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Beschreibung
vor 5 Tagen
„Ihr hättet es wissen können." — Prof. Maximilian Fichtner
Kein Wind, keine Sonne, vier Tage lang. 2025 erlebte Deutschland
vier Dunkelflauten. Die längste dauerte 90 Stunden. Was passiert,
wenn die Energiequelle nicht liefert — und es kein Lager gibt?
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian
Inderkum mit Prof. Dr. Maximilian Fichtner — Direktor des
Helmholtz-Instituts Ulm und einer der führenden Batterieforscher
Europas.
Die überraschende Erkenntnis: Dunkelflauten sind durch
europäischen Netzausbau praktisch eliminierbar. Von 23 pro Jahr
auf statistisch 0,2 — also einmal alle fünf Jahre. Der Deutsche
Wetterdienst hat es vorgerechnet.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
Warum Deutschland keine gescheiterte Energiewende hat, sondern
einen gescheiterten Netzausbau
Wie Dunkelflauten durch transeuropäische Vernetzung von 23 auf
0,2 pro Jahr sinken
Warum Batteriespeicher nicht nur Strom speichern, sondern Netze
stabilisieren und Netzentgelte senken
Was Post-Lithium-Batterien aus Calcium und Natrium leisten
können — ohne geopolitische Abhängigkeiten
Warum die 36 Milliarden für die Energiewende Investitionen sind
— und die 80 Milliarden für Fossile echte Kosten
DACH-Perspektive: Deutschlands Bedarf steigt auf 800 TWh,
Österreichs verdoppelt sich, die Schweiz gibt sich 69 von 100
Punkten
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Prof. Dr. Maximilian Fichtner, Helmholtz-Institut Ulm,
Exzellenzcluster POLiS
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