Rafael Seligmann: Lasst uns streiten – Ein deutsch-jüdisches Plädoyer

Rafael Seligmann: Lasst uns streiten – Ein deutsch-jüdisches Plädoyer

vor 7 Monaten
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Beschreibung

vor 7 Monaten
Man muss ins Gespräch kommen, auch mit denen, die offenbar Unsinn
über Israel verbreiten. Das erklärt der deutsch-jüdische Autor
und Publizist Rafael Seligmann über den Versuch, das Vorgehen der
israelischen Armee im Gazastreifen mit den Verbrechen der Nazis an
den Juden während des Zweiten Weltkrieges zu vergleichen. Über die
Frage der Legitimität solcher Vergleiche und – damit verbunden –
über den Stand der Meinungsfreiheit in Deutschland war es am 9.
November 2025 zu einem Eklat gekommen, als der
amerikanisch-jüdische Philosoph Jason Stanley eine Rede in einer
Frankfurter Westend-Synagoge hielt und diese nach Protesten aus der
Zuhörerschaft vorzeitig abbrach oder abbrechen musste. Auch wenn er
unhistorische Vergleiche scharf verurteile, "die Leute sollen
dennoch sagen, was sie denken und darüber kann man diskutieren", so
das Plädoyer des deutsch-jüdischen Schriftstellers Rafael
Seligmann.

"Keine Schonzeit für Juden. Die Antwort eines Betroffenen", lautet
der Titel seines jüngsten Buches, erschienen im Herder Verlag.
Darin äußert er sich sehr besorgt über die Zunahme des
Antisemitismus in Deutschland und anderswo in Europa. MDR
KULTUR-Redakteur Stefan Nölke hat mit Rafael  Seligmann
gesprochen.

Verfügbar bis 21. November 2026 
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