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Beschreibung
vor 1 Tag
Wer ist Gianna di Lorenzo
Gianna di Lorenzo ist Forscherin, Executive Trainerin und
Unternehmerin – und lebt das Thema Leadership auf drei
Ebenengleichzeitig: im universitären Forschungskontext, im
Training vonHigh-Performance-Teams und Executives von Start-up
bis Fortune 500, und als Führungskraft in ihrem eigenen
Unternehmen. Aufgewachsen auf drei Kontinenten, geprägt von einer
Vielfalt an Kulturen und Persönlichkeiten, beschreibt sie sich
selbst als Kind der Welt – und als jemanden, der sehr lange
geglaubt hat,Empathie sei eine Schwäche. Turns out: es ist ihre
größte Stärke.
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/gianna-di-lorenzo/
Instagram: https://www.instagram.com/giannadilorenzo/
Website: https://giannadilorenzo.com
Company Pages:https://ekonagents.com &
https://www.consensio.org
Worum es geht
Gianna kennt Druck von beiden Seiten des Tisches: als
Führungskraft, die entscheiden muss, ob sie Druck weitergibt oder
abfedert – und als Trainerin, die Executives dabei begleitet,
genau diesen Unterschied zu erkennen. In dieser Folge spricht sie
über die Führungskraft als Transformator statt Transmitter, über
den größten Fehler, den Leader unter Druck machen – und warum die
stabilsten Gebäude sich bei einem Erdbeben mitbewegen.
Kernidee
Stabilität unter Druck bedeutet nicht, sich nicht zu bewegen. Es
bedeutet, adaptiv zu bleiben – so wie ein Hochhaus, das bei einem
Erdbeben nicht bricht, weil es sich mitbewegt. Wer als
Führungskraft wirklich stabil ist, gibt keinen Druck weiter,
sondern transformiert ihn: von Starkstrom auf Haushaltsstrom,
ohne die Dringlichkeit zu verlieren.
Was du mitnimmst
Der größte Fehler unter Druck ist nicht fehlende Strategie,
sondern ein One-Size-Fits-All-Führungsstil. Wer in der Krise
immer gleich führt, verpasst, was Menschen wirklich brauchen.
Bedürfnisse sind individuell. Unsicherheit sieht nicht aus wie
Unwille – und wer beides verwechselt, verliert Menschen, ohne es
zu merken.
Druck weitergeben ist das Einfachste.Abfedern ist die eigentliche
Führungsaufgabe. Gianna beschreibt, wie sie gelernt hat, Urgency
zu kommunizieren, ohne Druck zu machen – und warum das Team im
folgenden Quartal besser performt hat, als wenn sie einfach auf
den Gaspedal gedrückt hätte.
Emotionen im Raum zu ignorieren löst keine Probleme. Gianna fragt
als erstes nach dem Wetterbericht – bewölkt, sonnig,Thunderstorm?
Diese eine Frage bringt Menschen ins Reden, nimmt den Raum aus
dem Problemfokus und macht klar, dass alle gerade irgendwie unter
Druck stehen.Das verbindet schneller als jede strukturierte
Agenda.
Mehr
Über den Host: Nikolaus Kleemann
LinkedIn: https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/
Webseite: https://www.nikolauskleemann.com/
Teile diese Folge mit jemandem, der glaubt, dass Stabilität
bedeutet, sich nicht zu bewegen – und der vielleicht gerademerkt,
dass das gar nicht stimmt.
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