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Episoden
09.07.2026
52 Minuten
„Du gewinnst keine Meisterschaften mit der Offensive, sondern mit einer stabilen Defensive."
Sechs Folgen, vier Experten, eine Frage: Wie sicher ist unsere Energieversorgung? Zum Abschluss der Staffel ziehen Henrik Schneider und Christian Inderkum Bilanz — und entdecken etwas Überraschendes: Die vier Gäste, die auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Antworten gaben, wollen am Ende dasselbe.
Christian bringt es auf ein Bild: eine Fußballmannschaft. Herbert Saurugg spielt die Defensive — er führt die Fragilität des Systems vor Augen. Johan Warburg ist der Stürmer — der Verbraucher als Teil der Lösung. Dominik Schlipf und Maximilian Fichtner bilden das Mittelfeld — das lernende System und die machbaren Lösungen. Und wie im modernen Teamsport gilt: Es gewinnt nicht das Team mit den größten Egos, sondern das, in dem sich alle dem gemeinsamen Ziel unterordnen.
In dieser Folge:
Warum die vier Standpunkte am Ende zusammenlaufen — Stichwort Orchestrierung
Das 80/20-Prinzip: Warum es keine 100-Prozent-Lösung gibt, sondern einen situativen Mix
Sauruggs Truthahn-Illusion — und warum „hat ja immer funktioniert" der gefährlichste Satz ist
Warum die Machbarkeit längst da ist — und was trotzdem fehlt
Der rote Faden: Energie ist eine Lieferkette ohne Lager
Ein Ausblick: Was als Nächstes kommt
Keine Panik, kein Alarmismus. Lieferkette Energie — nicht Lieferkette Angst.
Danke an Herbert Saurugg, Dr. Dominik Schlipf, Prof. Maximilian Fichtner und Johan Warburg für die vielen Perspektiven.
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Sechs Folgen, vier Experten, eine Frage: Wie sicher ist unsere Energieversorgung? Zum Abschluss der Staffel ziehen Henrik Schneider und Christian Inderkum Bilanz — und entdecken etwas Überraschendes: Die vier Gäste, die auf den ersten Blick sehr unterschiedliche Antworten gaben, wollen am Ende dasselbe.
Christian bringt es auf ein Bild: eine Fußballmannschaft. Herbert Saurugg spielt die Defensive — er führt die Fragilität des Systems vor Augen. Johan Warburg ist der Stürmer — der Verbraucher als Teil der Lösung. Dominik Schlipf und Maximilian Fichtner bilden das Mittelfeld — das lernende System und die machbaren Lösungen. Und wie im modernen Teamsport gilt: Es gewinnt nicht das Team mit den größten Egos, sondern das, in dem sich alle dem gemeinsamen Ziel unterordnen.
In dieser Folge:
Warum die vier Standpunkte am Ende zusammenlaufen — Stichwort Orchestrierung
Das 80/20-Prinzip: Warum es keine 100-Prozent-Lösung gibt, sondern einen situativen Mix
Sauruggs Truthahn-Illusion — und warum „hat ja immer funktioniert" der gefährlichste Satz ist
Warum die Machbarkeit längst da ist — und was trotzdem fehlt
Der rote Faden: Energie ist eine Lieferkette ohne Lager
Ein Ausblick: Was als Nächstes kommt
Keine Panik, kein Alarmismus. Lieferkette Energie — nicht Lieferkette Angst.
Danke an Herbert Saurugg, Dr. Dominik Schlipf, Prof. Maximilian Fichtner und Johan Warburg für die vielen Perspektiven.
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
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02.07.2026
53 Minuten
„Der Markt strebt von selbst ins Optimum." — Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW
Tagsüber Sonne satt, der Strompreis fällt ins Negative. Abends, wenn der Wind fehlt, schießt er auf 500 Euro. Und die Schlagzeile lautet: „Deutschland verschenkt seinen Strom ans Ausland und kauft ihn teuer zurück." Klingt nach Wahnsinn. Stimmt das?
