imagine all the agents

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Episoden

imagine all the agents - mit valeria straub
01.06.2026
1 Stunde 16 Minuten
Ich bin unglaublich inspiriert von meinem heutigen Gast Valeria, die seit langer Zeit schon Unternehmen dabei begleitet, das Potenzial neuer Technologien zu entschlüsseln, derzeit auch gezielt eine Ausbildung zur systemischen Coach absolviert. Aufgefallen ist sie mir durch ihre erfrischend reflektierten LinkedIn-Artikel. Also habe ich sie kontaktiert und wir waren beide positiv überrascht, dass auch der ursprünglich mal angedachte Zweck von Social Business Networks in Zeiten der Bubbles und "Aufmerksamkeitsbalzgehabe" tatsächlich noch möglich ist! In unserem Gespräch widmen wir uns den „zwei Herzen, die in ihrer Brust schlagen“: der rationalen Projektstruktur auf der einen und der wunderbar unberechenbaren, menschlichen Komponente auf der anderen Seite. Genau an dieser Schnittstelle erleben wir gerade, wie die anfängliche KI-Euphorie im Arbeitsalltag kippt und einer komplexen Realität weicht. Zwischen ethischen Bedenken von Führungskräften und den qualitativen Grenzen der Technologie wird klar, dass der Wandel vor allem emotionale Stabilität und Haltung fordert. (Hier passt dann auch wunderbar der kleine Exkurs in die Welt der Pros & Cons agentischer Musikproduktion und der Good ol´ Punk roots...) Valeria bringt es im Gespräch wunderbar auf den Punkt: „Es bedarf auch ganz viel Inner Work, um seinen Umgang mit KI zu finden.“ Für Führungskräfte bedeutet das, die wachsende Ungewissheit im Management mutig auszuhalten, analoge Räume für Unsicherheiten zu schaffen und die Größe zu besitzen, auch mal zu sagen: „Ich weiß es gerade nicht, lasst es uns gemeinsam herausfinden.“ Denn wenn reines Fachwissen zunehmend an die KI geht, rücken die wahren menschlichen (Ur-)Kräfte erst richtig in den Fokus: Selbstfürsorge, Haltung, Klarheit und die Fähigkeit, tiefe, vertrauensvolle Beziehungen aufzubauen. Und auch: Imagination. „Nenn mich naiv, aber ich glaube, es gibt so eine Qualität so zwischen Menschen, die ist einfach nicht reproduzierbar, egal wie gut dein Agent ist.“ Lassen wir so stehen...
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imagine all the agents - mit klaas bollhoefer
22.05.2026
1 Stunde 12 Minuten
Herzlich willkommen zu einer sehr besonderen Folge von "imagine all the agents". Heute übernimmt Klaus Schwab von bemorrow die Moderation und damit diesen Podcast und ich selbst bin der, der über die Zukunft von AI ausgefragt wird und Rede und Antwort stehen muss. Natürlich starten wir mit meinem Herzensthema Imagination und der Imagination Economy. Was hat mich dazu bewegt, diesem Thema Zeit und Raum zu geben und es über den Jahreswechsel (noch) bruchstückhaft auszugestalten? Wo stehe ich aktuell mit meinen Gedanken und Zielen? Und wie hat nicht zuletzt Vibe Coding dafür gesorgt, dass die Frage: "Was wäre, wenn wir uns mit Unterstützung von KI mehr der menschlichen Vorstellungskraft (in meinem Fall: in Unternehmenskontexten) widmen würden und diese als nachhaltige Resource und Capability begreifen?" ein Stück weit beantwortbar wird? So taucht auch die Agentic Band wieder auf und ein neues Experiment "Der Agentische Rat" (work in progress), bei dem noch nicht entschieden ist, was daraus wird, aber bei dem jetzt schon klar ist, dass wir auch Multi-Agenten-Systeme anders denken und entwerfen können, wenn wir unserer Vorstellungskraft Raum geben. In der zweiten Hälfte des Gesprächs diskutieren wir dann darüber. wie reif KI derzeit schon ist, insbesondere wenn es darum geht, einen hohen Grad an Autonomie in relevanten Prozessketten zu erreichen. Ist es wirklich schon realistisch, den Menschen aus der Gleichung zu nehmen? Oder ist nicht eher das Gegenteil der Fall? Was bedeutet es, wenn etwas funktioniert, aber noch nicht fertig ist? Und dieses "noch nicht fertig" unserer Einschätzung nach sogar viel stärker im Kontext Wissensarbeit, als im Kontext Softwareentwicklung zum Problem wird aktuell. Braucht es den größeren Knall? Müssen wir einfach nur ein Stück weit aushalten? Auf jeden Fall müssen wir aufhören, nachzuplappern! Und der KI sagen, dass sie auch gern mal den Mund halten darf...
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imagine all the agents - mit sven dörrenbächer
28.04.2026
1 Stunde 22 Minuten
