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Warum Unternehmen trotz weltweiter Konflikte weiter Rekordgewinne schreiben
29.05.2026
22 Minuten
Warum können die Aktienmärkte trotz geopolitischer Krisen, Inflation, hoher Energiepreise und hoher Unsicherheiten so erstaunlich robust bleiben? Das erklärt #Arne_Tölsner, Head of Client Group DACHbei Capital Group im Gespräch mit der GELDMEISTERIN folgendermaßen: Ihm zufolge sind kurzfristige Marktschwankungen durch Kriege, Konflikte oder Ölpreisschocks zwar ernst zu nehmen. Langfristig seien es aber vor allem die Unternehmensgewinne die die Richtung an den Börsen vorgeben.


Laut einer aktuellen Global-Equity-Studie von Capital Group haben die Gewinne der weltweit größten börsennotierten Unternehmen zuletzt ein Rekordniveau erreicht. Gleichzeitig blieben auch Dividenden und Aktienrückkäufe hoch. Das habe auch damit zu tun, dass einige strukturelle Investmentthemen derzeit klassische Konjunkturzyklen überlagern. Dazu zählen vor allem:


Künstliche Intelligenz als Produktivitäts- und Investitionszyklus


Verteidigung und Sicherheit durch die hierfür steigenden staatlichen Ausgaben


Die Energie- und Netzinfrastruktur, die weltweit kräftig ausgebaut werden.


Die Digitalisierung, Automatisierung und der Ausbau der kritischen Infrastruktur


robuste Geschäftsmodelle in den Bereichen Gesundheit, Industrie und bei ausgewählten Finanzwerten.


Tölsner betont, dass KI nicht nur ein Thema für klassische Technologieunternehmen ist. Entscheidend sei vielmehr, welche Unternehmen KI tatsächlich nutzen können, um Produktivität, Margen und Ertragskraft zu verbessern. Profiteure könnten daher entlang der gesamten Wertschöpfungskette liegen: Halbleiter, Rechenzentren, Stromnetze, Industrieausrüstung, Software, Gesundheitswesen und Finanzdienstleistungen.


Ob andererseits Aktien aktuell schon zu teuer sind müsse man differenzierter betrachten: Die Bewertungen seien teilweise anspruchsvoll, aber die Kurse können aufgrund steigender Gewinnerwartungen durchaus gerechtfertigt sein. Man müsse noch mehr als bisher auf die Qualität, Bilanzstärke, Preissetzungsmacht und ein tragfähiges Geschäftsmodell des Unternehmens achten.


Für Anlegerinnen und Anleger lautet die zentrale Botschaft: Nicht versuchen, den Markt perfekt zu timen. Wer zu lange an der Seitenlinie steht, verpasst oft genau jene starken Börsentage, die nach Korrekturen besonders wichtig sind. Deshalb empfiehlt Tölsner eine langfristige, global diversifizierte Strategie mit Aktien und Anleihen, abhängig vom persönlichen Anlageziel und Risikoprofil.


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.


Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte dieses Mediums.


Musik- & Soundrechte:⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠ https://www.geldmeisterin.com/index.php/musik-und-soundrechte/⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠⁠


#Krise #Gewinne #Aktien #Anlagestrategie #investieren #diversifizieren #KI


Foto: #Capital_Group /Bearbeitung GELDMEISTERIN


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Heiko Böhmer: Wie wäre es mit seitwärts? Das ist meine Prognose für 2026.
24.05.2026
25 Minuten
Die Frage, ob die Börsenkurse 2026 tendenziell steigen oder fallen beantwortet Heiko Böhmer, Kapitalmarktstratege bei Shareholder Value Management AG klar mit einerSeitwärtsbewegung, die wir bis Ende des Jahres sehen werden. „Das Entscheidende ist schon, was der Ölpreis macht“ , hält Heiko Böhmer derzeit den Ölpreis für das wichtigste Marktsignal. Wobei man eigentlich nicht mehr Prognosen abgeben,sondern nur in Szenarien argumentieren kann. In wenigen Szenarien gehe  man davon aus, dass der Ölpreis nachhaltig unter 100 US-Dollar je Fass (159 Liter) der Nordseesorte Brent rutscht.


