Marah Rikli: eine Behinderung haben – behindert werden

Marah Rikli: eine Behinderung haben – behindert werden

vor 5 Tagen
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Beschreibung

vor 5 Tagen
Vom 11. bis zum 27. Juni findet in Zürich etwas Besonderes statt:
das KIN Festival. Ein Thema beschäftigt Gesamtleiterin Marah Rikli
dabei besonders: das Leben mit Behinderung. Sie ist Autorin,
Kuratorin und Aktivistin sowie Mutter eines Kindes mit einer
kognitiven Entwicklungsstörung. Sie weiss aus eigenem Erleben, was
es bedeutet, eine Behinderung zu haben, aber auch was es heisst,
behindert zu werden – durch die Ausgrenzung von anderen. Aber
Behindertenrechte sind Menschenrechte, und Menschenrechte gehen
alle an, auch diejenigen, die meinen, nicht oder noch nicht
betroffen zu sein. In den vergangenen Jahrzehnten hat sich für
Menschen mit Behinderung und ihre Angehörigen einiges verbessert.
Aber diese Fortschritte bedroht – durch Kosten-Debatten und durch
Angriffe von rechts aussen. Deshalb ist es wichtig, sich politisch
für Behindertenrechte einzusetzen. Eine Grundlage dafür ist ein
Menschenbild, das Vielfalt zulässt und begrüsst. Es ist also auch
notwendig, neue und bessere Menschen-Bilder zu malen. Was die Kunst
dazu beiträgt, darüber kann Marah Rikli begeisternd erzählen. Das
hat bei mir so einige theologischen Assoziationen ausgelöst. Das
RefLab ist Partnerin des KIN-Festivals, insbesondere für ein
Podiumsgespräch: Verbundenheit in Gesellschaft, Kultur- und
Glaubensräumen: Gemeinsam sprechen die Autorin Ivna Žic, Geneva
Moser (Co-Redaktionsleiterin der Zeitschrift «Neue Wege») und
Hannan Salamat. Fr, 19. Juni 2026, 19-20.10 Uhr. Mehr Infos zum
KIN-Festival: https://kinshipfestival.ch/
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