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„Inflationsschutz ist momentan nicht notwendig“
11.07.2026
25 Minuten
Jüngste EZB-Zinserhöhung sei ein Fehler gewesen!


In der aktuellen Podcast-Folge der Geldmeisterin spricht JuliaKistner mit #Dr.HolgerSchmieding , Chefvolkswirt bei Berenberg,über Inflation, Zinsen, Kapitalmärkte und die Frage, welche Anlagen in einem inflationäre Umfeld wirklich Schutz bieten. Seine überraschende Antwort: Momentan sieht er gar keine Inflationstendenzen.


Die jüngste Zinserhöhung der Europäischen Zentralbank bezeichnet Holger Schmieding deshalb als Fehler. Der aktuelle Inflationsdruck in der Eurozone komme vor allem von außen,insbesondere durch höhere Energiepreise infolge geopolitischer Spannungen. Auf solche Preisschocks könne die EZB mit höheren Zinsen kaum sinnvoll reagieren. Im Gegenteil: Höhere Finanzierungskosten könnten die ohnehin belastete Konjunktur zusätzlich schwächen.


Für die kommenden Monate erwartet Schmieding keine weiteren Zinserhöhungen der EZB. Die Inflation in der Eurozone dürfte seiner Einschätzung nach im kommenden Frühjahr wieder inRichtung zwei Prozent zurückgehen. Mittelfristig könne sie allerdings wieder etwas höher liegen, insbesondere wenn Arbeitskräfte knapper werden und dadurch der Lohndruck steigt. Die KI könne den Arbeitskräftemangel nicht komplett kompensieren.


Auch international sieht Schmieding unterschiedliche Inflationsbilder. In den USA sei der Inflationsdruck stärker hausgemacht: Zölle, höhere Staatsausgaben und eine restriktivere Einwanderungspolitik könnten Preise und Löhne länger oben halten. In China hingegen gebe es eher deflationäre Tendenzen, weil massive Überkapazitäten bei Industriegütern auf die Preise drücken.


Für Anlegerinnen und Anleger bedeutet das laut Schmieding: Die Kapitalmärkte könnten davon profitieren, dass die Zentralbanken weniger stark straffen müssen als manche Marktteilnehmer erwarten. Aktien sieht er grundsätzlich weiterhin positiv, während Anleihen kurzfristig von stabileren Renditen profitieren könnten. Langfristig sei bei Staatsanleihen aber Vorsicht geboten, falls dieRenditen in einigen Jahren wieder steigen.


Gold, inflationsgeschützte Anleihen, Bitcoin und Fiatgeld


Gold könne zwar davon profitieren, dass die Zinsen doch nicht so stark steigen. Aber aus Inflationssicht für Schmieding sei Gold derzeit kein zwingender Kauf.


Inflationsgeschützte Anleihen hält Ökonom Holger Schmieding nur bedingt attraktiv. Es sei zu viel Inflationsangst bereits eingepreist. Bitcoin sieht er nicht als Inflationsschutz, sondern als hochvolatile Wette.


Beim Thema Währungen bleibt Volkswirt Holger Schmieding klar: Der Dollar werde zwar etwas an Marktanteil verlieren, bleibe aber Leitwährung Nummer eins. Weder der chinesische Yuan noch der Euro hätten derzeit die Voraussetzungen, den Dollarabzulösen. Europa fehle dafür unter anderem ein tiefer, einheitlicher Kapitalmarkt.


Wo Holger Schmieding momentan vorsichtig wäre sei bei stark gestiegenen KI-Werten. Er warnt davor, jetzt unüberlegt auf den Zug aufzuspringen. Interessanter findet er in Europa Themen rund um Verteidigung, Luftfahrt, Raumfahrt, Drohnen undsicherheitsrelevante Technologien. Auch erneuerbare Energien hätten Zukunft, seien aber stark von politischen Rahmenbedingungen abhängig.


Eine Podcast-Folge, die gehört gehört. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner


Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.


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#Inflation #Gewinne #Aktien #Teuerung #KI #Arbeitskräfte #defensiv # #diversifizieren #Infrastruktur #Verteidigung #investieren


Foto: #Berenberg/Bearbeitung GELDMEISTERIN





 
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Stecken wir schon mitten in der KI-Blase?
04.07.2026
34 Minuten
Bullen und Bären - beide haben berechtigte Argumente!


