieferindustrie. Nach seiner Ausbildung zum Industriekaufmann studierte er berufsbegleitend Wirtschaftsingenieurwesen-Maschinenbau (B.Eng.) und anschließend International Management (M.Sc.). Fabian Hütte leitet seit Mai 2026 das Produktmanagement der Business Unit Industry bei MENNEKES. Von 2019 bis 2026 war er dort Produktmanager und hat in dieser Rolle M.ONE bis zum Launch auf der Light+Building vorangetrieben. Zu MENNEKES kam er 2018 in den Bereich Normung & Compliance, zuvor verantwortete er in der Leuchtenindustrie Projekte und Zertifizierungen. Fabian ist ausgebildeter Elektroniker für Betriebstechnik und hat Elektrotechnik (B.Eng.) sowie Systems Engineering & Engineering Management (M.Sc.) studiert.
50 Minuten
In technikgetriebenen Unternehmen übernimmt gar nicht mal so selten eine PowerPoint mit Business Case und Featureliste die Rolle des Anforderungsdokuments, in agilen Teams gilt Dokumentation schnell als überflüssig. Beide Muster führen zu unterschiedlichen Interpretationen und letztlich zu Eskalationsmeetings und Extraschleifen kurz vor der Markteinführung. Mit der Vergessenskurve, dem Prinzip der stillen Post und Jeff Pattons Satz „Ein geteiltes Dokument ist noch kein geteiltes Verständnis“ erklären die beiden, warum Schreiben und Visualisieren Wissen sichern. Das Beispiel eines Kühlschranks zeigt, was passiert, wenn die Technik die Nutzeranforderung überspringt. **Key Takeaways** - Anforderungsmanagement ist Kommunikation. Schreiben, Visualisieren und gemeinsame Workshops ergänzen sich, eines allein reicht selten. - Das richtige Maß findest du über fünf Fragen: Wer liest das Dokument? Passt es zum Leserkreis? Stimmt die Tiefe? Bietet es den gewünschten Nutzen? Wer hätte einen Nachteil, wenn es fehlt? - Kläre vorab den Zweck: Haftung absichern, Risiken senken, Entscheidungen nachvollziehbar halten oder asynchron mit Einkauf, Zulieferern und Behörden kommunizieren. - Vor den Nutzeranforderungen stehen Stakeholder-Analyse, Zweckbestimmung mit Kundenproblemen und Jobs to be Done sowie Produktgrenze und Produktkontext. Diese Vorarbeit braucht auch eine KI als Kontext, wenn sie Anforderungen generieren soll. - Formuliere Nutzeranforderungen aus Sicht der Nutzer und lösungsneutral, abgeleitet aus den Jobs to be Done. - Produktmanagement schreibt die Nutzeranforderungen, die Entwicklung leitet daraus Produkt- und technische Anforderungen ab. Wie beim Lasten- und Pflichtenheft zeigt sich so früh, ob beide Seiten dasselbe verstanden haben. **CTA** Du willst das an deinem eigenen Produkt üben? Im Tagestraining **PM Requirements** am 24. November 2026 in München bringst du dein Produkt mit und erarbeitest Stakeholder-Analyse, Produktkontext, Produktgrenze und deine ersten guten Nutzeranforderungen. Trag dich in den PRODUCT LETTER ein, um keine Folge und kein Training zu verpassen. Fragen oder eigene Erfahrungen mit Anforderungen? Schreib Jonathan und Bernadette, wir freuen uns auf deine Nachricht.
52 Minuten
Peter Schönle und Bernadette von Wittern klären, warum Service-Umsatzpotenzial trotz jahrzehntelanger Bekanntheit ungelöst bleibt. Peter ordnet ein, warum ein Großteil der Service-Calls am Kunden-Enablement liegt statt an der Maschine, und was der Design-to-Service-Ansatz dagegen unternimmt. Anhand von Praxisbeispielen erklärt er, wie Firmen ihren Service intern durchsetzen und extern bepreisen. Zum Schluss zeigen Bernadette und Peter, wie Produktmanager:innen Techniker:innen als Marktforschungsquelle nutzen. **Key Takeaways** - Im Service bleibt oft ungenutztes Umsatzpotenzial. Der Produktverkauf lief über Jahre gut, für eine Systematisierung des Service gab es nie einen Anlass. - Etwa 70 % der Service-Calls entstehen laut Peter Schönle nicht durch Maschinenfehler: Kunden kommen mit den Rahmenbedingungen vor Ort nicht zurecht. Serviceability gehört deshalb schon in die