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12.04.2026
36 Minuten
Nachhaltiges Investieren sei nicht out, es sei nur ein flexibler Begriff, der sich im Laufe der Zeit immer schon verändert habe, erklärt Armand Colard. Er ist Gründer von ESG Plus, die Finanzprodukte unter nachhaltigen Gesichtspunkten bewerten. So sind Waffen seit dem Ukraine-Krieg und den zunehmendengeopolitischen Konflikten ein zentrales Investmentthema geworden. Viele Privatanleger würden aber weiterhinstrikt waffenfrei investieren wollen.
Auch bei institutionellen Investoren geben alleine schon die Compliance-Richtlinien Begrenzungen für Umsätze mit Waffen vor. In Österreich sind die Pensions- und Vorsorgekassen hier sehr strikt. So landen Staatsanleihen aus Ländern mit einem Verteidigungsbudget von mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts derzeit nicht in ihrem Depot. Hier haben aber vor allem der Ukraine-Krieg und die verschärften globale Konflikte dazu geführt, dass sie gerade ihre diesbezüglichen Ausschlusskriterien auf vier Prozent der Wertschöpfung aufweichen. Dies, weil zu viele Staaten gerade nicht mehr investierbar werden. Auch fordert etwa das Nato-Bündnis Verteidigungsausgaben von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts von ihren Mitgliedsstaaten ein.
Maximal vier Prozent der Wertschöpfung für Militärausgaben ist auch das Limit, dass sich eines der strengsten nachhaltigenGütesiegel in Europa, das österreichische Umweltzeichen bei Staatsanleihen setzt. Beim deutschen FNG-Gütesiegel liegt die Toleranzgrenze bei fünf Prozent für Fonds und ähnlicheInvestmentprodukte.
Cleanvest, die im Internet kostenlos zugängigenDatenbank von ESG Plus bietet weiterhin auch eine Nullprozent-Grenze. Wer zwischen „legitimer Verteidigung“ und „aggressiver Aufrüstung“ unterscheiden möchte, für den hat ESG Plus nach der „Arema“-Methodik ein eigenes Tool entworfen, abrufbar auf arema.at. Den besonders gefährdeten Nachbarstaaten von geopolitischen Krisenregionen wird damit ein höheres Verteidigungsbudget zugebilligt. Auf der Webseite findet man auch eine interaktive Weltkarte, die die aktuellen Militärbudgets der Länder ausweist. In Österreich sind es 0,88 Prozent, in Israel 6,2 Prozent des BIP! Hier greift ESG Plus auf die Daten des renommierten schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI zurück.
Weitere Ideen für Vermögen schaffen ohne Waffen hörst Du in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN mit Armand Colard.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Waffen #Frieden #Ausschlusskriterien #nachhaltig #Verteidigung #Angriff #Staatsanleihen #Aktien
Foto: ESG Plus / Bearbeitung GELDMEISTERIN
Auch bei institutionellen Investoren geben alleine schon die Compliance-Richtlinien Begrenzungen für Umsätze mit Waffen vor. In Österreich sind die Pensions- und Vorsorgekassen hier sehr strikt. So landen Staatsanleihen aus Ländern mit einem Verteidigungsbudget von mehr als drei Prozent des Bruttoinlandsprodukts derzeit nicht in ihrem Depot. Hier haben aber vor allem der Ukraine-Krieg und die verschärften globale Konflikte dazu geführt, dass sie gerade ihre diesbezüglichen Ausschlusskriterien auf vier Prozent der Wertschöpfung aufweichen. Dies, weil zu viele Staaten gerade nicht mehr investierbar werden. Auch fordert etwa das Nato-Bündnis Verteidigungsausgaben von fünf Prozent des Bruttoinlandsprodukts von ihren Mitgliedsstaaten ein.
Maximal vier Prozent der Wertschöpfung für Militärausgaben ist auch das Limit, dass sich eines der strengsten nachhaltigenGütesiegel in Europa, das österreichische Umweltzeichen bei Staatsanleihen setzt. Beim deutschen FNG-Gütesiegel liegt die Toleranzgrenze bei fünf Prozent für Fonds und ähnlicheInvestmentprodukte.
