Angriff statt Rückschlag: Verfolgt der Iran eine neue Politik?

Angriff statt Rückschlag: Verfolgt der Iran eine neue Politik?

vor 4 Tagen
Mit einem Angriff auf Israel verschiebt das iranische Regime die Logik der Konfrontation. Symptom eines neuen Egos? Und: mutmaßlicher Mord an vier Erntehelfern in Italien
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Beschreibung

vor 4 Tagen
In der Nacht zum 8. Juni hat das iranische Regime erstmals Israel
angegriffen, ohne dass Israel zuvor den Iran angegriffen hatte. Die
Islamische Republik hat die Raketenangriffe nicht mit der
Verteidigung des eigenen Territoriums begründet, sondern mit
israelischen Angriffen auf Beirut und zugleich Israel mit weiteren
Schlägen gedroht, sollte es seine Angriffe im Libanon fortsetzen
oder auf die iranischen Raketen reagieren. Damit macht das
iranische Regime den Libanon zum eigenen Kriegsgrund – und
verschiebt die Logik der Konfrontation. Wieso der Angriff als
Symptom des »neuen Egos des Iran« verstanden werden kann, erklärt
der Iranexperte der ZEIT, Omid Rezaee.  Vier Erntehelfer sind
in Italien mutmaßlich ermordet worden, weil sie ihren Lohn
eingefordert haben sollen. Das berichtet ein fünfter Erntehelfer,
der 33-jährige Alamyar, der aus dem brennenden Minivan in
Amendolara in der Region Kalabrien entkommen konnte, in dem drei
Afghanen und ein Pakistaner starben. Nach Angaben der Ermittler
starben sie, weil aus einem Streit um ein paar Euro eine
Hinrichtung wurde. Die mutmaßlichen Täter gehören offenbar zu einem
System, das in Italien lange bekannt ist: den sogenannten Caporali,
Vermittler, die Erntehelfer anwerben, kontrollieren und illegal
beschäftigen. Über das System spricht der ZEIT-Autor Michael
Braun.  Und sonst so? Handtasche aus Dinosaurier-Leder findet
keinen Käufer.   Moderation und Produktion: Erica Zingher
Redaktion: Moses Fendel Mitarbeit: Sophia Boddenberg, Mira Schrems
Fragen, Kritik, Anregungen? Sie erreichen uns unter
wasjetzt@zeit.de.   Weitere Links zur Folge: Iran im Krieg:
Das neue Ego des Iran Irankrieg: Die nächste Eskalation USA und
Israel: »Er entscheidet nicht« Erntehelfer in Kalabrien: Lebendig
verbrannt für billige Erdbeeren Erntehelfer in Südeuropa: Er
pflückt unser Obst, für 40 Euro am Tag Ausbeutung in Nagelstudios:
Wurden diese schönen Nägel durch Menschenhandel ermöglicht? Sie
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