Produktentwicklung. - Der Customer Value Iceberg trennt Features von echtem Kundennutzen. Was auf der Website oder im Flyer steht, ist meist nur die Spitze. Der eigentliche Mehrwert liegt unter der Oberfläche und wird selten bepreist. - In nur 10 bis 15 % der Industrieunternehmen gibt es laut Peters Einschätzung eine dedizierte Stelle für Service-Produktmanagement, bei etwa der Hälfte fehlt sogar eine klare Aufgabenzuordnung. - Bevor Service extern verkauft wird, muss er intern überzeugen: Techniker:innen und Vertrieb geben Leistungen nur weiter, wenn sie selbst an deren Wert glauben. - Servicetechniker:innen liefern Produktmanager:innen oft ehrlichere Markteinblicke als der Vertrieb. Sie sind mit den tatsächlichen Problemen der Kunden konfrontiert. **Über den Gast** Peter Schönle ist Co-Owner und Managing Director der Si2-Group. Die Beratung ist auf Service im Maschinenbau spezialisiert. Er bringt über 25 Jahre Erfahrung in Serviceorganisationen des Maschinenbaus mit, davon über zehn Jahre international im Service Business Management. Peter und Bernadette kennen sich seit Bernadettes Masterarbeit vor über 15 Jahren. Das Thema damals: Produktmanagement für industrielle Dienstleistungen. **CTA:** Willst du das Thema Service und produktbegleitende Dienstleistungen bei euch strukturiert angehen? In unserem Training PM UPGREAT bringen wir dir genau dieses strategische Handwerkszeug fürs Produktmanagement bei. Noch mehr Impulse gibt es regelmäßig in unserem Newsletter – jetzt anmelden unter https://productlounge.net/newsletter/
49 Minuten
Jonathan erklärt die vier großen Stellhebel im technischen Produktmanagement: den Entwicklungsplan, das Anforderungsmanagement, die Produktvalidierung und das Risikomanagement. Für jeden Stellhebel klärt er, welche Rolle der Produktmanager übernimmt und warum die Initiative dazu im eigenen Interesse liegt. Bernadette und Jonathan grenzen dabei zentrale Begriffe wie Entwicklungsplan versus Projektplan oder Verifizierung versus Validierung klar voneinander ab. Am Ende ordnen sie fünf weitere Themenfelder ein, darunter technische Dokumentation, reguliertes Umfeld und kontinuierliches Feedback. **Key Takeaways** - Ein Entwicklungsplan legt zu Beginn jeder Produktentwicklung die Rahmenbedingungen der Zusammenarbeit fest – Rollen, Entscheidungsbefugnisse, Kommunikationswege und Fehlerkultur. Das schafft Struktur und verhindert spätere Konflikte im Team. - Nutzeranforderungen gehören in die Verantwortung des Produktmanagers und sollten strikt vom Nutzer aus gedacht werden, nicht von der Technik. Nur so kann das Entwicklungsteam daraus saubere technische Anforderungen ableiten. - Bei der Produktvalidierung zählt der Grundsatz „teste früh und teste viel". Wer Anforderungen frühzeitig mit echten Nutzern prüft, erkennt unnötige Features und Fehlentwicklungen, bevor sie teuer werden. - Risikomanagement betrifft jedes leistungs- und sicherheitsrelevante Produkt in Industrie und B2B. Der Produktmanager bringt hier die Perspektive der Nutzerrisiken ein. - Aus Risikobewertungen entstehen konkrete Anforderungen ans Produkt. Kommen diese zu spät in die Entwicklung, drohen teure Nacharbeiten oder Haftungsfragen nach dem Marktstart. - Wer diese Themen aktiv moderiert und mitgestaltet, reduziert die Zahl vermeidbarer Probleme in der Produktentwicklung und gewinnt dadurch Zeit für strategische Arbeit. **CTA:** Du willst technisches Produktmanagement in deinem Unternehmen souverän steuern? Im TECH PM Programm arbeitest du zehn Termine lang live online an den Themen aus dieser Episode – direkt an deinem eigenen Produkt, mit Jonathan als Sparringspartner. Der erste Durchgang startet im Herbst. TECH PM ist eine Vertiefung zum strategischen Pendant PM UPGREAT. Alle Infos und Anmeldelinks findest du in den Shownotes.
In Podcasts werben
Schalte jetzt Werbung in Podcasts.