Cleanvest, die im Internet kostenlos zugängigenDatenbank von ESG Plus bietet weiterhin auch eine Nullprozent-Grenze. Wer zwischen „legitimer Verteidigung“ und „aggressiver Aufrüstung“ unterscheiden möchte, für den hat ESG Plus nach der „Arema“-Methodik ein eigenes Tool entworfen, abrufbar auf arema.at. Den besonders gefährdeten Nachbarstaaten von geopolitischen Krisenregionen wird damit ein höheres Verteidigungsbudget zugebilligt. Auf der Webseite findet man auch eine interaktive Weltkarte, die die aktuellen Militärbudgets der Länder ausweist. In Österreich sind es 0,88 Prozent, in Israel 6,2 Prozent des BIP! Hier greift ESG Plus auf die Daten des renommierten schwedischen Friedensforschungsinstituts SIPRI zurück.
Weitere Ideen für Vermögen schaffen ohne Waffen hörst Du in der aktuellen Podcast-Folge der GELDMEISTERIN mit Armand Colard.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
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#Waffen #Frieden #Ausschlusskriterien #nachhaltig #Verteidigung #Angriff #Staatsanleihen #Aktien
Foto: ESG Plus / Bearbeitung GELDMEISTERIN
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04.04.2026
24 Minuten
Dividendentitel sind kein Allheilmittel, aber aktuell spannend
Der Meinung ist @TilmannGaller, Chefstratege von JP Morgan Asset Management im Gespräch mit der #GELDMEISTERIN.
In den letzten Jahren wurden Dividendenstrategien von Tech- und Wachstumswerten überstrahlt. Bei den hohen geopolitischen Risiken und den Übertreibungen im Tech-Sektor sehe man eine Rückkehr zu stabileren Investmentstrategien. Dividendenstrategien seien defensiver. Wenn der Markt zehnProzent nach korrigiert, korrigierten Dividendenaktien oftmals nur acht Prozent. Sie würden weniger schwanken, dafür in Boomphasen auch weniger Performance bringen.
Der klassische Fehler sei, nur auf die Höhe der Dividende zu achten. Besser sei eine Kombination aus solider Ausschüttung und nachhaltigem Dividendenwachstum.
Da höhere Zinsen zukünftige Gewinne stärker bestrafen, fährt man bei steigender Inflation mit Dividendentiteln in der Regel besser als mit Wachstumsaktien.
Im Podcast GELDMEISTERIN spricht Kapitalmarkt-Experte Tilmann Galler über den Dollar als Krisengewinner,warum die Emerging Markets wieder unter Druck sind, Gold vorerst nicht mehr der klare Sieger ist und er andere Real-Investments, etwa in Immobilien, in Infrastruktur oder Transport derzeit attraktiver findet als das Edelmetall.
Auf die Frage, ob er 2026 insgesamt das Glas an den Kapitalmärkten eher halb leer als voll sieht meint Tilmann Galler: „Wir haben ein halb volles Glas – aber eines, das gerade kräftig geschüttelt wird."
Viel Hörvergnügen wünscht #JuliaKistner
Das Gespräch wurde Anfang März 2026 auf dem FONDS professionell-Kongress Wien aufgezeichnet
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Aktien #Dividenden #anlegen #Investment #Wachstum #Volatilität #defensiv #Podcast #Fonds #ETF
Foto: #JPMorganAssetManagement /Bearbeitung Geldmeisterin
Der Meinung ist @TilmannGaller, Chefstratege von JP Morgan Asset Management im Gespräch mit der #GELDMEISTERIN.
In den letzten Jahren wurden Dividendenstrategien von Tech- und Wachstumswerten überstrahlt. Bei den hohen geopolitischen Risiken und den Übertreibungen im Tech-Sektor sehe man eine Rückkehr zu stabileren Investmentstrategien. Dividendenstrategien seien defensiver. Wenn der Markt zehnProzent nach korrigiert, korrigierten Dividendenaktien oftmals nur acht Prozent. Sie würden weniger schwanken, dafür in Boomphasen auch weniger Performance bringen.
