Podcaster
Episoden
27.02.2026
36 Minuten
Als HBO Max seinen Dienst Mitte Januar 2026 in Deutschland
startete, gehörte das Mediziner-Drama «The Pitt» zu den Highlights.
Die erste Staffel der Krankenhausserie umfasst 15 Episoden und ist
für ein Streaming-Format ungewöhnlich lang. Doch die
Verantwortlichen liefern auch in der zweiten Runde eine hohe
Stückzahl, schließlich ist das Format abseits vom Studio recht
preiswert. Fabian Riedner hat mehrfach «Emergency Room» gesehen und
schildert Mario Thunert in diesem Podcast, wieso die Serien einfach
zusammen gehören. Hinter den Kulissen arbeiten unter anderem der
gleiche Produzent John Wells, der gleiche Hauptdarsteller Noah Wyle
und ein wichtiger Autor aus der früheren Serie: R. Scott Gemmill,
der vor allem in den Staffeln acht bis zehn gute Bücher lieferte.
Die Serie «The Pitt» handelt von einer Notaufnahme in einer
amerikanischen Großstadt, die stets überlaufen ist. Neben mit
gewöhnlichen Knochenverletzungen kommen Schusswunden und andere
Katastrophen in das Trauma-Zentrum. Wie schon bei «Emergency Room»
werden Ärzte im Praktikum und Assistenzärzte auf die Patienten
losgelassen. Die Serie erhielt mit ihrer Staffel einen Emmy Award
und gehört zu den besten Serien der aktuellen Zeit, das sagt nicht
nur Fabian Riedner.
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25.02.2026
32 Minuten
Viele bekannte Synchron-Sprecherinnen und Sprecher, die
normalerweise auch in Netflix-Produktionen zu hören sind, stehen
derzeit nicht im Tonstudio, so die Einschätzung von Anna-Sophia
Lumpe vom Verband Deutscher Sprecher:innen (VDS). Die Sprecherinnen
und Sprecher nutzen diese Verweigerung vor allem auch als
Protestsymbol, das sich gegen eine neue Klausel zum Einsatz von
Künstlicher Intelligenz richtet. Netflix fordert darin die
Zustimmung, Sprachaufnahmen für das Training entsprechender Systeme
nutzen zu dürfen – ohne dafür zu zahlen und ohne den Betroffenen
eine Wahl zu lassen. Denn wer die neuen Vertragsmodalitäten nicht
unterzeichnen will, bekommt keine Alternativ-Option und kann
folglich auch nicht für den Streamer arbeiten. Aus Sicht der
Synchron-Schauspieler und Schauspielerinnen bergen die neuen
KI-Kontrakte nicht nur aufgrund der Vergütung Brisanz, sondern
auch, weil sie nicht genau wissen, was mit ihrem Stimm-Material
zukünftig genau im KI-System gemacht wird, sprich wozu es
verwendet, wohin es entwickelt wird. Wehren können sich die
fraglichen Protagonisten bei einmal gegebener Zustimmung nur
schwer, weil sie gleich eine Rechteabtretung an der eigenen Stimme
für 50 Jahre beinhaltet. Bei vielen im Verband klingt daher die
Befürchtung mit durch, ob kurz oder lang unkalkulierbarer Weise an
der Abschaffung des eigenen Arbeitsplatzes mitzuwirken,
perspektivisch mit dem eigenen Material also synthetisch generierte
KI-Stimmen und Deepfakes auszubilden, die sie irgendwann ersetzen
könnten - Sie sehen die gesamte Synchronisationskultur in Gefahr.
Zwar betont Netflix aktuell, dies nicht tun zu wollen, klar
geregelt sind die fraglichen Aspekte in den neuen KI-Klauseln
allerdings nicht – die Sprecherinnen und Sprecher hätten nach
jetzigem Stand aufgrund der fehlenden dezidierten Leitplanken
folglich wenig Handhabe, wenn dies dennoch passieren sollte.
