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Beschreibung
vor 1 Tag
In der Schweiz werden pro Sekunde 500 Kilogramm Bauschutt
produziert – eine halbe Tonne. Jährlich fallen 4.000 Häuser dem
Abriss zum Opfer. Was, wenn der Abriss die Ausnahme würde statt die
Regel? Sarah Barth und Leon Faust, Architektin und Architekt vom
Verein Countdown 2030, kämpfen für eine klimaverträgliche Bauwende
bis 2030. Die 2019 gegründete Schweizer Initiative entstand aus
kollektivem Frust über einen Beruf, der maßgeblich zur Klimakrise
beiträgt, während sich Architekt*innen über Grautöne und
Fugenbreiten unterhalten. Entstanden sind Projekte wie die
Ausstellung "Die Schweiz – ein Abriss" im Schweizer
Architekturmuseum Basel, eine Petition mit 12.000 Unterschriften
und das partizipative Portal Bauwende.tools. Barth und Faust setzen
auf radikale Dringlichkeit: "2030 ist die entscheidende Dekade."
Ihr Ansatz – dem Bestand einen Wert geben, der über den
ökonomischen hinausgeht. Während die Politik von
Kreislaufwirtschaft spricht, fehlen die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen. Ihre Beobachtung: Wir bauen Rolls Royce, wo
manchmal ein Käfer reicht. Die Herausforderung: Wie transformiert
man einen ganzen Berufsstand? Wie schafft man gesellschaftlichen
Wandel für politischen Wandel? Und was passiert am 31.12.2029 um
23:59:59 Uhr? Ein Gespräch über fatalistischen Aktivismus, die
Macht der Digitalisierung beim Reuse, Hoffnung als aktiven Prozess
und die Frage, warum sich der Verein 2030 selbst auflöst.
produziert – eine halbe Tonne. Jährlich fallen 4.000 Häuser dem
Abriss zum Opfer. Was, wenn der Abriss die Ausnahme würde statt die
Regel? Sarah Barth und Leon Faust, Architektin und Architekt vom
Verein Countdown 2030, kämpfen für eine klimaverträgliche Bauwende
bis 2030. Die 2019 gegründete Schweizer Initiative entstand aus
kollektivem Frust über einen Beruf, der maßgeblich zur Klimakrise
beiträgt, während sich Architekt*innen über Grautöne und
Fugenbreiten unterhalten. Entstanden sind Projekte wie die
Ausstellung "Die Schweiz – ein Abriss" im Schweizer
Architekturmuseum Basel, eine Petition mit 12.000 Unterschriften
und das partizipative Portal Bauwende.tools. Barth und Faust setzen
auf radikale Dringlichkeit: "2030 ist die entscheidende Dekade."
Ihr Ansatz – dem Bestand einen Wert geben, der über den
ökonomischen hinausgeht. Während die Politik von
Kreislaufwirtschaft spricht, fehlen die wirtschaftlichen
Rahmenbedingungen. Ihre Beobachtung: Wir bauen Rolls Royce, wo
manchmal ein Käfer reicht. Die Herausforderung: Wie transformiert
man einen ganzen Berufsstand? Wie schafft man gesellschaftlichen
Wandel für politischen Wandel? Und was passiert am 31.12.2029 um
23:59:59 Uhr? Ein Gespräch über fatalistischen Aktivismus, die
Macht der Digitalisierung beim Reuse, Hoffnung als aktiven Prozess
und die Frage, warum sich der Verein 2030 selbst auflöst.
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