imagine all the agents - mit gerald hensel
vor 1 Woche
Ein gutes Gespräch
Podcast
Podcaster
Beschreibung
vor 1 Woche
In der neuen Folge treffe ich meinen alten Weggefährten Gerald
Hensel (superspring, HateAid). Wir blicken zurück auf 25 Jahre
Agenturwelt, der Zeit, als „Digitales“ noch als schräges
Freak-Thema galt, bis zum heutigen Asteroideneinschlag namens KI.
Sind wir wieder die Freaks? Bzw. wie wird man wieder Freak, wenn
alle als Teil der Bubble auf einmal zu Freaks (aka KI Experten)
geworden sind? Züchten wir uns gerade eine riesige Lücke im
Nachwuchs, weil KI die klassischen Junior-Jobs frisst? Was bedeutet
es für uns als Menschen, wenn wir wie degradierte „Click-Monkeys“
im Viertelstundentakt nur noch den Output von Maschinen validieren?
Und alle Kanäle automatisiert mit beliebigem Content fluten? Ist
das die schöne neue Arbeitswelt? Die schöne neue Welt per se? KI
kann zwar eine chemische Analyse von Kaffee runterbeten, aber
niemals das Gefühl eines heißen Bechers an einem kalten Bahnsteig
um 5:30 Uhr morgens nachempfinden. Ist Taste und die Fähigkeit zur
Reibung am Ende das Einzige, was uns vor der totalen Beliebigkeit
rettet? Es braucht definitiv mehr "Querstruppigkeit" auf allen
Ebenen (Danke für diesen Begriff, Gerald!). Und nicht zuletzt geht
es um die Seele des Menschen, das Un-Ausdrückbare, Un-Fassbare,
damit Un-Generierbare, was uns zu dem macht, was wir sind und was
uns letztendlich ausmacht. Fast schon traurig naiv und ungemein
beruhigend, dass wir diese derzeit nur als .md-File in unseren
AI-Systemen simulieren, als billigste Kopie... ...ein Thema, was
insgesamt das Gespräch wie ein roter Faden durchzieht.
Hensel (superspring, HateAid). Wir blicken zurück auf 25 Jahre
Agenturwelt, der Zeit, als „Digitales“ noch als schräges
Freak-Thema galt, bis zum heutigen Asteroideneinschlag namens KI.
Sind wir wieder die Freaks? Bzw. wie wird man wieder Freak, wenn
alle als Teil der Bubble auf einmal zu Freaks (aka KI Experten)
geworden sind? Züchten wir uns gerade eine riesige Lücke im
Nachwuchs, weil KI die klassischen Junior-Jobs frisst? Was bedeutet
es für uns als Menschen, wenn wir wie degradierte „Click-Monkeys“
im Viertelstundentakt nur noch den Output von Maschinen validieren?
Und alle Kanäle automatisiert mit beliebigem Content fluten? Ist
das die schöne neue Arbeitswelt? Die schöne neue Welt per se? KI
kann zwar eine chemische Analyse von Kaffee runterbeten, aber
niemals das Gefühl eines heißen Bechers an einem kalten Bahnsteig
um 5:30 Uhr morgens nachempfinden. Ist Taste und die Fähigkeit zur
Reibung am Ende das Einzige, was uns vor der totalen Beliebigkeit
rettet? Es braucht definitiv mehr "Querstruppigkeit" auf allen
Ebenen (Danke für diesen Begriff, Gerald!). Und nicht zuletzt geht
es um die Seele des Menschen, das Un-Ausdrückbare, Un-Fassbare,
damit Un-Generierbare, was uns zu dem macht, was wir sind und was
uns letztendlich ausmacht. Fast schon traurig naiv und ungemein
beruhigend, dass wir diese derzeit nur als .md-File in unseren
AI-Systemen simulieren, als billigste Kopie... ...ein Thema, was
insgesamt das Gespräch wie ein roter Faden durchzieht.
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