In bin froh, stolz und im Nachhinein unfassbar begeistert, dass Sven Dörrenbächer bei mir zu Gast war und wir uns gemeinsam ein wenig die Zukunft von und mit KI zurechtlegen konnten. Sven hat mehr als 25 Jahre Leadership- und Digital-Erfahrung (u.a. Mercedes, Jung von Matt, antoni) und ist nicht zuletzt Autor des wunderbaren Werks "EMBRAICE - Der KI-Ratgeber für Führungskräfte", unschwer zu erkennen an der flauschigen "Hang Loose" Geste auf dem Cover. Sven postuliert: "Zeit, den Wandel zu umarmen", eins der vielen Themen auch in unserem Gespräch. Wie schaffen wir es, als Führungskraft, aber vor allem als Mensch im Arbeitsleben, KI Zeit und Raum zu geben? Wie bewegen wir uns in diesem riesigen Spielzeugladen, verlassen aber gleichzeitig mit aller "Ernsthaftigkeit" die Social Tech Bubbles und schaffen Werte und Potenziale aus der Mitte heraus? Aus der Mitte der Unternehmen. Aus einem im Ideallfall vielleicht sogar entstehenden neuen Mittelstand. "Hang Loose" trifft auf all die möglichen und (teils nur für Monate in dieser hyperagilen Zeit) unmöglichen neuen Ideen, Konzepte, Produkte und Geschäftsmodelle. Nie war eine Zeit so spannend, so wegweisend, so diffus, "radikal und irre", wie aktuell. "Zeit, den Wandel zu umarmen", Zeit, den Wandel aktiv mit zu gestalten, Zeit, den Vorstellungen gemeinsamer positiver Zukünfte Raum, Richtung und Substanz zu geben. Zeit, in all der Verwirrung, nicht durchzudrehen. Hang Loose. Ernsthaftigkeit. Vorstellungskraft. Wie Sven abschließend sagt: "Eine Frage der Einstellung, Neugier und ein wenig Zeit mitbringen"
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imagine all the agents - mit renato soldenhoff und jonas petermann
07.04.2026
1 Stunde 10 Minuten
In der neuen Folge treffe ich Renato und Jonas von der Zürcher Hochschule der Künste (ZHdK). Gemeinsam blicken wir in die Maschinenräume ihres Programms „Crafting Futures“ und fragen uns: Wie navigiert man eigentlich durch eine Welt, in der die Zukunft oft nur noch als hochglanzpoliertes, KI-generiertes Standbild in Corporate-Blau erscheint? Wir diskutieren, warum wir Zukünfte nicht nur sehen, sondern auch riechen müssen, um sie emotional zu begreifen. Und wir sprechen über die Gefahr, die der Künstler Roman Lipski (Artificial Muse) beschreibt: Wer zu früh mit KI-Tools „abkürzt“, beraubt sich der Chance, seine eigene schöpferische Handschrift überhaupt erst zu entwickeln. Renato und Jonas plädieren für die Rückkehr zum Analogen, zum haptischen Prototyping und zur bewussten Entschleunigung. Wir müssen wieder lernen, zu improvisieren, und nicht bewegungslos auf "KI-Autopilot" zu schalten. Fast beiläufig geht es um „Mundane Futures“, die Bedeutung von „Warm Data“ (nach Nora Bateson) oder Hartmut Rosas Resonanztheorie. Ein Gespräch über die Angst vor der Ersetzbarkeit, die Macht körperlicher Erfahrung und die Suche nach einem neuen Fortschrittsnarrativ jenseits von ewigem Wachstum und technologischem Determinismus, in Angesicht dessen wir alle wieder Anfänger sind, die erst lernen müssen, den „Imaginations-Muskel“ wieder richtig zu trainieren.
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imagine all the agents - mit gerald hensel
30.03.2026
1 Stunde 12 Minuten
In der neuen Folge treffe ich meinen alten Weggefährten Gerald Hensel (superspring, HateAid). Wir blicken zurück auf 25 Jahre Agenturwelt, der Zeit, als „Digitales“ noch als schräges Freak-Thema galt, bis zum heutigen Asteroideneinschlag namens KI. Sind wir wieder die Freaks? Bzw. wie wird man wieder Freak, wenn alle als Teil der Bubble auf einmal zu Freaks (aka KI Experten) geworden sind? Züchten wir uns gerade eine riesige Lücke im Nachwuchs, weil KI die klassischen Junior-Jobs frisst? Was bedeutet es für uns als Menschen, wenn wir wie degradierte „Click-Monkeys“ im Viertelstundentakt nur noch den Output von Maschinen validieren? Und alle Kanäle automatisiert mit beliebigem Content fluten? Ist das die schöne neue Arbeitswelt? Die schöne neue Welt per se? KI kann zwar eine chemische Analyse von Kaffee runterbeten, aber niemals das Gefühl eines heißen Bechers an einem kalten Bahnsteig um 5:30 Uhr morgens nachempfinden. Ist Taste und die Fähigkeit zur Reibung am Ende das Einzige, was uns vor der totalen Beliebigkeit rettet? Es braucht definitiv mehr "Querstruppigkeit" auf allen Ebenen (Danke für diesen Begriff, Gerald!). Und nicht zuletzt geht es um die Seele des Menschen, das Un-Ausdrückbare, Un-Fassbare, damit Un-Generierbare, was uns zu dem macht, was wir sind und was uns letztendlich ausmacht. Fast schon traurig naiv und ungemein beruhigend, dass wir diese derzeit nur als .md-File in unseren AI-Systemen simulieren, als billigste Kopie... ...ein Thema, was insgesamt das Gespräch wie ein roter Faden durchzieht.
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Über diesen Podcast

Next in AI? Our Imagination! (Selbst-)Gespräche, Fragmente, Gedanken zu AI Zukünften, zur Imagination Economy und der Frage, wie menschliche Vorstellungskraft mit Hilfe von KI in Unternehmen und Gesellschaft manifestiert und besser genutzt werden kann.
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