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Wir sprechen über die größten Alben der Pop- und Rockgeschichte. Jeden Montag gibt es eine neue Folge. Reinhören!
Beschreibung
vor 2 Tagen
1986 hat die britische Band The Smiths ihr drittes Album "The Queen
Is Dead" veröffentlicht. Es zählt mit Blick auf die
Chartpositionierungen zu den international erfolgreichsten Alben
der Gruppe, neben ihrem Album "Meat Is Murder". "The Queen Is Dead"
von The Smiths ist Morrisseys Abrechnung mit dem britischen
Königshaus, erklärt Frank König im Meilensteine Podcast. Und es ist
gleichzeitig Wegbereiter für den Britpop, der Mitte der 90er die
Charts erobern sollte. Das Album "The Queen Is Dead" ist auch der
direkte Nachfolger ihres Meilenstein-Albums "Meat Is Murder" aus
dem Jahr 1985, von dem wir unter anderem den Hit "How Soon Is Now?"
kennen. Neben der genialen Gitarrenarbeit von Johnny Marr, steht
auch bei diesem Album die polarisierende Figur Morrissey im
Vordergrund. Zum einen mit seinem besonderen Stil und seinen
außergewöhnlichen Gesangsmelodien, vor allem aber auch wegen seiner
Texte und seinem öffentlichen Auftreten, das oft von Provokation
geprägt ist. Was davon ernst gemeint ist und was nicht, ist oft nur
sehr schwer auseinanderzuhalten. "Es zieht sich auch durch dieses
Album. Auf der einen Seite dieses "Ihr könnt uns alle mal" und auf
der anderen, dieses Trotzdem-geliebt-werden-wollen, scheint so
immanent zu sein bei ihm", sagt Podcast-Host Frank König über die
verschiedenen Signale, die Morrissey aussendet. Auch abseits der
Musik hat Morrissey seine Provokationen nach außen getragen und
sich und die Band immer so inszeniert, dass sie zu wenig
Unterstützung (zum Beispiel durch die Plattenfirma) bekommen hätten
und sie eigentlich viel erfolgreicher sein müssten. Zu der Zeit hat
die Management-Aufgaben keine Agentur oder ein offizieller Manager
übernommen, sondern Gitarrist Johnny Marr zusätzlich zu seiner
musikalischen Arbeit. Zum Mangel an öffentlicher Aufmerksamkeit in
den 80ern kann noch angefügt werden, dass die Gruppe sich in den
80ern selbst lange dagegen gewehrt hat, Musikvideos zu drehen, was
damals das bestimmende Medium gewesen ist, erklärt Podcast Gast und
Morrissey-Experte Klaus Biehler. Das erste Musikvideo gab es dann
zu dem Song "The Boy With The Thorn In His Side" vom Album "The
Queen Is Dead". Für Musikredakteurin Katharina Heinius ist "The
Queen Is Dead" ein zeitloses Album, weil es eine Art Bindeglied
ist. Die Band ist beeinflusst von der Musik der Rolling Stones, der
Beatles, vom Soul der 60er Jahre genauso wie von Bands wie den New
York Dolls. Diese Einflüsse nimmt die Band, besonders auf diesem
Album, verarbeitet sie und wird damit zum Vorläufer des Britpop.
__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "The
Queen Is Dead" findet ihr auf www.swr1.de __________ Ihr wollt mehr
Podcasts wie diesen? Abonniert die Meilensteine! Fragen, Kritik,
Anregungen? Schreibt uns an meilensteine@swr.de
Is Dead" veröffentlicht. Es zählt mit Blick auf die
Chartpositionierungen zu den international erfolgreichsten Alben
der Gruppe, neben ihrem Album "Meat Is Murder". "The Queen Is Dead"
von The Smiths ist Morrisseys Abrechnung mit dem britischen
Königshaus, erklärt Frank König im Meilensteine Podcast. Und es ist
gleichzeitig Wegbereiter für den Britpop, der Mitte der 90er die
Charts erobern sollte. Das Album "The Queen Is Dead" ist auch der
direkte Nachfolger ihres Meilenstein-Albums "Meat Is Murder" aus
dem Jahr 1985, von dem wir unter anderem den Hit "How Soon Is Now?"
kennen. Neben der genialen Gitarrenarbeit von Johnny Marr, steht
auch bei diesem Album die polarisierende Figur Morrissey im
Vordergrund. Zum einen mit seinem besonderen Stil und seinen
außergewöhnlichen Gesangsmelodien, vor allem aber auch wegen seiner
Texte und seinem öffentlichen Auftreten, das oft von Provokation
geprägt ist. Was davon ernst gemeint ist und was nicht, ist oft nur
sehr schwer auseinanderzuhalten. "Es zieht sich auch durch dieses
Album. Auf der einen Seite dieses "Ihr könnt uns alle mal" und auf
der anderen, dieses Trotzdem-geliebt-werden-wollen, scheint so
immanent zu sein bei ihm", sagt Podcast-Host Frank König über die
verschiedenen Signale, die Morrissey aussendet. Auch abseits der
Musik hat Morrissey seine Provokationen nach außen getragen und
sich und die Band immer so inszeniert, dass sie zu wenig
Unterstützung (zum Beispiel durch die Plattenfirma) bekommen hätten
und sie eigentlich viel erfolgreicher sein müssten. Zu der Zeit hat
die Management-Aufgaben keine Agentur oder ein offizieller Manager
übernommen, sondern Gitarrist Johnny Marr zusätzlich zu seiner
musikalischen Arbeit. Zum Mangel an öffentlicher Aufmerksamkeit in
den 80ern kann noch angefügt werden, dass die Gruppe sich in den
80ern selbst lange dagegen gewehrt hat, Musikvideos zu drehen, was
damals das bestimmende Medium gewesen ist, erklärt Podcast Gast und
Morrissey-Experte Klaus Biehler. Das erste Musikvideo gab es dann
zu dem Song "The Boy With The Thorn In His Side" vom Album "The
Queen Is Dead". Für Musikredakteurin Katharina Heinius ist "The
Queen Is Dead" ein zeitloses Album, weil es eine Art Bindeglied
ist. Die Band ist beeinflusst von der Musik der Rolling Stones, der
Beatles, vom Soul der 60er Jahre genauso wie von Bands wie den New
York Dolls. Diese Einflüsse nimmt die Band, besonders auf diesem
Album, verarbeitet sie und wird damit zum Vorläufer des Britpop.
__________ Alle Shownotes und weiterführenden Links zur Folge "The
Queen Is Dead" findet ihr auf www.swr1.de __________ Ihr wollt mehr
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