Über diesen Podcast

Der Produktmanagement Im.puls Podcast richtet sich an Produktmanager*innen und Führungskräfte in Industrie und B2B, die mit ihrer Arbeit mehr Wirkung erzielen wollen – für sich selbst, ihr Team, ihr Unternehmen und ihre Kund*innen. Egal ob du gerade erst ins Produktmanagement einsteigst, schon Verantwortung für ein ganzes Portfolio trägst oder ein Team leitest: Hier findest du Impulse für deinen Alltag. Wir sprechen über: Strategisches Produktmanagement: wie du Marktchancen erkennst und den nächsten Umsatzbringer entwickelst Technisches Produktmanagement: wie du mit R&D und deinem Produktteam gezielt die Umsetzung steuerst und pünktlich launchst. Deine PM Persönlichkeit: wie du Entscheidungen klar vertrittst, mit unterschiedlichen Interessen umgehst und im Unternehmen wirksam wirst. Dich erwarten Expertenwissen, Industrie-Insights, Real Talk und praxistaugliche Tipps – jeden zweiten Dienstag. Wir sind deine Podcast-Hosts: Wir sind Bernadette und Jonathan von Wittern, gemeinsam führen wir unsere PRODUCT LOUNGE. Bernadette hat viele Jahre als Produktmanagerin in der Medizintechnik gearbeitet und dabei gelernt, wie entscheidend echte Anwenderorientierung ist. Mit ihrem BWL-Hintergrund verbindet sie Markt- und Business-Perspektive mit dem, was Anwender*innen wirklich brauchen. Jonathan bringt seine Erfahrung aus der Softwareentwicklung für Luft- und Raumfahrt, Automotive und Medizintechnik sowie aus Design Assurance und Regulatory Affairs mit. Er sorgt dafür, dass Produkte technisch und regulatorisch tragfähig werden und zudem pünktlich auf den Markt kommen. Gemeinsam decken wir damit genau das ab, worüber wir hier sprechen: strategisches und technisches Produktmanagement, verbunden mit der PM Persönlichkeit, die es braucht, um beides im Unternehmen wirklich durchzusetzen. Als ausgebildete Business Trainer*innen und Facilitator*innen – unter anderem in LEGO® Serious Play® und systemischem Coaching – geben wir dieses Wissen in der PRODUCT LOUNGE weiter.
Podcast melden

„Produktmanagement Im.puls“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

Abonnenten

Teilen

Mein Archiv

Deine Privatkopie der Folgen, die du nicht verlieren willst.

Podcast-Folgen verschwinden. Feeds werden auf die letzten Episoden gekürzt, Hoster räumen alte Dateien ab, Formate wechseln den Anbieter und lassen ihr Archiv zurück. Mit „Mein Archiv“ sichert podcast.de die Folgen deiner Podcasts für dich — angefangen bei den ältesten, denn die sind zuerst weg.

  • Deine gesicherten Folgen bleiben hörbar, auch wenn das Original offline geht.
  • Auch Folgen, die im heutigen Feed gar nicht mehr stehen — podcast.de kennt sie noch.
  • Herunterladen bleibt möglich, solange die Folge beim Podcaster liegt. Der zählt seine Abrufe wie bisher.
Startet bald

Sei beim Start von Mein Archiv dabei

Mein Archiv ist fast fertig. Trag dich ein, dann bekommst du eine E-Mail, sobald es losgeht – und bist von Anfang an dabei. Wir schreiben dir nur zum Start, keine Werbung, keine Weitergabe deiner Daten.

Du bekommst zuerst eine Bestätigungsmail. Abmelden geht jederzeit. Datenschutz