Ist der KI-Boom an den Börsen noch gesund oder stecken wir schon mitten in der nächsten großen Blase? Das diskutiert Robert Karas, Chief Investment Officer und Partner der WienerPrivatbank Gutmann mit Julia Kistner im Podcast GELDMEISTERIN. Ob also die stark gestiegenen Bewertungen der Technologie- und KI-Werte noch durch echte Gewinne und reale Nachfrage gerechtfertigt sind.


Das Fazit der Folge: Künstliche Intelligenz ist keine Eintagsfliege und wird Wirtschaft und Alltag nachhaltig verändern. Doch nicht jede Aktie, die irgendwie mit KI zu tun hat ist auch automatisch ein gutes Investment. Wichtig sei eine breit gestreuteAnlagestrategie zu haben, die man auch durchhält, wenn die Märkte korrigieren und dass man nicht nur aus Angst, etwas zu verpassen jetzt noch schnell auf eine Investmenttrend aufspringt.


Wo es sich aktuell lohnt einzusteigen, dazu mehr in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN. Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner


 Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.


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#Blase #Gewinne #Aktien #Bubble #KI #Streuung #defensiv #investieren #diversifizieren


Foto: #Gutmann /Bearbeitung GELDMEISTERIN





 
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Warum Kupfer, seltene Erden, Silber, Gold & Co. spannend bleiben
27.06.2026
27 Minuten
Sind Rohstoffe in einem neuen Superzyklus?


In dieser Folge der Geldmeisterin spricht Julia Kistner mit Kapitalmarktexperte #CarstenRoemheld, Kapitalmarktstratege bei #Fidelity darüber, warum Rohstoffe in den kommenden Jahren eine besonders wichtige Rolle spielen könnten.


Was für einen Rohstoff-Superzyklus spricht: Momentan sehen wir gleichzeitig enorme Investitionswellen in mehreren Bereichen wie KI-Infrastruktur, Energiewende, Energieversorgung, Verteidigung und klassischer Infrastruktur. Diese Nachfrage trifft auf ein Rohstoffangebot, das in den vergangenen Jahren nur begrenzt ausgebaut wurde. Daraus könnte eine längere Phase steigender oder zumindest gutunterstützter Rohstoffpreise entstehen.


Carsten Roemheld denkt  unter anderem um Kupfer, Lithium, Nickel, Kobalt, seltene Erden, Aluminium, Silber, Gold sowie Öl und Gas. Gold nimmt eine Sonderrolle als Absicherung gegen geopolitische Risiken, Schulden, Inflation und mögliche Schwächen klassischer Anlageklassen ein.


Die meisten Anlegerinnen und Anleger kaufen Rohstoffe nicht physisch. Hier eigneten sich ETFs, ETCs, Rohstoffaktien, Rohstoffaktienfonds und thematische ETFs rund um die Themen  Energiewende, Elektrifizierung oder KI-Infrastruktur.


Auch wenn Carsten Roemheld als soliden Portfolio-Teil oftmals Gold für attraktiver hält  als Staatsanleihen seien Rohstoffinvestments kein risikofreier Ersatz für Aktien oder Anleihen, sondern eher eine Beimischung im diversifizierten Portfolio.


Bei Rohstoffen nicht zu vernachlässigen seien die politischen Risiken, die Rolle Chinas bei seltenen Erden und der Weiterverarbeitung wichtiger Rohstoffe sowie das Währungsrisiko durch den US-Dollar, in denen nach wie vor Rohstoffe zu einem erheblichen Teil fakturiert werden.


Fazit: Für Rohstoffe spreche  in Summe derzeit die starkeNachfrage, das vergleichsweise geringe Angebot, der Inflationsschutz, die relativ niedrige Korrelation mit anderen Anlageklassen und die Absicherung von Assets, die besonders zinsempfindlich seien wie Aktien und vor allem auch Anleihen.


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.


