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  4. NZZ/Feusi, Nachrichtendienstgesetz, Sonntagsverkauf
Diesen Frühling wurde bekannt, dass der ehemalige „Nebelspalter“
Redaktor Dominik Feusi als Bundeshausredaktor zur NZZ wechseln
soll – dieser verlor die Stelle aber wieder vor Antritt. Der
Grund: Feusi hat beim „Nebelspalter“ eine Analyse zum Krieg
zwischen dem Iran und Israel zu 90% vom Telegraph abgeschrieben.
Konsequenzen innerhalb der NZZ? Keine, lediglich die Anstellung
wurde zurückgezogen. Wir diskutieren, was es bedeutet, wenn
problematische Akteure ins Herz einer solchen Redaktion geholt
werden, während kritische Stimmen gehen. Und warum es wenig
überraschend ist, dass Menschen das Vertrauen in Medien
verlieren, wenn ein altes Medium wie die NZZ es nicht schafft, so
eine Geschichte sauber aufzuarbeiten.Ausserdem sprechen wir in
dieser Folge Meyer:Wermuth über das Nachrichtendienstgesetz:
Überwachungsmassnahmen wie Telefonabhörung sollen neu nicht mehr
nur bei Terrorverdacht, sondern auch bei sogenanntem
gewalttätigem Extremismus möglich sein – ein bewusst schwammig
formulierter Begriff, der auch bei Demo-Teilnahmen oder
politischen Aktivismus greifen könnte.Und schliesslich: Der
Ständerat entscheidet über bis zu vier zusätzliche
Sonntagsverkäufe. Nur grosse Ketten würden davon profitieren und
die Arbeiter:innen stark darunter leiden. Ein kollektiver freier
Tag wie der Sonntag hat eine wichtige gesellschaftliche Funktion
– und die Stimmbevölkerung hat solche Ausweitungen in der
Vergangenheit immer wieder abgelehnt.

((01:44)) NZZ/Feusi

((09:13)) Nachrichtendienstgesetzt

((17:43)) Sonntagsverkauf

((23:43)) Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Feministischer
Streik, Wahlen Kosovo & Armenien, Jositsch-Austritt,
Männerfussball-WM)
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„NZZ/Feusi, Nachrichtendienstgesetz, Sonntagsverkauf“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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