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  4. Die Gewinner und Verlierer der aktuellen Energiekrise
Europäische Autoindustrie nicht abschreiben, hohe
Effiziensteigerungen am Bau möglich

Die zentrale Frage, die sich Anleger aktuell stellen sollten: wie
stark schlagen sich die gestiegenen Ölpreise, Transportkosten und
Energieabhängigkeit auf Unternehmen, Verbraucherinnen und
Kapitalmärkte durch. In dieser Podcast-Folge der Geldmeisterin
spricht Julia Kistner mit #GuyStear, Head of Developed Markets
Strategy beim Amundi Investment Institute über die
wirtschaftlichen Folgen steigender Energiepreise, die
Auswirkungen geopolitischer Spannungen. Amundi rechnet im
Szenario einer angespannten Lage rund um die Straße von Hormus
mit Ölpreisen um etwa 90 US-Dollar pro Barrel. Das wäre deutlich
höher als zu Jahresbeginn. Besonders betroffen sind laut Stear
energieintensive Branchen: Transport, Luftfahrt, Chemie,
Düngemittelproduktion und Teile der Industrie. Bei Unternehmen
entscheidet vor allem, ob sie höhere Inputkosten an ihre
KundInnen weitergeben können. Ein klares Bild hierzu könnten erst
die kommenden Quartale liefern.Gleichzeitig gibt es auch
Gewinner. So können Energieproduzenten außerhalb der
Krisenregionen von höheren Preisen profitieren. Auch Unternehmen,
die weniger direkt von Energiepreisen abhängig sind und zugleich
von strukturellen Trends wie Künstlicher Intelligenz und hohen
Investitionen in Rechenzentren, Infrastruktur und Automatisierung
profitieren, bleiben interessant.

Stear sieht hohe Investitionen in künstliche Intelligenz als
wichtigen Motor, vor allem für die USA, aber auch zunehmend für
Europa. Telekommunikations- und Kommunikationsdienstleister
könnten vom steigenden Datenverkehr profitieren. Auch Finanzwerte
könnten durch höhere Investitionstätigkeit, Kreditnachfrage und
ein Zinsumfeld mit wieder höheren Renditen Rückenwind
bekommen.Bei Konsumwerten ist Amundi vorsichtiger. Höhere
Energiepreise, höhere Zinsen und ein schwächerer finanzieller
Spielraum vieler Haushalte könnten sowohl zyklische Konsumwerte
als auch Teile des Basiskonsums belasten. Auch Tourismus und
Luftfahrt könnten darunter leiden, wenn Haushalte mehr Geld für
Energie, Mobilität und Wohnen ausgeben müsse.

Spannend bleibt die Autoindustrie: Trotz aktueller Belastungen
sieht Stear langfristige Chancen. Europäische Autobauer verfügen
über viel Know-How in industrieller Fertigung, Prozessmanagement
und automatisierter Produktion. Wenn KI stärker in die physische
Welt kommt - etwa über Robotik, Drohnen oder neue
Produktionsprozesse - könnten Industrie- und Autounternehmen
davon profitieren.Auch Gesundheit und Biotechnologie bleiben aus
Sicht von Amundi strukturell interessant. Eine alternde
Bevölkerung sorgt weiter für Nachfrage nach Medikamenten und
Gesundheitsdienstleistungen. KI könnte zusätzlich helfen,
Forschung, Entwicklung und Prozesse im Gesundheitsbereich zu
verbessern.Beim Immobiliensektor ist das Bild gemischt.
Rechenzentren und neue Infrastruktur schaffen Nachfrage.
Besonders interessant könnte KI im Bauwesen werden, wenn Robotik
und Automatisierung langfristig die Produktivität steigern und
Baukosten senken.Musik sieht Guy Stears auch bei grünen
Technologien. Steigende Energiepreise und geopolitische
Unsicherheit wirken als Katalysator für Elektrifizierung,
erneuerbare Energien und Energieunabhängigkeit. Länder und
Unternehmen, die stärker auf eigene Energieproduktion setzen -
etwa durch Wind, Solar oder Atomkraft - könnten strukturell
besser aufgestellt sein.Viele neue Investmentideen und viel
Hörvergnügen wünscht Julia Kistner

Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner.

Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko.

Musik- &
Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠
https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠

#Krise #Ölpreis #Aktien #Anlagestrategie #investieren #Gewinne
#KI

Foto: Amundi /Bearbeitung GELDMEISTERIN
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„Die Gewinner und Verlierer der aktuellen Energiekrise“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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