Zum zweiten Mal zu Gast: Dr. Dominik Schlipf, Teamleiter Systembilanz bei TransnetBW. In Episode 1 hat er die Physik des Stromnetzes erklärt — heute die Ökonomie, die darauf aufsetzt. Sachlich, ohne Politik, mit der Klarheit eines Mannes, der den Markt täglich von innen sieht.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
Wie der Day-Ahead-Markt funktioniert — und warum „pay as cleared" bedeutet, dass alle denselben Preis bekommen
Warum negative Strompreise bis minus 600 Euro kein Marktversagen sind, sondern Ausdruck nicht steuerbarer Erzeugung
Was der „Spread" mit dem aktuellen Boom an Großbatteriespeichern zu tun hat
Warum Deutschland seit 2023 Nettoimporteur ist — und was das für Versorgungssicherheit bedeutet
Warum es keine 100/0-Lösung gibt, sondern das Optimum eher bei 80/20 liegt
Was ein „systemdienliches Marktdesign" wäre — und warum jeder mit einem Lichtschalter Marktteilnehmer ist
Eine Episode darüber, dass der Strommarkt keine Naturgewalt ist, sondern ein lernendes System — mit Regeln, die sich permanent anpassen. Vor 20 Jahren galt ein Netz mit 4 % Solar als unfahrbar. Heute laufen 40 %.
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW GmbH
Tagsüber Sonne satt, der Strompreis fällt ins Negative. Abends, wenn der Wind fehlt, schießt er auf 500 Euro. Und die Schlagzeile lautet: „Deutschland verschenkt seinen Strom ans Ausland und kauft ihn teuer zurück." Klingt nach Wahnsinn. Stimmt das?
Zum zweiten Mal zu Gast: Dr. Dominik Schlipf, Teamleiter Systembilanz bei TransnetBW. In Episode 1 hat er die Physik des Stromnetzes erklärt — heute die Ökonomie, die darauf aufsetzt. Sachlich, ohne Politik, mit der Klarheit eines Mannes, der den Markt täglich von innen sieht.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
Wie der Day-Ahead-Markt funktioniert — und warum „pay as cleared" bedeutet, dass alle denselben Preis bekommen
Warum negative Strompreise bis minus 600 Euro kein Marktversagen sind, sondern Ausdruck nicht steuerbarer Erzeugung
Was der „Spread" mit dem aktuellen Boom an Großbatteriespeichern zu tun hat
Warum Deutschland seit 2023 Nettoimporteur ist — und was das für Versorgungssicherheit bedeutet
Warum es keine 100/0-Lösung gibt, sondern das Optimum eher bei 80/20 liegt
Was ein „systemdienliches Marktdesign" wäre — und warum jeder mit einem Lichtschalter Marktteilnehmer ist
Eine Episode darüber, dass der Strommarkt keine Naturgewalt ist, sondern ein lernendes System — mit Regeln, die sich permanent anpassen. Vor 20 Jahren galt ein Netz mit 4 % Solar als unfahrbar. Heute laufen 40 %.
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Dr. Dominik Schlipf, TransnetBW GmbH
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18.06.2026
51 Minuten
In der Logistik würde niemand alle LKW morgens um 8 Uhr gleichzeitig losschicken. Im Stromsystem machen wir genau das: Alle laden abends um 18 Uhr ihr E-Auto. Was wäre, wenn die Haushalte nicht das Problem wären — sondern die Lösung?
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Johan Warburg, Head of Flexibility Germany bei Octopus Energy.
Er verantwortet Intelligent Octopus — ein System, das bereits heute rund 60.000 Geräte in Echtzeit steuert.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
Was Verbraucherflexibilität ist und warum sie das Stromnetz stabilisiert
Wie das Laden eines E-Autos automatisch in die günstigsten Stunden verschoben wird — ohne dass der Kunde es merkt
Warum 6 Millionen Geräte bis zu 15 Gigawatt Flexibilität liefern könnten — die Leistung von zehn großen Gaskraftwerksblöcken
Warum das aktuelle Lastverschieben noch kein bidirektionales Laden ist — und was Vehicle-to-Grid künftig zusätzlich ermöglicht
Wo die Grenzen liegen: Gleichzeitigkeit, lokale Netzengpässe, Kundennutzen
Warum Warburg davon ausgeht, dass 2030–2032 die kritische Masse erreicht ist
Eine Episode über das letzte Glied der Energie-Lieferkette — den Verbraucher. Und darüber, wie aus Millionen kleiner Geräte ein stabilisierender Faktor für das gesamte Netz wird.
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Johan Warburg, Head of Flexibility Germany, Octopus Energy
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Johan Warburg, Head of Flexibility Germany bei Octopus Energy.
