imagine all the agents - mit renato soldenhoff und jonas petermann
vor 20 Stunden
Ein gutes Gespräch
Podcast
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Beschreibung
vor 20 Stunden
In der neuen Folge treffe ich Renato und Jonas von der Zürcher
Hochschule der Künste (ZHdK). Gemeinsam blicken wir in die
Maschinenräume ihres Programms „Crafting Futures“ und fragen uns:
Wie navigiert man eigentlich durch eine Welt, in der die Zukunft
oft nur noch als hochglanzpoliertes, KI-generiertes Standbild in
Corporate-Blau erscheint? Wir diskutieren, warum wir Zukünfte nicht
nur sehen, sondern auch riechen müssen, um sie emotional zu
begreifen. Und wir sprechen über die Gefahr, die der Künstler Roman
Lipski (Artificial Muse) beschreibt: Wer zu früh mit KI-Tools
„abkürzt“, beraubt sich der Chance, seine eigene schöpferische
Handschrift überhaupt erst zu entwickeln. Renato und Jonas
plädieren für die Rückkehr zum Analogen, zum haptischen Prototyping
und zur bewussten Entschleunigung. Wir müssen wieder lernen, zu
improvisieren, und nicht bewegungslos auf "KI-Autopilot" zu
schalten. Fast beiläufig geht es um „Mundane Futures“, die
Bedeutung von „Warm Data“ (nach Nora Bateson) oder Hartmut Rosas
Resonanztheorie. Ein Gespräch über die Angst vor der Ersetzbarkeit,
die Macht körperlicher Erfahrung und die Suche nach einem neuen
Fortschrittsnarrativ jenseits von ewigem Wachstum und
technologischem Determinismus, in Angesicht dessen wir alle wieder
Anfänger sind, die erst lernen müssen, den „Imaginations-Muskel“
wieder richtig zu trainieren.
Hochschule der Künste (ZHdK). Gemeinsam blicken wir in die
Maschinenräume ihres Programms „Crafting Futures“ und fragen uns:
Wie navigiert man eigentlich durch eine Welt, in der die Zukunft
oft nur noch als hochglanzpoliertes, KI-generiertes Standbild in
Corporate-Blau erscheint? Wir diskutieren, warum wir Zukünfte nicht
nur sehen, sondern auch riechen müssen, um sie emotional zu
begreifen. Und wir sprechen über die Gefahr, die der Künstler Roman
Lipski (Artificial Muse) beschreibt: Wer zu früh mit KI-Tools
„abkürzt“, beraubt sich der Chance, seine eigene schöpferische
Handschrift überhaupt erst zu entwickeln. Renato und Jonas
plädieren für die Rückkehr zum Analogen, zum haptischen Prototyping
und zur bewussten Entschleunigung. Wir müssen wieder lernen, zu
improvisieren, und nicht bewegungslos auf "KI-Autopilot" zu
schalten. Fast beiläufig geht es um „Mundane Futures“, die
Bedeutung von „Warm Data“ (nach Nora Bateson) oder Hartmut Rosas
Resonanztheorie. Ein Gespräch über die Angst vor der Ersetzbarkeit,
die Macht körperlicher Erfahrung und die Suche nach einem neuen
Fortschrittsnarrativ jenseits von ewigem Wachstum und
technologischem Determinismus, in Angesicht dessen wir alle wieder
Anfänger sind, die erst lernen müssen, den „Imaginations-Muskel“
wieder richtig zu trainieren.
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