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vor 11 Monaten
Was sind die Franckeschen Stiftungen? "Das lässt sich tatsächlich
nicht in einem Satz beantworten", sagt der scheidende Direktor
Thomas Müller-Bahlke im Interview mit MDR KULTUR. Das liegt daran,
dass auf dem 14 Hektar großen, denkmalgeschützten Areal im Herzen
von Halle so viele unterschiedliche Einrichtungen zuhause sind: Das
historische Waisenhaus, die altehrwürdige Bibliothek, die
einzigartige Naturalienkammer, Hörsäle und Seminarräume der
Martin-Luther-Universität, mehrere Schulen, Kindergärten, ein
Jugendclub, ein Familienzentrum und sogar ein Sportverein mit über
1.600 Mitgliedern.
Im Gespräch mit MDR KULTUR-Redakteur Stefan Nölke blickt Thomas
Müller-Bahlke zurück auf eine erstaunliche Aufbauleistung, die er
an führender Stelle mitbestimmt hat. Zunächst von 1992 bis 2002 als
Leiter des Archivs und von 2003 bis Ende August 2025 als Direktor
der Stiftung. Man macht sich heute kaum einen Begriff, in welchem
Zustand sich das Areal am Ende der DDR befand. Eines seiner
Verdienste: Anfang der 90er Jahre entdeckte Thomas Müller-Bahlke
die verschollene Naturaliensammlung der Stiftungen wieder und
machte sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Seitdem ist die
"Wunderkammer" aus dem Jahre 1741 die touristische Hauptattraktion.
Wo stehen die Franckeschen Stiftungen heute? Welchen Platz nehmen
sie im städtischen, im nationalen und internationalen Kontext ein?
Und wie steht es um die UNESCO-Bewerbung, nachdem ein erster
Anlauf, in die Welterbeliste aufgenommen zu werden, vor knapp 10
Jahren gescheitert ist?
Verfügbar bis 9. August 2026
nicht in einem Satz beantworten", sagt der scheidende Direktor
Thomas Müller-Bahlke im Interview mit MDR KULTUR. Das liegt daran,
dass auf dem 14 Hektar großen, denkmalgeschützten Areal im Herzen
von Halle so viele unterschiedliche Einrichtungen zuhause sind: Das
historische Waisenhaus, die altehrwürdige Bibliothek, die
einzigartige Naturalienkammer, Hörsäle und Seminarräume der
Martin-Luther-Universität, mehrere Schulen, Kindergärten, ein
Jugendclub, ein Familienzentrum und sogar ein Sportverein mit über
1.600 Mitgliedern.
Im Gespräch mit MDR KULTUR-Redakteur Stefan Nölke blickt Thomas
Müller-Bahlke zurück auf eine erstaunliche Aufbauleistung, die er
an führender Stelle mitbestimmt hat. Zunächst von 1992 bis 2002 als
Leiter des Archivs und von 2003 bis Ende August 2025 als Direktor
der Stiftung. Man macht sich heute kaum einen Begriff, in welchem
Zustand sich das Areal am Ende der DDR befand. Eines seiner
Verdienste: Anfang der 90er Jahre entdeckte Thomas Müller-Bahlke
die verschollene Naturaliensammlung der Stiftungen wieder und
machte sie für die Öffentlichkeit zugänglich. Seitdem ist die
"Wunderkammer" aus dem Jahre 1741 die touristische Hauptattraktion.
Wo stehen die Franckeschen Stiftungen heute? Welchen Platz nehmen
sie im städtischen, im nationalen und internationalen Kontext ein?
Und wie steht es um die UNESCO-Bewerbung, nachdem ein erster
Anlauf, in die Welterbeliste aufgenommen zu werden, vor knapp 10
Jahren gescheitert ist?
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