Der klassische Fehler sei, nur auf die Höhe der Dividende zu achten. Besser sei eine Kombination aus solider Ausschüttung und nachhaltigem Dividendenwachstum.
Da höhere Zinsen zukünftige Gewinne stärker bestrafen, fährt man bei steigender Inflation mit Dividendentiteln in der Regel besser als mit Wachstumsaktien.
Im Podcast GELDMEISTERIN spricht Kapitalmarkt-Experte Tilmann Galler über den Dollar als Krisengewinner,warum die Emerging Markets wieder unter Druck sind, Gold vorerst nicht mehr der klare Sieger ist und er andere Real-Investments, etwa in Immobilien, in Infrastruktur oder Transport derzeit attraktiver findet als das Edelmetall.
Auf die Frage, ob er 2026 insgesamt das Glas an den Kapitalmärkten eher halb leer als voll sieht meint Tilmann Galler: „Wir haben ein halb volles Glas – aber eines, das gerade kräftig geschüttelt wird."
Viel Hörvergnügen wünscht #JuliaKistner
Das Gespräch wurde Anfang März 2026 auf dem FONDS professionell-Kongress Wien aufgezeichnet
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
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Foto: #JPMorganAssetManagement /Bearbeitung Geldmeisterin
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28.03.2026
25 Minuten
Wer langfristig Vermögen aufbauen möchte, sollte sich nicht mit kurzfristigen Marktbewegungen oder geopolitischen Schlagzeilen beschäftigen, sondern auf ein solides, durchdachtes Konzept setzen, so der Ratschlag von @PhilippVorndran, Kapitalmarktstratege bei #Flossbach von Storch. Getreu dem Börsenmotto: Zeit im Markt schlägt den Versuch, den Markt zu timen.
Ein strukturierter Vermögensaufbau beginnt mit zwei einfachen, aber von vielen Anlegern unbeantworteten Fragen: Welche Rendite brauch ich?Wie lange kann ich das Geld investieren?
Diese beiden Faktoren bestimmen die gesamte Strategie. Wer früh beginnt, profitiert massiv vom Zinseszinseffekt, der über Jahrzehnte eine enorme Ertragswirkung entfaltet.
Gerade für Investment-Einsteiger seien komplexe Strategien mit Regionen-, Branchen- oder Timing-Wetten unnötig. Da eigneten sich besser zwei bis drei breit gestreute Aktienfonds oder ETFS, statt selbst herumzudocktern.
Ein klassischer Ansatz für Einsteiger wäre ca .50 Prozent globale Aktien im Portfolio zu haben und die übrigen 50 Prozent in defensive Anlagen wie Anleihen von soliden Schuldner oder Festgeld zu investieren.
Wer jung ist, etwa 25 Jahre, sollte aber stärker auf Aktien und Unternehmensrisiken setzen. Staatsanleihen haben im Portfolio junger Menschen nichts zu suchen. Sie schlagen langfristig nämlich nicht die Inflation.
Gold empfiehlt er ca. mit fünf Prozent beizumischen.
Ein großer Fehler ist, zu viel Geld an der Heimatbörse zu investieren. Auch stimme es nicht, dass von Gewinnmitnahmen noch niemand arm geworden ist. Oft nimmt man sich durch Aus- und Wiedereinstiege den Vorteil des Zinseszinseffekts und steigt nicht wieder ein, wenn der Kurs zwischenzeitlich um zehn Prozent und mehr gestiegen sei.
Auch führe die Angst vor Schwankungen zu falschen Entscheidungen. Übermäßiges Handeln sei oftmals von der Finanzindustrie Gebühren-getrieben. Den Schneeball gelte es möglichst lange rollen zu lassen!
In dieser Folge gibt Philipp Vorndran noch jede Menge weitere Tipps für den langfristige Vermögensaufbau.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Anleihen #Gewinnmitnahmen #anlegen #Investment #Akien #Podcast #Fonds #ETF
Foto: Flossbach von Storch/ bearbeitet Gelmeisterin
Ein strukturierter Vermögensaufbau beginnt mit zwei einfachen, aber von vielen Anlegern unbeantworteten Fragen: Welche Rendite brauch ich?Wie lange kann ich das Geld investieren?
