«Thunerts Thema»: Synchron-Konflikt mit Netflix hält an – vertiefende Sichtweisen auf die KI-Klausel (09.06.2026)
vor 1 Woche
Der heutige Gesprächspartner, Till Voelger vom BFFS, bewertet die
aktuelle Vereinbarung als Fortschritt – aber es gibt auch andere
Haltungen, auf die wir zurückkommen werden.
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Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Woche begegnet die Zuhörer und Zuhörerinnen der Podcast
«Thunerts Thema» in einer erweiterten Form: Statt einer einzelnen
Ausgabe wird es im Laufe der Woche zwei Beiträge geben. Dabei
handelt es sich um eine Ausnahme, die sich aus dem aktuellen Thema
ergibt und unterschiedliche Blickwinkel sichtbar machen soll.
Anliegen ist es beide Argumentationslinien aufzuzeigen und einen
ausweitenden Eindruck von der Komplexität des Zusammenhangs zu
bekommen. Im Mittelpunkt steht nämlich erneut der anhaltende
Konflikt um die KI-Klausel bei Netflix. Zahlreiche
Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler arbeiten derzeit
weiterhin nicht für den Streaming-Anbieter, weil sie eine
Vertragsregelung ablehnen, die Netflix die Nutzung ihrer Stimmen
für KI-Trainingszwecke erlaubt. Besonders aus den Reihen des
Verbands Deutscher Sprecher*innen (VDS) kommt Kritik an einer
Vereinbarung, die zwischen Netflix und dem Bundesverband Schauspiel
(BFFS) ausgehandelt wurde. Nach dieser Regelung darf vorhandenes
Sprachmaterial für Zwecke der Qualitätskontrolle und Optimierung
von KI-Systemen verwendet werden. Die Erzeugung künstlicher Stimmen
ist davon laut BFFS ausgenommen und würde theoretisch eine
zusätzliche, freiwillige Zustimmung erfordern. Der heutige
Gesprächspartner, Till Voelger vom BFFS, bewertet diese
Vereinbarung als Fortschritt. Aus seiner Sicht schafft sie erstmals
einen rechtlichen Rahmen in einem Bereich, in dem
KI-Trainingsprozesse bislang weitgehend ohne verbindliche Regeln
stattgefunden haben. Die Vereinbarung könne Betroffenen künftig
bessere Möglichkeiten geben, Verstöße nachzuweisen und zu
verfolgen. Am Donnerstag werden wir zusätzlich nochmal auf eine
andere Perspektive zurückkommen, der diese Regelung nicht ausreicht
und zu unsicher erscheint.
«Thunerts Thema» in einer erweiterten Form: Statt einer einzelnen
Ausgabe wird es im Laufe der Woche zwei Beiträge geben. Dabei
handelt es sich um eine Ausnahme, die sich aus dem aktuellen Thema
ergibt und unterschiedliche Blickwinkel sichtbar machen soll.
Anliegen ist es beide Argumentationslinien aufzuzeigen und einen
ausweitenden Eindruck von der Komplexität des Zusammenhangs zu
bekommen. Im Mittelpunkt steht nämlich erneut der anhaltende
Konflikt um die KI-Klausel bei Netflix. Zahlreiche
Synchronschauspielerinnen und Synchronschauspieler arbeiten derzeit
weiterhin nicht für den Streaming-Anbieter, weil sie eine
Vertragsregelung ablehnen, die Netflix die Nutzung ihrer Stimmen
für KI-Trainingszwecke erlaubt. Besonders aus den Reihen des
Verbands Deutscher Sprecher*innen (VDS) kommt Kritik an einer
Vereinbarung, die zwischen Netflix und dem Bundesverband Schauspiel
(BFFS) ausgehandelt wurde. Nach dieser Regelung darf vorhandenes
Sprachmaterial für Zwecke der Qualitätskontrolle und Optimierung
von KI-Systemen verwendet werden. Die Erzeugung künstlicher Stimmen
ist davon laut BFFS ausgenommen und würde theoretisch eine
zusätzliche, freiwillige Zustimmung erfordern. Der heutige
Gesprächspartner, Till Voelger vom BFFS, bewertet diese
Vereinbarung als Fortschritt. Aus seiner Sicht schafft sie erstmals
einen rechtlichen Rahmen in einem Bereich, in dem
KI-Trainingsprozesse bislang weitgehend ohne verbindliche Regeln
stattgefunden haben. Die Vereinbarung könne Betroffenen künftig
bessere Möglichkeiten geben, Verstöße nachzuweisen und zu
verfolgen. Am Donnerstag werden wir zusätzlich nochmal auf eine
andere Perspektive zurückkommen, der diese Regelung nicht ausreicht
und zu unsicher erscheint.
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