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Beschreibung
vor 1 Tag
Nachdem wir in der ersten Folge dieser Staffel unter der
Überschrift „Remapping Survival“ mit Atina Grossmann über
deutsch-jüdische Fluchterfahrungen zwischen Iran und Indien
gesprochen haben, richten wir den Blick in unserem nächsten
Gespräch auf Amerika – oder genauer gesagt auf die beiden Amerikas:
Wir wollen in vergleichender Perspektive über die deutsch-jüdische
Diaspora in den Vereinigten Staaten von Amerika einerseits und in
den Staaten Lateinamerikas andererseits diskutieren. Mit unserem
Kollegen David Jünger vom MMZ, der gerade eine umfassende
Habilitationsschrift über das Leben des deutsch-jüdischen Rabbiners
Joachim Prinz vorgelegt hat, wollen wir über dessen Bedeutung
während der Weimarer Republik und den ersten Jahren des
Nationalsozialismus sprechen, bevor er schließlich in die
Vereinigten Staaten floh und in den 60er Jahren ikonisch für die
jüdische Unterstützung der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung
geworden ist. Erweitern werden wir diese amerikanische Erfahrung
durch einen Blick nach Süden. Im Gespräch mit Liliana R.
Feierstein, die als Professorin an der Humboldt-Universität lehrt
und forscht, werden wir an die unterschiedlichen Versuche
deutschsprachiger Jüdinnen und Juden erinnern, zwischen Mexiko und
Argentinien an die vergangene deutschsprachig-jüdischen Kultur
fernab der verlorenen Heimat anzuknüpfen.
Überschrift „Remapping Survival“ mit Atina Grossmann über
deutsch-jüdische Fluchterfahrungen zwischen Iran und Indien
gesprochen haben, richten wir den Blick in unserem nächsten
Gespräch auf Amerika – oder genauer gesagt auf die beiden Amerikas:
Wir wollen in vergleichender Perspektive über die deutsch-jüdische
Diaspora in den Vereinigten Staaten von Amerika einerseits und in
den Staaten Lateinamerikas andererseits diskutieren. Mit unserem
Kollegen David Jünger vom MMZ, der gerade eine umfassende
Habilitationsschrift über das Leben des deutsch-jüdischen Rabbiners
Joachim Prinz vorgelegt hat, wollen wir über dessen Bedeutung
während der Weimarer Republik und den ersten Jahren des
Nationalsozialismus sprechen, bevor er schließlich in die
Vereinigten Staaten floh und in den 60er Jahren ikonisch für die
jüdische Unterstützung der amerikanischen Bürgerrechtsbewegung
geworden ist. Erweitern werden wir diese amerikanische Erfahrung
durch einen Blick nach Süden. Im Gespräch mit Liliana R.
Feierstein, die als Professorin an der Humboldt-Universität lehrt
und forscht, werden wir an die unterschiedlichen Versuche
deutschsprachiger Jüdinnen und Juden erinnern, zwischen Mexiko und
Argentinien an die vergangene deutschsprachig-jüdischen Kultur
fernab der verlorenen Heimat anzuknüpfen.
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