Hendrik Leber: „Warum ich immer noch Berkshire-Aktien kaufen würde“

Hendrik Leber: „Warum ich immer noch Berkshire-Aktien kaufen würde“

vor 3 Wochen
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Beschreibung

vor 3 Wochen

Seit Jahresbeginn ist die Aktie von Warren Buffett´s
Beteiligungsholding Berkshire Hathaway in Euro um rund fünf
Prozent, in Dollar um sechs Prozent gefallen. Das, obwohl der
„US-amerikanische Bauchladen“ mit den Schwerpunkten
(Rück)Versicherungen, Eisenbahn, Konsumwerte, Stahl- und
Erdölindustrie und mit der größten Position Apple und neuerdings
ein paar Milliarden Alphabet-Aktien wieder einmal erstklassige
Quartalsergebnisse lieferte. VonJänner bis Ende März 2026 stieg
der operative Gewinn der Berkshire um 18 Prozent auf 11,35
Milliarden US Dollar. Der Überschuss durch Buchgewinne,
 inklusive Aktiengewinne verdoppelte sich auf 10,1
Milliarden US-Dollar. Greg Abel  hatknapp 400 Milliarden
US-Dollar Cash in der Kasse. Gerechnet wird mit weiteren
Aktienrückkäufen, da es bei den aktuellen Kursniveaus für so
einen großen Tanker wie die Berkshire Hathaway es derzeit nicht
viele günstige  Gelegenheiten für Firmenzukäufe gäbe.


Nicht nur die Nachfrage nach Berkshire Hathaway-Aktien,auch die
Zahl der Besucher des populären Annual Meetings der Berkshire am
2. Mai 2026 in Omaha ist laut US-Wirtschaftssender CNBC deutlich
gesunken. Ist der neue CEO Greg Abel nicht mehr ein Zugpferd wie
seine Vorgänger Warren Buffett und Charly Munger? Oder liegt es
daran, dass internationale Investoren um den größten Kapitalmarkt
der Welt, die USA einen Bogen machen?


Es ist ein bisschen von beidem, meint der deutsche Value-Investor
Hendrik Leber, Gründer von Acatis. Er selbst sei auch zum ersten
Mal seit Jahren nicht live dabei in Omaha gewesen, sondern
verfolgte das HV-Spektakel fußfrei in der ersten Reihe vor dem
Bildschirm: „Greg Abel wirkte noch ein wenig bürokratisch in
seinem Redestil. Da muss man ihm ein wenig Zeit geben. Aber er
hat inhaltlich schon deutlich seine eigene Handschrift gesetzt.
Er ist viel detaillierter auf die einzelnen Geschäftsbereiche
eingegangen. Auch hat er erstmals im Energiebereich davon
gesprochen, dass man sich auch von Unternehmen trennen werde,
wenn etwa die Staaten hinsichtlich der Waldbrände nicht besser
kooperieren, die die Berkshire-Bilanz belasten. Auch will Greg
Abel einen Schwerpunkt auf effizienterer Nutzung von KI setzen.“


Was allerdings bei Abel´s ersten Annual Meeting alsCEO nicht zur
Sprache kam, sei die mangelnde Nachhaltigkeit von Berkshire – der
Grund, weshalb Acatis seine Anteile an Berkshire reduziert habe.


Warum die Berkshire Hathaway-Aktie immer noch ein Kaufwert ist
sowie über den Generationswechsel in seiner eigenen Fondsboutique
mit 1. Juli 2026 und über das erste ETF-Produkt von Acatis
spricht Value-Investor Hendrik Leber in dieser Folge der
GELDMEISTERIN.


Viel Hörvergnügen wünscht Julia Kistner, die sich für Likes,
Kommentare und Weiterempfehlungen des Podcasts im Voraus bedankt.


Warnhinweis: Geldanlagen bergen ein Verlustrisiko. Der Host und
die Podcastgäste der GELDMEISTERIN haften nicht für die Inhalte
dieses Mediums.


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Foto: GELDMEISTERIN





 
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