Diese beiden Faktoren bestimmen die gesamte Strategie. Wer früh beginnt, profitiert massiv vom Zinseszinseffekt, der über Jahrzehnte eine enorme Ertragswirkung entfaltet.
Gerade für Investment-Einsteiger seien komplexe Strategien mit Regionen-, Branchen- oder Timing-Wetten unnötig. Da eigneten sich besser zwei bis drei breit gestreute Aktienfonds oder ETFS, statt selbst herumzudocktern.
Ein klassischer Ansatz für Einsteiger wäre ca .50 Prozent globale Aktien im Portfolio zu haben und die übrigen 50 Prozent in defensive Anlagen wie Anleihen von soliden Schuldner oder Festgeld zu investieren.
Wer jung ist, etwa 25 Jahre, sollte aber stärker auf Aktien und Unternehmensrisiken setzen. Staatsanleihen haben im Portfolio junger Menschen nichts zu suchen. Sie schlagen langfristig nämlich nicht die Inflation.
Gold empfiehlt er ca. mit fünf Prozent beizumischen.
Ein großer Fehler ist, zu viel Geld an der Heimatbörse zu investieren. Auch stimme es nicht, dass von Gewinnmitnahmen noch niemand arm geworden ist. Oft nimmt man sich durch Aus- und Wiedereinstiege den Vorteil des Zinseszinseffekts und steigt nicht wieder ein, wenn der Kurs zwischenzeitlich um zehn Prozent und mehr gestiegen sei.
Auch führe die Angst vor Schwankungen zu falschen Entscheidungen. Übermäßiges Handeln sei oftmals von der Finanzindustrie Gebühren-getrieben. Den Schneeball gelte es möglichst lange rollen zu lassen!
In dieser Folge gibt Philipp Vorndran noch jede Menge weitere Tipps für den langfristige Vermögensaufbau.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Anleihen #Gewinnmitnahmen #anlegen #Investment #Akien #Podcast #Fonds #ETF
Foto: Flossbach von Storch/ bearbeitet Gelmeisterin
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21.03.2026
25 Minuten
Während große Tech-Konzerne stark im Fokus stehen, lohnt sich ein genauer Blick auf Unternehmen, die indirekt von Künstlicher Intelligenz profitieren – etwa durch Effizienzgewinne, Datenvorteile oder stabile Geschäftsmodelle mit strukturellem Wettbewerbsvorteil, meint @FrankFischer ,Chief Investment Officer bei #ShareholderManagement AG.
Dabei stelle sich die zentrale Frage: Wer gewinnt durch KI und wer gerät unter Druck. Gerade im Softwarebereich zeige sich, dass etablierte Systeme mit hoher Vertrauensbasis (z. B. ERP-Systeme wie SAP) weiterhin eine starke Positionhaben. Gleichzeitig entstehen neue Risiken durch agile Wettbewerber und sinkende Eintrittsbarrieren.
Spannend wird es bei klassischen Branchen: Versicherungen profitieren von der Automatisierungund Effizienzsteigerung durch KI, während Bereiche wie Chemiedistribution oderPharma-Zulieferer indirekte Profiteure eines langfristigen Trends sind.
Gerade bei KI-Aktien spiele die auch das Thema Bewertung eine große Rolle: Nach derKorrektur vieler KI-Aktien sieht Frank Fischer wieder Chancen für antizyklischeInvestoren – allerdings mit Fokus auf Sicherheitsmarge und langfristige Perspektive statt kurzfristigem Hype.
Eine GELDMEISTERIN-Folge für alle, die KI nicht nur als Trend, sondern als Investmentstrategie verstehenwollen.
Viel Hörvergnügenwünscht Julia Kistner
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Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#KI #Bewertung #anlegen #Investment #Ausblick
Foto: Shareholder Value/ bearbeitet Gelmeisterin
Dabei stelle sich die zentrale Frage: Wer gewinnt durch KI und wer gerät unter Druck. Gerade im Softwarebereich zeige sich, dass etablierte Systeme mit hoher Vertrauensbasis (z. B. ERP-Systeme wie SAP) weiterhin eine starke Positionhaben. Gleichzeitig entstehen neue Risiken durch agile Wettbewerber und sinkende Eintrittsbarrieren.