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#Super-Zyklus #Gewinne #Aktien #Rohstoffe #Anleihen #Gold #Kupfer #SelteneErden #Silber #investieren #diversifizieren


Foto: #Fidelity /Bearbeitung GELDMEISTERIN





 
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Bei Korrekturen besser aufgestellt mit Multi Asset-Strategien
20.06.2026
35 Minuten
Die Mischung macht´s in unsicheren Börsenzeiten - so lautet seit Jahrzehnten die Standard-Antwort von Fondsmanagern. Damit haben sie schon ein Argument: Diversifikation bleibt einer der wenigen „Free Lunches“ am Kapitalmarkt. Wer Aktien, Anleihenund weitere Anlageklassen kombiniert, kann bei ähnlicher Renditeerwartung das Risiko senken oder bei gleichem Risiko eine bessere risikoadjustierte Rendite erzielen, betont auch Fondsmanager #JakobTanzmeister, Multi-Asset-Stratege bei JP Morgan Asset Management.


Entscheidend sei, dass Anlageklassen nicht völlig gleichlaufen. Und auch nach dem schwierigen Jahr 2022, in dem Aktien und Anleihen doch gleichzeitig unter Druck gerieten, sieht er weiter gute Gründe für gemischte Portfolios.


Die wichtigste Anlegerregeln überhaupt sei aber, dass „Time in the Market“ ist wichtiger sei als „Timing the Market“. Jakob Tanzmeister verweist auf historische Auswertungen von JP Morgan Asset Management, wonach selbst Anleger, die kurzvor Krisen investiert haben, langfristig überwiegend besser abgeschnitten hätten als jene, die dauerhaft im Cash geblieben sind.


Jakob Tanzmeister hält derzeit Europa – auch wegen derInfrastrukturinvestitionen – und die Schwellenstaaten für interessant. In den USA seien zwar die Bewertungen hoch, aber ebenso die Gewinne. Mehr zu Tanzmeisters Investmentstrategien in der aktuellen Podcastfolge der GELDMEISTERIN.


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.


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#Krise #Gewinne #Aktien #MultiAsset #Anleiehn #Schwellenländer #Europa #USA #investieren #diversifizieren


Foto: #JPMorgan /Bearbeitung GELDMEISTERIN


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Investmentstory Brasilien und Südkorea
13.06.2026
32 Minuten
Brasilien und Südkorea stehen für zwei sehr unterschiedliche Chancen in den Schwellenländern: Brasilien als Rohstoff-, Agrar- und Konsumstory.  Südkorea als Technologiemarkt im KI-Zeitalter.Beide Märkte können Diversifikation ins Portfolio bringen, da sie in typischen Kerninvestments wie einen ETF auf den MSCI World nicht enthalten sind meint #MartinBechtloff , ETF-Experte für Deutschland und Österreich bei Franklin Templeton.


In der aktuellen Podcastfolge der Geldmeisterin nennt Martin Bechtloff die Chancen in Brasilien und Südkorea im Detail:


In Brasilien ist die Arbeitslosigkeit niedrig, die Löhne steigen, die Inflation ist zurückgegangen und die brasilianische Notenbank hat begonnen, die Zinsen zu senken. Das kann denBinnenkonsum, Investitionen und vor allem Finanzwerte stützen. Dazu kommt Brasiliens Rolle als Rohstoff- und Agrargigant: Das Land ist ein wichtiger Soja- und Baumwollexporteur, profitiert von veränderten globalen Lieferketten und spielt auch bei Energie und seltenen Erden eine strategische Rolle.


Südkorea wird von vielen Indexanbietern wie  MSCI nochals Schwellenland eingestuft, ist aber technologisch hoch entwickelt. Besonders Samsung und SK Hynix profitieren vom KI-Boom, weil Südkorea etwa bei Speicherchips eine zentrale Rolle spielt. Gleichzeitig ist der koreanische Aktienmarkt stark konzentriert, was sowohl Chancen als auch Risiken birgt.


Mehr Info über die beiden boomenden Märkten in der aktuellen Folge der GELDMEISTERIN.


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.


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#Krise #Gewinne #Aktien #Südkorea #Brasilien #Schwellenländer #investieren #diversifizieren #KI


Foto: #Templeton /Bearbeitung GELDMEISTERIN


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Über diesen Podcast

Der Finanz- und Börsenpodcast, der langfristig und nachhaltig mehr aus Deinem Vermögen macht, prominente Gäste aus der Finanzwelt zu Gast hat, Wert auf nachhaltige Geldanlagen legt und Dich obendrein mit Financial True Crime unterhält.
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