Logistik aus der Praxis

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Episoden

Dunkelflaute 2026: Wie Batterien das Stromnetz retten — Prof. Maximilian Fichtner
04.06.2026
58 Minuten
„Ihr hättet es wissen können." — Prof. Maximilian Fichtner





Kein Wind, keine Sonne, vier Tage lang. 2025 erlebte Deutschland vier Dunkelflauten. Die längste dauerte 90 Stunden. Was passiert, wenn die Energiequelle nicht liefert — und es kein Lager gibt?





In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Prof. Dr. Maximilian Fichtner — Direktor des Helmholtz-Instituts Ulm und einer der führenden Batterieforscher Europas.





Die überraschende Erkenntnis: Dunkelflauten sind durch europäischen Netzausbau praktisch eliminierbar. Von 23 pro Jahr auf statistisch 0,2 — also einmal alle fünf Jahre. Der Deutsche Wetterdienst hat es vorgerechnet.





In diesem Gespräch erfahrt ihr:


Warum Deutschland keine gescheiterte Energiewende hat, sondern einen gescheiterten Netzausbau


Wie Dunkelflauten durch transeuropäische Vernetzung von 23 auf 0,2 pro Jahr sinken


Warum Batteriespeicher nicht nur Strom speichern, sondern Netze stabilisieren und Netzentgelte senken


Was Post-Lithium-Batterien aus Calcium und Natrium leisten können — ohne geopolitische Abhängigkeiten


Warum die 36 Milliarden für die Energiewende Investitionen sind — und die 80 Milliarden für Fossile echte Kosten


DACH-Perspektive: Deutschlands Bedarf steigt auf 800 TWh, Österreichs verdoppelt sich, die Schweiz gibt sich 69 von 100 Punkten





Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?


Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum


Gast: Prof. Dr. Maximilian Fichtner, Helmholtz-Institut Ulm, Exzellenzcluster POLiS
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Blackout in Deutschland 2026: Wie wahrscheinlich ist er wirklich? — Herbert Saurugg
28.05.2026
52 Minuten



„Es geht nicht um den Stromausfall — sondern um den Lieferkettenkollaps danach." — Herbert Saurugg





Drei Blackouts in Europa innerhalb eines Jahres. Berlin 2026: 100.000 Menschen, vier Tage ohne Strom. Spanien und Portugal 2025: Millionen betroffen. Und die Energiewirtschaft sagt: „Es ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen." Herbert Saurugg nennt das fahrlässig.





In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Herbert Saurugg — Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge, ehemaliger Major im österreichischen Bundesheer, seit über 15 Jahren Blackout-Experte.





In diesem Gespräch erfahrt ihr:


Warum es innerhalb eines Jahres drei Blackouts in Europa gab — und warum die meisten nichts davon mitbekommen haben


Was die Truthahn-Illusion mit unserer Einschätzung von Stromausfällen zu tun hat


Warum negative Strompreise von minus 500 Euro ein Frühwarnsignal sind


Was in den ersten 24 Stunden passiert — und warum nach 72 Stunden alles eskaliert


Warum Telekommunikation, Logistik und Zahlungssysteme gleichzeitig ausfallen


Warum Saurugg 14 Tage Eigenvorsorge empfiehlt statt der offiziellen 3 Tage


Was Selbstwirksamkeit bedeutet — und warum sie wichtiger ist als staatliche Krisenpläne





Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?


Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum


Gast: Herbert Saurugg, Gesellschaft für Krisenvorsorge
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Stromnetz Deutschland: Wie 50 Hertz jede Sekunde gehalten werden — TransnetBW
21.05.2026
52 Minuten
"Wenn man uns nicht hört, haben wir einen guten Job gemacht." — Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW





Strom ist die radikalste Just-in-Time-Lieferkette, die es gibt. Kein Lager, kein Puffer, kein Sicherheitsbestand. Jede Sekunde muss exakt so viel erzeugt werden wie verbraucht wird — die Lieferzeit beträgt null.





In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Dr. Dominik Schlipf, Teamleiter Systembilanz bei TransnetBW. Sein Arbeitsplatz: die Hauptschaltleitung in Wendlingen — der Kontrollturm für 3.200 Kilometer Hochspannungsleitungen in Baden-Württemberg.





In diesem Gespräch erfahrt ihr:


Warum 50 Hertz auf die dritte Nachkommastelle genau gehalten werden muss — und was passiert, wenn nicht


Wie sich Redispatch-Eingriffe von einstellig pro Jahr auf über 19.000 vervielfacht haben — und warum


Was Schwungmasse mit Netzstabilität zu tun hat und warum sie mit jedem abgeschalteten Kraftwerk verschwindet


Warum negative Strompreise von minus 500 Euro kein Marktproblem sind, sondern ein Sicherheitsrisiko


Warum der Netzausbau der Erzeugungswende hinterherhinkt


Was Grid-Forming-Wechselrichter und europäische Regelplattformen wie PICASSO und MARI leisten





Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?


Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum


Gast: Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW GmbH
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Energiekrise 2026: Warum Diesel, AdBlue und Strom zusammenhängen — Herbert Saurugg
05.05.2026
53 Minuten
"Wir blicken auf das leere Meer und kennen keinen Tsunami." — Herbert Saurugg





Seit dem 28. Februar 2026 fehlen dem Weltmarkt täglich 10–13 Millionen Barrel Rohöl. 20 Prozent der globalen LNG-Exporte sind gestört. Die IEA stuft die Lage als schwerwiegender ein als die Ölkrisen von 1973, 1979 und 2022 zusammen. Es gibt einen Waffenstillstand. Aber ein Waffenstillstand ist nicht dasselbe wie eine wiederhergestellte Lieferkette.





In dieser Sonderepisode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Herbert Saurugg — ehemaliger Major im österreichischen Bundesheer, internationaler Blackout- und Krisenvorsorgeexperte und Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge (GfKV).





Gemeinsam analysieren wir:


Warum die aktuelle Krise kein Preisschock ist, sondern ein Verfügbarkeitsproblem


Wie sich die Krise wellenförmig aufbaut — erst Preise, dann Allokation, dann Ausfall


Warum Kerosin, AdBlue und Düngemittel gleichzeitig knapp werden


Was die Harnstoff-Diesel-Kopplung für Logistik und Landwirtschaft bedeutet


Was Unternehmen und Privatpersonen jetzt konkret tun können





Grundlage des Gesprächs sind die Analysen der GfKV von Herbert Saurugg, Velina Tchakarova und Marco Felsberger:


• Globaler Systembruch — Die vierte systemische Krise: https://gfkv.org/Globaler-Systembruch


• Konsequenzen für die DACH-Region: https://gfkv.org/wp-content/uploads/2026/04/Globaler-Systembruch-Konsequenzen-fuer-die-DACH-Region.pdf


• Vorsorge jetzt — Handlungsfähigkeit sichern: https://gfkv.org/wp-content/uploads/2026/04/GfKV-Vorsorge-jetzt-–-Handlungsfaehigkeit-sichern-bevor-aus-Stoerungen-Ausfaelle-werden.pdf





Diese Episode ist der Auftakt zur neuen Staffel „Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?"
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Resilienz in Lieferketten und im Leben – Modewort oder reale Notwendigkeit?
06.02.2026
48 Minuten
Resilienz – ein Begriff, der derzeit inflationär verwendet wird. Doch was steckt wirklich dahinter? 


In dieser Folge diskutieren Henrik Schneider, Mental Coach Christian Inderkum und Supply-Chain-Experte Frank-Martin Ball, ob Resilienz nur ein Buzzword ist oder eine echte Notwendigkeit für Unternehmen und Menschen.


 


Christian bringt die Perspektive aus dem Sport- und Mental-Coaching mit und beschreibt Resilienz als die Fähigkeit, auf unerwartete Situationen nicht panisch, sondern reflektiert zu reagieren. Frank-Martin ordnet den Begriff aus der Business-Perspektive ein und zieht Parallelen zu etablierten Konzepten wie Change Management.


 


Die wichtigsten Erkenntnisse:


- Resilienz bedeutet aktionsfähig zu bleiben – nicht nur zu reagieren, sondern proaktiv zu handeln


- Wahre Widerstandsfähigkeit erfordert Selbstreflexion und den Mut, alte Strukturen zu hinterfragen


- Im Sport wie im Business gilt: Wer die Situation nüchtern beobachtet, trifft bessere Entscheidungen


- „Hast du es eilig, gehe langsam" – Demut gegenüber Prozessen zahlt sich aus


 


Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie man Resilienz vom Plakat an der Wand zur gelebten Praxis macht.


 


Gäste:


- Christian Inderkum – Mental Coach für Sport und Business, Mitgründer von „Wurzelwerk"


- Frank-Martin Ball – Experte für Logistik, Prozesse und Change Management


 


Themen dieser Folge:


- Was bedeutet Resilienz wirklich? Definition aus Sport- und Business-Perspektive


- Warum „Sei doch einfach resilienter" manchmal eine Zumutung ist


- Die Metapher des Flusses: Widerstandskraft vs. intelligente Anpassung


- Parallelen zwischen Extremsport und Unternehmensführung


- Selbstreflexion als Schlüssel zur Aktionsfähigkeit


- Praktische Tipps: Wie man Beobachtung ohne Wertung trainiert


- Warum Resilienz ein „Topf voller Skills" ist, kein Einzelzustand


 


Kontakt & Links:


Christian Inderkum


RaumImFluss                  


Projekt „Wurzelwerk"


www.raumimfluss.ch


dropin.ch@mac.com


 


Frank-Martin Ball


Frank-martin-ball@t-online.de


https://www.linkedin.com/in/frankmartinballfreiemanagementberatungkoeln?lipi=urn%3Ali%3Apage%3Ad_flagship3_profile_view_base_contact_details%3BteTqdEVuTa2HYMfaozTv5w%3D%3D


 


Henrik Schneider


www.scm-for-logistics.de


hs@scm-for-logistics.de


 


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Über diesen Podcast

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