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Beschreibung
vor 2 Tagen
Um die Wirklichkeit zu verstehen, braucht es die richtigen Begriffe
und Unterscheidungen. Manchmal jedoch hinkt unsere Sprache der
Gegenwart hinterher – zum Beispiel, wenn wir uns in der Politik
weiter auf die vertrauten alten Kategorien »rechts« und »links«
verlassen, obwohl die längst nicht mehr zur
Wirklichkeitsbeschreibung taugen. So sieht es jedenfalls der
Politikwissenschaftler Philip Manow. In seinem neuen Buch versucht
er, den politischen Raum neu zu vermessen: Welche »Spaltungslinien«
– so der Titel – muss man kennen und kartografieren, wenn man
unsere aktuellen politischen Auseinandersetzungen korrekt erfassen
will? Entlang welcher Frontlinien versammeln sich die neuen
Rechtspopulisten? Ihren Wählern unterstellt man gern, von
kulturellen Ressentiments getrieben zu sein – sie seien gegen
Wandel, Kosmopolitismus, Vielfalt und progressive Werte. Manow
hingegen behauptet: Gerade die Arbeiter wählen heute
rechtspopulistische Parteien wie die AfD, weil sie dort ihre
eigentlichen ökonomischen Interessen vertreten sehen. In der neuen
Folge von »Die sogenannte Gegenwart« diskutieren Ijoma Mangold und
Lars Weisbrod über Philip Manows streitbare Thesen, über
»Wohlfahrtsstaat-Chauvinismus« und die Rentenpolitik der AfD.
Shownotes: - Das Interview, das Ijoma Mangold mit Manow geführt hat
- Die Kritik an Manows Buch, insbesondere an seinen empirischen
Aussagen - Das Interview mit Wolfgang Streeck Das Hauptthema
beginnt in dieser Folge bei Minute 17:44. Ab dem 15.1.2025 sind
Teile des Archivs von "Die sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv
mit einem Digitalabo der ZEIT zu hören – auf
www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwart, auf Apple Podcasts und auf
Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier abschließen. Wie
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und Unterscheidungen. Manchmal jedoch hinkt unsere Sprache der
Gegenwart hinterher – zum Beispiel, wenn wir uns in der Politik
weiter auf die vertrauten alten Kategorien »rechts« und »links«
verlassen, obwohl die längst nicht mehr zur
Wirklichkeitsbeschreibung taugen. So sieht es jedenfalls der
Politikwissenschaftler Philip Manow. In seinem neuen Buch versucht
er, den politischen Raum neu zu vermessen: Welche »Spaltungslinien«
– so der Titel – muss man kennen und kartografieren, wenn man
unsere aktuellen politischen Auseinandersetzungen korrekt erfassen
will? Entlang welcher Frontlinien versammeln sich die neuen
Rechtspopulisten? Ihren Wählern unterstellt man gern, von
kulturellen Ressentiments getrieben zu sein – sie seien gegen
Wandel, Kosmopolitismus, Vielfalt und progressive Werte. Manow
hingegen behauptet: Gerade die Arbeiter wählen heute
rechtspopulistische Parteien wie die AfD, weil sie dort ihre
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Lars Weisbrod über Philip Manows streitbare Thesen, über
»Wohlfahrtsstaat-Chauvinismus« und die Rentenpolitik der AfD.
Shownotes: - Das Interview, das Ijoma Mangold mit Manow geführt hat
- Die Kritik an Manows Buch, insbesondere an seinen empirischen
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