"Pearl”, das Soloalbum von Janis Joplin, hat einen traurigen Beigeschmack, es ist ihr erfolgreichstes Album geworden. Sie selbst hat das aber nie erfahren können. Gestorben ist Janis Joplin Ende 1970 an einer Überdosis Heroin, nur wenige Stunden nachdem sie noch im Tonstudio gestanden hat. Mit ihrem frühen Tod gehört Janis Joplin auch zum traurigen "Club 27", in dem viele Rock- und Popstars durch ihr frühes Ableben sind. Neben Janis Joplin gehören zum Beispiel auch Jimi Hendrix, Kurt Cobain, Amy Winehouse, Jim Morrison oder auch Brian Jones in den "Club 27". Aufgenommen hatte Janis Joplin das Album mit "ihrer" neuen Band, der Full Tilt Boogie Band, die sich für sie auch nach der Band angefühlt hat, die fest zu ihr dazugehören sollte. Vorher hatte Janis Joplin schon mit anderen Bands zusammengespielt, aber die Full Tilt Boogie Band war auf dem Weg, ihre feste Band zu werden. Und dass das Zusammenspiel zwischen Janis Joplin und der Band gut funktioniert, das hört man auch, findet Musikredakteur Benjamin Brendebach. Die Songs, die Janis Joplin auf ihrem Album "Pearl" singt, hat sie größtenteils nicht selbst geschrieben – genauer gesagt ist nur der Song "Move Over" von ihr geschrieben worden. Aber dennoch macht sie mit ihrer Art zu singen die Songs zu ihren eigenen, findet auch Musikredakteurin Katharina Heinius: "Sie macht jeden Song zu ihrem eigenen Song!" Die Songwriter, mit denen sie für "Pearl" zusammengearbeitet hat, waren überzeugt von Janis Joplin, erklärt Katharina Heinius. Das ist alleine schon daran zu erkennen, dass sie ihr die Songs überhaupt angeboten haben. Insgesamt sind zehn Songs auf dem Album von Janis Joplin, darunter auch einige ihrer größten Hits. Es gibt Blues-Momente, Folk-Momente und noch ganz viel mehr. Aber eine Frage bleibt: Es gibt keinen Song auf dem Album mit dem Titel "Pearl". Warum also trägt das Album diesen Titel – das erfahrt ihr im Podcast! __________ Über diese Songs vom Album "Pearl" sprechen wir im Podcast • (04:01) – "Move Over" • (08:33) – "Can’t Turn You Loose" • (11:43) – "Cry Baby" • (17:19) – "A Woman Left Lonely" • (24:18) – "Me And Bobby McGee" • (31:46) – "Buried Alive In The Blues" • (34:56) – "Mercedes Benz" __________ Shownotes: • Die Manson-Morde (Tate-Morde): https://www.ndr.de/geschichte/koepfe/Charles-Manson-Die-Tate-Morde-machten-ihn-zur-duesteren-Ikone,manson136.html • Informationen zum Kent State Massaker: https://www.kent.edu/may-4-historical-accuracy • Podcastfolge von "Der Stichtag – Die Chronik der ARD" zum Altamont Free Concert: https://www.ardsounds.de/episode/urn:ard:episode:f8c7154bf271dd3c/ • Dokumentation: "The Day the Rock Star Died – Janis Joplin": https://www.zdf.de/portraits/the-day-the-rock-star-died-100#focus=the-day-the-rock-star-died-janis-joplin-100 • Die Meilensteine Live in Sinsheim am 24.9. – Hier könnt ihr euch anmelden: https://www.swr.de/unternehmen/events/regiotour-bw-meilensteine-2026-100.html
Kommentare (1)
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Großartige Auswahl, nur fehlt mir ein Album der Scherben: Keine Macht für niemand war wegweisend.