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20.02.2026
41 Minuten
Anfang Oktober 2025 veröffentlichte die Deutsche Bahn die
Mockumentary-Miniserie «Boah, Bahn! Wir sitzen alle im selben
Zug.», in der Anke Engelke gemeinsam mit weiteren Darstellerinnen
und Darstellern den Alltag auf deutschen Gleisen satirisch
aufarbeitete. Die Produktion der bildundtonfabrik-Tochter WTF GmbH
ging viral, die begleitende Marketingkampagne wurde als Erfolg
gewertet. Allerdings geriet die Imagekampagne wenig später in einen
anderen Kontext: Nach der Streichung von Familienreservierungen
wurde sie in der politischen Debatte instrumentalisiert. Im Februar
2026 folgte ein weiterer Einschnitt, als ein Zugbegleiter bei einer
Fahrscheinkontrolle tödlich angegriffen wurde. In der öffentlichen
Diskussion tauchte in diesem Zusammenhang auch die Frage auf, ob
eine sieben Millionen Euro teure Imageproduktion angesichts
struktureller Probleme das richtige Signal gewesen sei. Die
Deutsche Bahn sagte eine ursprünglich geplante zweite Staffel
schließlich ab. Zusätzlich kursierten Berichte, wonach das Projekt
zunächst bei RTL entwickelt worden sei, ehe es beim ZDF-Umfeld
landete – was intern für Irritationen gesorgt haben soll. Auch das
ZDF selbst geriet unter Druck: Das «heute journal» sendete einen
Beitrag, in den ein künstlich erzeugtes Video eingebunden war. Nach
Kritik wurde das Material aus der Mediathek entfernt, zunächst
jedoch ohne transparente Einordnung des Fehlers. Erst am
darauffolgenden Dienstagabend entschuldigte sich die Redaktion
öffentlich beim Publikum. Mario Thunert und Fabian Riedner
diskutieren in ihrem Podcast die Hintergründe, mögliche
redaktionelle Versäumnisse und die Frage, welche Konsequenzen
solche Vorfälle für Glaubwürdigkeit und Qualitätskontrolle haben
können.
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13.02.2026
37 Minuten
Kurz vor dem Finale beim American Football blickte RTL auf das
eigentliche Highlight des Tages: «Ich bin ein Star – Holt mich hier
raus». Der Musiker Gil Ofarim, seines Zeichens auch
Musicaldarsteller und Schauspieler, gewann das Dschungelcamp gegen
die Reality-TV-Teilnehmer Samira Yavuz und Hubert Fella. Das löste
bei zahlreichen Medienschaffenden Entsetzen aus. Ofarim wurde als
prominentes Gesicht für das australische Dschungelcamp
verpflichtet, nachdem er eine Person einer Falschbeschuldigung
bezichtigt hatte. Daraufhin leitete die Staatsanwaltschaft Leipzig
ein Verfahren ein, in dessen Folge Ofarim selbst angeklagt wurde.
Das Verfahren wurde ohne Verurteilung oder Freispruch gegen
Auflagen eingestellt. Der Fall spaltete die Öffentlichkeit, denn
hier stand auch eine politische Dimension im Mittelpunkt. Im
Quotenmeter-Podcast reden Mario Thunert und Fabian Riedner über die
19. Staffel von «Ich bin ein Star – Holt mich hier raus». Die
beiden gehen in die Tiefe und analysieren die Moderation von Sonja
Zietlow und Jan Köppen. Außerdem schauen sich Thunert und Riedner
das Narrativ an, das RTL aufgebaut haben könnte.
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06.02.2026
36 Minuten
In der aktuellen Ausgabe von Quotenmeter.FM diskutieren Mario
Thunert und Fabian Riedner über «Ich bin ein Star – Holt mich hier
raus!». Ebenfalls thematisiert wird «Die Stefan Raab Show», die
dienstags, mittwochs und donnerstags am späten Abend ausgestrahlt
wird und inhaltlich ebenfalls Bezüge zum Dschungelcamp herstellt.
Kritisch eingeordnet wurde dabei unter anderem ein Voice-over von
Manfred Winkens mit Bezug auf Gil Ofarim, das ausgerechnet am
Holocaust-Gedenktag als unpassend wahrgenommen wurde. Nach der
Ausstrahlung griffen auch andere Medien wie „Der Spiegel“ das Thema
auf. Ausschlaggebend für die breitere Debatte war jedoch ein
Bericht der „Jüdische Allgemeine“. Dabei ging es nicht nur um den
Umgang mit Ofarims Hotel-Video, sondern auch um problematische
Aussagen über seine Familie – etwa die Behauptung eines angeblichen
„Betrüger-Gens“, das er von einem Onkel namens Samuel geerbt habe,
den es nachweislich nicht gibt. Darüber hinaus sprechen Mario
Thunert und Fabian Riedner im Podcast über Rowan Atkinson. Der «Mr
Bean»-Darsteller hatte zunächst mit der Netflix-Miniserie «Man vs.
Bee» ein Comeback versucht, ehe an Weihnachten 2025 der vierteilige
Nachfolger «Man vs. Baby» veröffentlicht wurde. Weder Atkinson noch
Autor William Davies konnten mit dem Projekt überzeugen, das
ursprünglich als Film konzipiert war.
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Über diesen Podcast
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