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vor 6 Monaten
Die Schriftstellerin Alina Bronsky im Gespräch mit Annette
Militz
Jeder könne über Essen schreiben, meint Alina Bronsky, es sei
schließlich so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Und tatsächlich,
wer da meint, es sei schon alles zu Papier gebracht über die
vermutlich Elementarste unserer Beschäftigungen, den belehrt Alina
Bronsky eines Besseren: "Essen" ist die ganz und gar persönliche
Erzählung einer Frau, die in der ehemaligen UdSSR aufgewachsen ist,
bevor sie mit 13 Jahren nach Deutschland kam. Und so geht es immer
wieder auch um die Gerichte ihrer Kindheit und das Heimisch-werden
in fremder Ess-Welt, wenn sie über Porridge, Borschtsch,
Frikadellen oder Früchtebrot schreibt. Aber auch um das, was
Nahrung eben auch ist: Mittel von Fürsorge, Emanzipation von
emotionaler Erpressung – und Ausdruck von Liebe.
Alina Bronsky, 1978 geboren, in Berlin lebend, vierfache Mutter
sowie Autorin prämierter Romane wie "Baba Dunjas letzte Liebe",
"Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche" oder "Pi mal
Daumen". Ihr Debüt "Scherbenpark" wurde 2013 fürs Kino verfilmt.
Militz
Jeder könne über Essen schreiben, meint Alina Bronsky, es sei
schließlich so einzigartig wie ein Fingerabdruck. Und tatsächlich,
wer da meint, es sei schon alles zu Papier gebracht über die
vermutlich Elementarste unserer Beschäftigungen, den belehrt Alina
Bronsky eines Besseren: "Essen" ist die ganz und gar persönliche
Erzählung einer Frau, die in der ehemaligen UdSSR aufgewachsen ist,
bevor sie mit 13 Jahren nach Deutschland kam. Und so geht es immer
wieder auch um die Gerichte ihrer Kindheit und das Heimisch-werden
in fremder Ess-Welt, wenn sie über Porridge, Borschtsch,
Frikadellen oder Früchtebrot schreibt. Aber auch um das, was
Nahrung eben auch ist: Mittel von Fürsorge, Emanzipation von
emotionaler Erpressung – und Ausdruck von Liebe.
Alina Bronsky, 1978 geboren, in Berlin lebend, vierfache Mutter
sowie Autorin prämierter Romane wie "Baba Dunjas letzte Liebe",
"Die schärfsten Gerichte der tatarischen Küche" oder "Pi mal
Daumen". Ihr Debüt "Scherbenpark" wurde 2013 fürs Kino verfilmt.
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