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Beschreibung
vor 2 Tagen
Ich bin noch immer ganz beflügelt von meinem Gespräch mit Sabine,
die nicht nur Professorin für Ideenökonomie an vielen Hochschulen
ist, sondern unser „Ur-Bird“. Schon weit vor unserer offiziellen
Gründung hat sie uns begleitet und damals sogar höchstpersönlich
das Logo der Birds "sortiert". Als jemand, der so lange und tief in
die DNA von Ideen blickt, bringt sie eine erfrischend
unkonventionelle Perspektive auf das mit, was KI aktuell bewegt und
zukünftig bewegen wird! In unserem Gespräch spannen wir einen
großen Rahmen aus vier großen Themenfeldern auf: Idee, Imagination,
Vermittlung/Lernen und das zukünftige Zusammenspiel von Mensch und
KI. Sabine erklärt wunderbar, dass eine echte Idee weit mehr ist
als ein kühles Kopfprodukt - sie ist körperlich spürbar. Doch jede
noch so geniale Idee ist fragil; sie braucht ein leidenschaftliches
„Wirtstier“, also einen Menschen, der bedingungslos an sie glaubt
und sie gegen den Corporate-Alltag verteidigt. Wenn wir Antwort-
und Ideengenerierung, das Ausspucken von Wahrscheinlichkeiten und
die Arbeit an Tasks zunehmend an Algorithmen auslagern, verändert
sich auch der Kern des Lernens radikal. Für Schulen, Universitäten
und Führungskräfte bedeutet das, Haltung und Urteilsfähigkeit in
den Fokus zu rücken. Es geht nicht mehr darum, die „richtige
Antwort“ auswendig zu lernen - das kann die KI schneller. Es geht
darum, die Antwort der Maschine kritisch zu hinterfragen, zu
bewerten und damit in einer Form zu "bearbeiten", die uns als
Mensch vorbehalten ist. „Wir haben KI erfunden. Also bin ich auch
mit verantwortlich für den Kram. Ich habe eine Verantwortung, dass
es da ist, und die muss ich im Rahmen meiner Möglichkeiten
annehmen.“ Aber haben wir im durchoptimierten Alltag überhaupt noch
den Mut, wie Hochsprung-Legende Dick Fosbury radikal querzudenken –
selbst wenn es für die Masse anfangs wie ein Fehler aussieht? Wie
behalten wir als Erschaffer die Macht über unser Werkzeug, anstatt
in Ehrfurcht vor der KI zu erstarren und uns kleiner zu machen, als
wir sind? Und liegt die größte menschliche Freiheit nicht genau
darin, glücklich zuzugeben, dass wir absolut keine Ahnung haben,
wie die Welt in 200 Jahren aussieht? Ein wunderbares Gespräch mit
einer der faszinierendsten Persönlichkeiten der Hauptstadt!
die nicht nur Professorin für Ideenökonomie an vielen Hochschulen
ist, sondern unser „Ur-Bird“. Schon weit vor unserer offiziellen
Gründung hat sie uns begleitet und damals sogar höchstpersönlich
das Logo der Birds "sortiert". Als jemand, der so lange und tief in
die DNA von Ideen blickt, bringt sie eine erfrischend
unkonventionelle Perspektive auf das mit, was KI aktuell bewegt und
zukünftig bewegen wird! In unserem Gespräch spannen wir einen
großen Rahmen aus vier großen Themenfeldern auf: Idee, Imagination,
Vermittlung/Lernen und das zukünftige Zusammenspiel von Mensch und
KI. Sabine erklärt wunderbar, dass eine echte Idee weit mehr ist
als ein kühles Kopfprodukt - sie ist körperlich spürbar. Doch jede
noch so geniale Idee ist fragil; sie braucht ein leidenschaftliches
„Wirtstier“, also einen Menschen, der bedingungslos an sie glaubt
und sie gegen den Corporate-Alltag verteidigt. Wenn wir Antwort-
und Ideengenerierung, das Ausspucken von Wahrscheinlichkeiten und
die Arbeit an Tasks zunehmend an Algorithmen auslagern, verändert
sich auch der Kern des Lernens radikal. Für Schulen, Universitäten
und Führungskräfte bedeutet das, Haltung und Urteilsfähigkeit in
den Fokus zu rücken. Es geht nicht mehr darum, die „richtige
Antwort“ auswendig zu lernen - das kann die KI schneller. Es geht
darum, die Antwort der Maschine kritisch zu hinterfragen, zu
bewerten und damit in einer Form zu "bearbeiten", die uns als
Mensch vorbehalten ist. „Wir haben KI erfunden. Also bin ich auch
mit verantwortlich für den Kram. Ich habe eine Verantwortung, dass
es da ist, und die muss ich im Rahmen meiner Möglichkeiten
annehmen.“ Aber haben wir im durchoptimierten Alltag überhaupt noch
den Mut, wie Hochsprung-Legende Dick Fosbury radikal querzudenken –
selbst wenn es für die Masse anfangs wie ein Fehler aussieht? Wie
behalten wir als Erschaffer die Macht über unser Werkzeug, anstatt
in Ehrfurcht vor der KI zu erstarren und uns kleiner zu machen, als
wir sind? Und liegt die größte menschliche Freiheit nicht genau
darin, glücklich zuzugeben, dass wir absolut keine Ahnung haben,
wie die Welt in 200 Jahren aussieht? Ein wunderbares Gespräch mit
einer der faszinierendsten Persönlichkeiten der Hauptstadt!
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