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Beschreibung
vor 1 Tag
„Wir können Shortstay, wir können Midstay und wir können Longstay.“
Mit diesem Satz beschreibt Anett Gregorius, Gründerin von
Apartmentservice und prägende Stimme des Segments, die neue
Realität der Serviced Apartments. Was nach Stärke klingt, ist in
Wahrheit Ausdruck eines tiefgreifenden Umbruchs. Die
durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist von 19 Nächten im Jahr 2022
auf neun Nächte 2024 und zuletzt auf sieben Nächte im Jahr 2025
gefallen. Damit verschiebt sich nicht nur das Geschäft, sondern
auch die ursprüngliche Definition des Produkts. Parallel dazu rückt
das Segment immer näher an die klassische Hotellerie heran.
Shortstay gewinnt an Bedeutung, nicht zuletzt wegen höherer Margen,
während Longstay wegen fehlender Corporates und internationaler
Gäste an Gewicht verliert. Neue Zielgruppen bringen Chancen,
erhöhen aber zugleich den Druck auf Produkt, Betrieb und
Positionierung. Dass die Auslastung 2025 am Ende doch wieder knapp
über 80 Prozent lag, ist vor allem einem starken vierten Quartal zu
verdanken. Auch auf der Angebotsseite zeigen sich Spannungen.
Leipzig hat sich nach Anzahl der Apartments in die Top5 geschoben,
bei gleichzeitig stagnierender Nachfrage. Für Anett ist das ein
klares Warnsignal. Ihr Urteil ist eindeutig: für Investoren derzeit
kein Markt für weiteres Wachstum. München und Berlin bleiben die
stabilsten Standorte, Hamburg steht weiterhin ganz oben auf den
Expansionslisten, Frankfurt am Main leidet weiter an Überangebot.
Das Gespräch ist ein kleiner Vorgeschmack auf die SO!APART am 18.
und 19. November in Berlin. IMMOBILÈROS ist Medienpartner und ich
bin gespannt, wie die Branche diese Verschiebungen selbst
einordnet: wie viel Flexibilität das Produkt wirklich verträgt, wo
die Grenzen liegen und was vom ursprünglich so geschätzten
Gastgebertum am Ende bleibt.
Mit diesem Satz beschreibt Anett Gregorius, Gründerin von
Apartmentservice und prägende Stimme des Segments, die neue
Realität der Serviced Apartments. Was nach Stärke klingt, ist in
Wahrheit Ausdruck eines tiefgreifenden Umbruchs. Die
durchschnittliche Aufenthaltsdauer ist von 19 Nächten im Jahr 2022
auf neun Nächte 2024 und zuletzt auf sieben Nächte im Jahr 2025
gefallen. Damit verschiebt sich nicht nur das Geschäft, sondern
auch die ursprüngliche Definition des Produkts. Parallel dazu rückt
das Segment immer näher an die klassische Hotellerie heran.
Shortstay gewinnt an Bedeutung, nicht zuletzt wegen höherer Margen,
während Longstay wegen fehlender Corporates und internationaler
Gäste an Gewicht verliert. Neue Zielgruppen bringen Chancen,
erhöhen aber zugleich den Druck auf Produkt, Betrieb und
Positionierung. Dass die Auslastung 2025 am Ende doch wieder knapp
über 80 Prozent lag, ist vor allem einem starken vierten Quartal zu
verdanken. Auch auf der Angebotsseite zeigen sich Spannungen.
Leipzig hat sich nach Anzahl der Apartments in die Top5 geschoben,
bei gleichzeitig stagnierender Nachfrage. Für Anett ist das ein
klares Warnsignal. Ihr Urteil ist eindeutig: für Investoren derzeit
kein Markt für weiteres Wachstum. München und Berlin bleiben die
stabilsten Standorte, Hamburg steht weiterhin ganz oben auf den
Expansionslisten, Frankfurt am Main leidet weiter an Überangebot.
Das Gespräch ist ein kleiner Vorgeschmack auf die SO!APART am 18.
und 19. November in Berlin. IMMOBILÈROS ist Medienpartner und ich
bin gespannt, wie die Branche diese Verschiebungen selbst
einordnet: wie viel Flexibilität das Produkt wirklich verträgt, wo
die Grenzen liegen und was vom ursprünglich so geschätzten
Gastgebertum am Ende bleibt.
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