Tötet der Heterofatalismus die Romantik?

Tötet der Heterofatalismus die Romantik?

vor 5 Tagen
Immer mehr Frauen sagen: Lasst uns endlich komplett auf Männer verzichten! Ist die romantische Beziehung damit tot? Oder geht da noch was?
1 Stunde 24 Minuten
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Es sei Frauen heute peinlich, wenn sie einen festen Freund haben –
man schäme sich dafür und zeige ihn lieber nicht. Das jedenfalls
behauptete vor einiger Zeit ein Artikel in der US-amerikanischen
»Vogue«. Auf TikTok trenden Begriffe wie »boyfriendsober«, und
immer mehr weibliche Stimmen melden sich in der Öffentlichkeit, die
sich ganz grundsätzlich fragen: Können wir überhaupt noch mit
Männern zusammenleben? Brauchen, ja wollen wir das heute noch: mit
einem Mann das Leben, die Wohnung, das Bett teilen? Wo aus Sicht
von Feministinnen doch so viele Gründe gegen die heterosexuelle
Beziehung sprechen, von Gender-Pay-Gap bis zu Skandalen wie Pelicot
und Fernandes? Wer »nein« antwortet, der bekennt sich zum
Heterofatalismus. So heißt das neue Schlagwort, das gerade im Netz
und in der Presse diskutiert wird.  Auch im Feuilletonpodcast
»Die sogenannte Gegenwart« fragen Nina Pauer und Lars Weisbrod: Wie
steht es um die Zukunft der Heterosexualität? Wird sie bald
abgeschafft – und die Romantik gleich mit? Oder bleibt sie uns,
allem Pessimismus zum Trotz, doch noch eine Weile erhalten? Das
Hauptthema beginnt in dieser Folge bei Minute 18. SHOWNOTES Text
aus der »Vogue«: »Is Having a Boyfriend Embarrassing Now?« Text aus
dem »Süddeutsche Magazin« von Nele Sophie Karsten: »Wie soll ich
einen Mann lieben?« Text aus der »Welt« von Julian Theilen:
»Herrischer Feminismus: Warum ich Frauen nicht mehr brauche« Der
Essay von Asa Seresin aus dem Jahr 2019: »On Heteropessimism« Julia
Werthmanns Text im Magazin »Jacobin«: »Entromantisierung ist keine
Emanzipation« Das ZEIT-Interview mit der Philosophin Sally
Haslanger: »Der Begriff ›Frau‹ sollte mehr als bloß eine Bedeutung
haben« Das Zitat von Amia Srinivasan stammt aus ihrem Buch »The
Right to Sex«. Ab dem 15.1.2025 sind Teile des Archivs von "Die
sogenannte Gegenwart?" nur noch exklusiv mit einem Digitalabo der
ZEIT zu hören – auf www.zeit.de/die-sogenannte-gegenwart, auf Apple
Podcasts und auf Spotify. Ein kostenloses Probeabo können Sie hier
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