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vor 4 Tagen
„Es ist erstmal schmerzhaft, seinen eigenen Schreibtisch
herzugeben.“: Marie Seliger, Innenarchitektin und Head of
Consulting und Transformation bei bkp, beschreibt damit einen
Punkt, der in vielen Projekten unterschätzt wird. Veränderung ist
nicht sofort positiv erfahrbar, auch wenn die Bilder, Grundrisse
und Konzepte längst überzeugen. „Da triggert der Raum viel, aber am
Ende muss sich die Kultur verändern.“ Über die perfekten
Arbeitswelten wurde schon viel gesprochen, wir alle kennen die
perfekten Visualisierungen. Deshalb habe ich mir das Headquarter
des Bauunternehmens MFB in Meppen ausgesucht: mit Blick ins Grüne,
Tiny-Houses und einem Team, das selbst mitbaute. Damit es eben kein
Verwaltungs-Elfenbeinturm wird. Nur: Wie kommt man dahin?
„Partizipation heißt nicht, basisdemokratisch alles mit allen zu
entscheiden.“ Stattdessen, so Marie, brauche es Leitplanken und
Entscheidungen, die für die Organisation anschlussfähig sind.
Befindlichkeiten Einzelner dürfen keine Rolle spielen. Irgendwie
ist es wie immer im Leben: den Raum gibt es oft, aber die
Unternehmenskultur hat noch Nachholbedarf. Wie man das vermeiden
kann: Marie Seliger verrät es.
herzugeben.“: Marie Seliger, Innenarchitektin und Head of
Consulting und Transformation bei bkp, beschreibt damit einen
Punkt, der in vielen Projekten unterschätzt wird. Veränderung ist
nicht sofort positiv erfahrbar, auch wenn die Bilder, Grundrisse
und Konzepte längst überzeugen. „Da triggert der Raum viel, aber am
Ende muss sich die Kultur verändern.“ Über die perfekten
Arbeitswelten wurde schon viel gesprochen, wir alle kennen die
perfekten Visualisierungen. Deshalb habe ich mir das Headquarter
des Bauunternehmens MFB in Meppen ausgesucht: mit Blick ins Grüne,
Tiny-Houses und einem Team, das selbst mitbaute. Damit es eben kein
Verwaltungs-Elfenbeinturm wird. Nur: Wie kommt man dahin?
„Partizipation heißt nicht, basisdemokratisch alles mit allen zu
entscheiden.“ Stattdessen, so Marie, brauche es Leitplanken und
Entscheidungen, die für die Organisation anschlussfähig sind.
Befindlichkeiten Einzelner dürfen keine Rolle spielen. Irgendwie
ist es wie immer im Leben: den Raum gibt es oft, aber die
Unternehmenskultur hat noch Nachholbedarf. Wie man das vermeiden
kann: Marie Seliger verrät es.
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