Heiko Böhmer sieht derzeit attraktive Bewertungen in Europa und interessante Kaufgelegenheiten bei europäischen Small- und Midcaps,  bei Versicherungen und Bio-Pharmaausrüster. Auch Unternehmen, die teilweise zu Unrecht als die großen Verlierer der KI-Technologie gesehen werden und über Gebührabgestraft wurden wie SAP oder Scout24 seien ein Blick wert, ebenso wie Unternehmen mit einer starken Marktposition wie Fielmann in Deutschland.


US-Aktien könne man aber schon wegen des KI-Booms nicht abschreiben. Im KI- und Pharma-Goldrausch seien jetzt die „Schaufelhersteller“ spannend.


Spannend ist auch die aktuelle Folge der GELDMEISTERIN mit Heiko Böhmer, gespickt mit aktuellen Investmentideen.


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.


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#KI #USA #HomeBias #Aktien #Anlagestrategie # #investieren #diversifizieren #Europa


Foto: #Shareholder-Value-Management AG/Bearbeitung GELDMEISTERIN


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ETFs langfristig meist die bessere Wahl.
16.05.2026
27 Minuten
Die Börsen schwanken zwischen Euphorie und Unsicherheit. Geopolitische Spannungen, Tweets mit Marktwirkung, schwankende Ölpreise und die Frage nach Inflation und Zinsensorgen für Nervosität bei vielen Anlegerinnen und Anlegern. Doch wie sollte man in so einem Umfeld investieren?


#Thomas_Meyer_zu_Drewer, Vertriebschef für ETFs bei Amundi Deutschland & Österreich spricht mi Julia Kistner in der aktuellen Podcast-Folge GELDMEISTERIN, über die aktuelle Lage an den Kapitalmärkten und darüber, warum langfristiges Denken gerade jetzt entscheidend ist.


Gemeinsam analysieren sie die Rolle der USA als dominierende Börsennation, die Bedeutung der „Magnificent Seven“, den Einfluss von Ölpreis und Nahost-Konflikt auf Inflation und Zinsen sowie die Frage, warum ETFs vielen Anlegern helfen können,in turbulenten Marktphasen ruhiger zu bleiben und warum ETFs vor allem beim langfristigen Investieren aktiv gemanagten Fonds in der Regel überlegen sind.


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner , die sich für Likes, Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.


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#ETF #USA #langfristig #Aktien #Anlagestrategie # #investieren #diversifizieren


Foto: Amundi/Bearbeitung GELDMEISTERIN


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Einfacher in den Heuhaufen statt in Einzeltitel investieren
09.05.2026
24 Minuten
Der größte Feind des Anlegers sitzt vor dem Spiegel


... findet Finanzberater und Buchautor #SimonBuck. Wir lassen uns von Emotionen leiten statt eine klare Investmentstrategie zu verfolgen. An die sollten wir uns zurren wie  Odysseusan den Masten, um in turbulenten Zeiten den Sirenen, sprich dem Medienlärm zu widerstehen.


Mit seiner ganz persönlichen Anlagestrategie sollte man regelbasiert investieren statt auf sein Bauchgefühl zu hören.


Ein einfaches Beispiel für regelbasiertes Investieren wäre:


70 % globale Aktien (ETF) 30 % Anleihen das Ganze mit einem monatlichen Sparplan besparen und dann jährliches Rebalancing durchführen. Das heißt je nach Kursentwicklungen das Portfolio wieder an die ursprüngliche Anlagestrategie – im Beispiel 70 Prozent globale Aktien, 30 Prozent Anleihen - anzupassen.


Man handle so automatisch antizyklisch ohne emotionale Fehlentscheidungen, erklärt Simon Buck in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN und in seinem neuen Geldratgeber„Stecknadel oder Heuhaufen“, erschienen im #campusVerlag.


Bedenken sollte man in jedem Fall, dass Inflation für stille Verluste sorge: 100.000 Euro heute werden in zehn Jahren deutlich weniger wert sein. Insofern sei Cash gar nichtso viel wert, wie man landläufig glaubt.


Auch eine Immobilie ist nicht immer ein gutes Investment, bindet zuerst einmal viel Kapital, dass man am Kapitalmarkt womöglich besser verzinst investieren könne, so seine These – nicht die des Podcast-Hosts.


