Die Rückkehr des Kolonialismus in der digitalen Moderne

Die Rückkehr des Kolonialismus in der digitalen Moderne

vor 10 Monaten
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Beschreibung

vor 10 Monaten
Von den aktuellen KI-Debatten systematisch ausgeblendet, arbeitet
hinter den smarten Oberflächen der Künstlichen Intelligenz ein Heer
von Geisterarbeitern im globalen Süden. Menschen, die über
Outsourcing Plattformen zu minimalen Löhnen und ohne
Arbeitnehmerrechte ausgebeutet werden. Im Innenleben der smarten
Geräte spiegeln sich die Rohstofflieferketten früherer
Jahrhunderte. Selbst hinter digitalen Anwendungen für die
Landwirtschaft steckt oft moderne Sklavenarbeit.

Der Tech-Journalist Ingo Dachwitz und der Globalisierungsexperte
Sven Hilbig beschreiben die dunkle Seite von KI-Revolution und
Industrie 4.0. Dafür nutzen sie das Konzept des "Digitalen
Kolonialismus", dass Aktivistinnen und Aktivisten in Afrika und
Asien entwickelt haben. Im Gespräch mit Carsten Tesch beschreibt
Ingo Dachwitz wie Tech-Konzerne und Großmächte gerade erneut dabei
sind, die Welt unter sich aufzuteilen. Er zeigt aber auch, wie sich
Widerstand dagegen formiert.

Das Buch "Digitaler Kolonialismus" von I. Dachwitz und S. Hilbig
war in diesem Jahr für den deutschen Sachbuchpreis nominiert.

Das Gespräch, dass Carsten Tesch mit Ingo Dachwitz führt, ist bis
zum 13. September 2026 verfügbar.
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