Warum dein Kind manchmal lieber wütend als traurig ist – und was wirklich hinter der Wut steckt.

Warum dein Kind manchmal lieber wütend als traurig ist – und was wirklich hinter der Wut steckt.

vor 1 Tag
10 Minuten
0
0 0 0

Beschreibung

vor 1 Tag

Dein Kind kommt vom Spielplatz, knallt die Tür, schreit dich an –
wegen nichts. Oder es tobt wegen einer Legofigur, die der kleine
Bruder „falsch hingestellt" hat. Und du denkst: Wegen sowas?
Warum ist der so aggressiv?


Aber was, wenn dein Kind gar nicht wütend ist? Was, wenn es
traurig ist. Oder beschämt. Oder verletzt. Und die Wut – ist nur
die Rüstung.


In dieser Folge von Fachlich. Menschlich. geht
es um eines der wichtigsten Konzepte der Emotionsforschung: Wut
als sekundäre Emotion. Das Gefühl, das sich
darüberlegt, wenn das eigentliche Gefühl zu verletzlich wäre.


Du erfährst:


Warum das Nervensystem Wut produziert, wenn
Trauer, Scham oder Hilflosigkeit zu groß werden
Warum die Wut spricht, wenn die Worte fehlen –
und das bei Kindern besonders oft
Warum gerade Jungen häufiger wütend als
traurig sind (und welche kulturellen Sätze daran beteiligt
sind)
Drei klare Hinweise, an denen du erkennst,
dass hinter der Wut etwas anderes liegt
Warum du die Wut nicht persönlich nehmen musst
– und wie das alles verändert
Wann der richtige Moment für ein sanftes „War heute irgendwas
blöd?" ist
Warum dein Kind eigentlich nur ehrlicher ist als wir Erwachsene


Diese Folge ist für alle Eltern, Mütter, Väter und pädagogischen
Fachkräfte, die hinter der lauten Oberfläche das leise
Gefühl sehen wollen.


Hinter der Wut deines Kindes steckt oft ein
verletzlicheres Gefühl. Deine Aufgabe ist nicht, die Rüstung zu
bekämpfen. Sondern der Ort zu sein, an dem sie nicht nötig
ist.


Die wissenschaftlichen Quellen zur Emotionsforschung und
Gefühlsregulation (Saarni, Lemerise & Dodge) findest du am
Ende der Beschreibung.


Neu: Ich plane einen Mitgliederbereich mit
Bonus-Episoden, Live-Q&As und konkreten Praxis-Skripten für
schwierige Eltern-Momente. Wer auf der Warteliste steht, bekommt
den Gründungspreis. Hier klicken.


Wenn dich diese Folge berührt, teile sie mit jemandem, der das
gerade braucht.


Mehr Impulse zu bindungsorientierter Erziehung, Gefühlsregulation
und Pädagogik im Alltag findest du auf Instagram:
@fachlich.menschlich


Quellen:


Saarni, C. (1999): The Development of Emotional Competence –
Guilford Press

Lemerise, E.A. & Dodge, K.A. (2008): The Development of
Anger and Hostile Interactions – in: Handbook of Emotions,
Guilford Press

15
15
Close