Mehr Ideen zu krisenfesten Anlagestrategien, mit denen man auch aktuelle geopolitische Krisen finanziell weitreichendunbeschadet übersteht liefert Simon Buck in dieser Podcastfolge der GELDMEISTERIN und in seinem Geldratgeber.


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#Fonds #ETF #diversifizieren #Anlagestrategie #Bauchgefühl #Sparplan #Rebalancing #Aktien #Anleihen


Foto: Simon Buck, campus Verlag/Bearbeitung GELDMEISTERN
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Hendrik Leber: „Warum ich immer noch Berkshire-Aktien kaufen würde“
03.05.2026
59 Minuten
Seit Jahresbeginn ist die Aktie von Warren Buffett´s Beteiligungsholding Berkshire Hathaway in Euro um rund fünf Prozent, in Dollar um sechs Prozent gefallen. Das, obwohl der „US-amerikanische Bauchladen“ mit den Schwerpunkten (Rück)Versicherungen, Eisenbahn, Konsumwerte, Stahl- und Erdölindustrie und mit der größten Position Apple und neuerdings ein paar Milliarden Alphabet-Aktien wieder einmal erstklassige Quartalsergebnisse lieferte. VonJänner bis Ende März 2026 stieg der operative Gewinn der Berkshire um 18 Prozent auf 11,35 Milliarden US Dollar. Der Überschuss durch Buchgewinne,  inklusive Aktiengewinne verdoppelte sich auf 10,1 Milliarden US-Dollar. Greg Abel  hatknapp 400 Milliarden US-Dollar Cash in der Kasse. Gerechnet wird mit weiteren Aktienrückkäufen, da es bei den aktuellen Kursniveaus für so einen großen Tanker wie die Berkshire Hathaway es derzeit nicht viele günstige  Gelegenheiten für Firmenzukäufe gäbe.


Nicht nur die Nachfrage nach Berkshire Hathaway-Aktien,auch die Zahl der Besucher des populären Annual Meetings der Berkshire am 2. Mai 2026 in Omaha ist laut US-Wirtschaftssender CNBC deutlich gesunken. Ist der neue CEO Greg Abel nicht mehr ein Zugpferd wie seine Vorgänger Warren Buffett und Charly Munger? Oder liegt es daran, dass internationale Investoren um den größten Kapitalmarkt der Welt, die USA einen Bogen machen?


Es ist ein bisschen von beidem, meint der deutsche Value-Investor Hendrik Leber, Gründer von Acatis. Er selbst sei auch zum ersten Mal seit Jahren nicht live dabei in Omaha gewesen, sondern verfolgte das HV-Spektakel fußfrei in der ersten Reihe vor dem Bildschirm: „Greg Abel wirkte noch ein wenig bürokratisch in seinem Redestil. Da muss man ihm ein wenig Zeit geben. Aber er hat inhaltlich schon deutlich seine eigene Handschrift gesetzt. Er ist viel detaillierter auf die einzelnen Geschäftsbereiche eingegangen. Auch hat er erstmals im Energiebereich davon gesprochen, dass man sich auch von Unternehmen trennen werde, wenn etwa die Staaten hinsichtlich der Waldbrände nicht besser kooperieren, die die Berkshire-Bilanz belasten. Auch will Greg Abel einen Schwerpunkt auf effizienterer Nutzung von KI setzen.“


Was allerdings bei Abel´s ersten Annual Meeting alsCEO nicht zur Sprache kam, sei die mangelnde Nachhaltigkeit von Berkshire – der Grund, weshalb Acatis seine Anteile an Berkshire reduziert habe.


Warum die Berkshire Hathaway-Aktie immer noch ein Kaufwert ist sowie über den Generationswechsel in seiner eigenen Fondsboutique mit 1. Juli 2026 und über das erste ETF-Produkt von Acatis spricht Value-Investor Hendrik Leber in dieser Folge der GELDMEISTERIN.


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#Berkshire #USA #Greg_Gabel #Beteiligungen #KI #Value #Aktien #investieren


Foto: GELDMEISTERIN





 
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Über diesen Podcast

Der Finanz- und Börsenpodcast, der langfristig und nachhaltig mehr aus Deinem Vermögen macht, prominente Gäste aus der Finanzwelt zu Gast hat, Wert auf nachhaltige Geldanlagen legt und Dich obendrein mit Financial True Crime unterhält.
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