#008 Wer dirigiert löscht nicht mit Thomas Dodner

#008 Wer dirigiert löscht nicht mit Thomas Dodner

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche

Wer ist Thomas Dodner


Thomas Dodner ist Geschäftsführer von Top Train und seit über 32
Jahren Trainer und Berater für Führungskräfte. Er
begleitetMenschen in genau den Momenten, die die meisten lieber
vermeiden:Hochdrucksituationen, Rollenkonflikte, eskalierte
Räume. Was ihn auszeichnet ist seine Fähigkeit, komplexe
Führungsthemen in einfache, direkt anwendbare Bilder zu
übersetzen – ohne Fachbegriffe, ohne Theorie um der Theorie
willen.Thomas führt ein Team aus vier Angestellten und rund 25
freiberuflichen Mitarbeitenden – und ist damit täglich mit genau
dem konfrontiert, worüber er spricht.


https://www.top-train.eu/


https://www.facebook.com/toptraingmbh


 


Worum es geht


Thomas hat seinen größten Führungsdruck nicht auseinem
Boardmeeting mitgebracht, sondern aus dem eigenen Zuhause – als
seine Tochter ins Unternehmen einstieg und Papa und
Geschäftsführer plötzlich dieselbe Person sein mussten. In dieser
Folge spricht er über Rollenklarheit als Stabilitätsinstrument,
über den häufigsten Fehler von Führungskräften unter Druck und
darüber, was es bedeutet, in einen aufgeladenen Raum zu treten
und den Elefanten direkt anzusprechen.


 


Kernidee


Unter Druck werden Führungskräfte wieder zuFachkräften – sie
greifen selbst zum Schlauch, statt die Mannschaft zu dirigieren.
Das ist der häufigste und folgenreichste Fehler. Wer in
Drucksituationen wirklich führt, gibt keine Kontrolle ab. Er gibt
Verantwortung ab – und bleibt dabei klar, ruhig und präsent.


 


Was du mitnimmst


Rollenklarheit ist keine weiche Führungskompetenz, sondern die
Voraussetzung für alles andere. Thomas beschreibt, wie er den
inneren Konflikt zwischen Vater und Geschäftsführer erstdann
auflösen konnte, als er die Rollen sauber voneinander getrennt
hatte – bis hin zur Anrede in der E-Mail.


Der größte Fehler unter Druck ist kein Entscheidungsfehler. Es
ist das Zurückfallen in operative Kontrolle. Wer selbst zum
Schlauch greift, lässt sein Team ohne Führung zurück – genau
dann, wenn es am meisten gebraucht wird.


Starke Menschen holen sich selten Hilfe. Thomas hat nach über
drei Jahrzehnten als Coach noch immer eigene Coaches.
SichUnterstützung zu erlauben ist kein Zeichen von Schwäche,
sondern von Klarheit über die eigenen Grenzen.


 


Mehr


Über den Host:


Nikolaus Kleemann


LinkedIn: ⁠⁠https://www.linkedin.com/in/nikolauskleemann/⁠⁠


Webseite: ⁠https://www.nikolauskleemann.com/⁠


Teile diese Folge mit jemandem, der sie gerade braucht. Manchmal
braucht es eine fremde Stimme, damit das ankommt, was man selbst
schon lange weiß.
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