Spannend wird es bei klassischen Branchen: Versicherungen profitieren von der Automatisierungund Effizienzsteigerung durch KI, während Bereiche wie Chemiedistribution oderPharma-Zulieferer indirekte Profiteure eines langfristigen Trends sind.
Gerade bei KI-Aktien spiele die auch das Thema Bewertung eine große Rolle: Nach derKorrektur vieler KI-Aktien sieht Frank Fischer wieder Chancen für antizyklischeInvestoren – allerdings mit Fokus auf Sicherheitsmarge und langfristige Perspektive statt kurzfristigem Hype.
Eine GELDMEISTERIN-Folge für alle, die KI nicht nur als Trend, sondern als Investmentstrategie verstehenwollen.
Viel Hörvergnügenwünscht Julia Kistner
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
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#KI #Bewertung #anlegen #Investment #Ausblick
Foto: Shareholder Value/ bearbeitet Gelmeisterin
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14.03.2026
27 Minuten
„Kurzfristige geopolitische Schocks sorgen zwar fürVolatilität an den Märkten, doch langfristig bleiben strukturelleWachstumstreiber wie Technologie, Investitionen und Konsum entscheidend für dieEntwicklung der Weltwirtschaft“, fasst @ChristianScherrmann, US-Ökonom der #DWS die aktuelle Lage zusammen. Die zentraleFrage sei, wie lange die Ölpreise so hoch bleiben. Kurzfristige Ölpreisschocks würden sich heute deutlich weniger stark auf das Wirtschaftswachstum durchschlagen als noch in früheren Jahrzehnten. Die Weltwirtschaft ist heute weniger abhängig vom Öl und viele Volkswirtschaften sind stärker elektrifiziert.
Besonders interessant sei die Resilienz der Wirtschaft im Kriegs-führenden Land USA. Trotz politischer Spannungen, Handelskonflikten und geopolitischer Unsicherheiten bleibt das Wachstum robust. Ein stabiler Arbeitsmarkt stütze den Konsum, während Investitionen, insbesondere im Bereich künstlicheIntelligenz, weiterhin wichtige Wachstumstreiber darstellen.
Auch sind von der Sperre der wichtigen Öltransitroute,die Straße von Hormus, großteils China, auch Europa, aber weniger die USA betroffen.
Ein Rundumblick auf die aktuelle Weltwirtschaftslagedurch die Brille des US-Wirtschaftsexperten Christian Scherrmann in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Ölpreis #Schock #USA #Dollar #Aktien #Resilienz #Wirtschaft #DWS #Technologie #Iran-Krieg #Podcast #anlegen #Investment #Ausblick
Foto: DWS/ bearbeitet Gelmeisterin
Besonders interessant sei die Resilienz der Wirtschaft im Kriegs-führenden Land USA. Trotz politischer Spannungen, Handelskonflikten und geopolitischer Unsicherheiten bleibt das Wachstum robust. Ein stabiler Arbeitsmarkt stütze den Konsum, während Investitionen, insbesondere im Bereich künstlicheIntelligenz, weiterhin wichtige Wachstumstreiber darstellen.
Auch sind von der Sperre der wichtigen Öltransitroute,die Straße von Hormus, großteils China, auch Europa, aber weniger die USA betroffen.
Ein Rundumblick auf die aktuelle Weltwirtschaftslagedurch die Brille des US-Wirtschaftsexperten Christian Scherrmann in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.
Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner
Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.
Musik- & Soundrechte: https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/
#Ölpreis #Schock #USA #Dollar #Aktien #Resilienz #Wirtschaft #DWS #Technologie #Iran-Krieg #Podcast #anlegen #Investment #Ausblick
Foto: DWS/ bearbeitet Gelmeisterin
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Über diesen Podcast
Der Finanz- und Börsenpodcast, der langfristig und nachhaltig mehr
aus Deinem Vermögen macht, prominente Gäste aus der Finanzwelt zu
Gast hat, Wert auf nachhaltige Geldanlagen legt und Dich obendrein
mit Financial True Crime unterhält.
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