Er verantwortet Intelligent Octopus — ein System, das bereits heute rund 60.000 Geräte in Echtzeit steuert.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
Was Verbraucherflexibilität ist und warum sie das Stromnetz stabilisiert
Wie das Laden eines E-Autos automatisch in die günstigsten Stunden verschoben wird — ohne dass der Kunde es merkt
Warum 6 Millionen Geräte bis zu 15 Gigawatt Flexibilität liefern könnten — die Leistung von zehn großen Gaskraftwerksblöcken
Warum das aktuelle Lastverschieben noch kein bidirektionales Laden ist — und was Vehicle-to-Grid künftig zusätzlich ermöglicht
Wo die Grenzen liegen: Gleichzeitigkeit, lokale Netzengpässe, Kundennutzen
Warum Warburg davon ausgeht, dass 2030–2032 die kritische Masse erreicht ist
Eine Episode über das letzte Glied der Energie-Lieferkette — den Verbraucher. Und darüber, wie aus Millionen kleiner Geräte ein stabilisierender Faktor für das gesamte Netz wird.
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Johan Warburg, Head of Flexibility Germany, Octopus Energy
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04.06.2026
58 Minuten
„Ihr hättet es wissen können." — Prof. Maximilian Fichtner
Kein Wind, keine Sonne, vier Tage lang. 2025 erlebte Deutschland vier Dunkelflauten. Die längste dauerte 90 Stunden. Was passiert, wenn die Energiequelle nicht liefert — und es kein Lager gibt?
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Prof. Dr. Maximilian Fichtner — Direktor des Helmholtz-Instituts Ulm und einer der führenden Batterieforscher Europas.
Die überraschende Erkenntnis: Dunkelflauten sind durch europäischen Netzausbau praktisch eliminierbar. Von 23 pro Jahr auf statistisch 0,2 — also einmal alle fünf Jahre. Der Deutsche Wetterdienst hat es vorgerechnet.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
Warum Deutschland keine gescheiterte Energiewende hat, sondern einen gescheiterten Netzausbau
Wie Dunkelflauten durch transeuropäische Vernetzung von 23 auf 0,2 pro Jahr sinken
Warum Batteriespeicher nicht nur Strom speichern, sondern Netze stabilisieren und Netzentgelte senken
Was Post-Lithium-Batterien aus Calcium und Natrium leisten können — ohne geopolitische Abhängigkeiten
Warum die 36 Milliarden für die Energiewende Investitionen sind — und die 80 Milliarden für Fossile echte Kosten
DACH-Perspektive: Deutschlands Bedarf steigt auf 800 TWh, Österreichs verdoppelt sich, die Schweiz gibt sich 69 von 100 Punkten
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Prof. Dr. Maximilian Fichtner, Helmholtz-Institut Ulm, Exzellenzcluster POLiS
Kein Wind, keine Sonne, vier Tage lang. 2025 erlebte Deutschland vier Dunkelflauten. Die längste dauerte 90 Stunden. Was passiert, wenn die Energiequelle nicht liefert — und es kein Lager gibt?
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Prof. Dr. Maximilian Fichtner — Direktor des Helmholtz-Instituts Ulm und einer der führenden Batterieforscher Europas.
Die überraschende Erkenntnis: Dunkelflauten sind durch europäischen Netzausbau praktisch eliminierbar. Von 23 pro Jahr auf statistisch 0,2 — also einmal alle fünf Jahre. Der Deutsche Wetterdienst hat es vorgerechnet.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
Warum Deutschland keine gescheiterte Energiewende hat, sondern einen gescheiterten Netzausbau
Wie Dunkelflauten durch transeuropäische Vernetzung von 23 auf 0,2 pro Jahr sinken
Warum Batteriespeicher nicht nur Strom speichern, sondern Netze stabilisieren und Netzentgelte senken
Was Post-Lithium-Batterien aus Calcium und Natrium leisten können — ohne geopolitische Abhängigkeiten
Warum die 36 Milliarden für die Energiewende Investitionen sind — und die 80 Milliarden für Fossile echte Kosten
DACH-Perspektive: Deutschlands Bedarf steigt auf 800 TWh, Österreichs verdoppelt sich, die Schweiz gibt sich 69 von 100 Punkten
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Prof. Dr. Maximilian Fichtner, Helmholtz-Institut Ulm, Exzellenzcluster POLiS
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28.05.2026
52 Minuten
„Es geht nicht um den Stromausfall — sondern um den Lieferkettenkollaps danach." — Herbert Saurugg
Drei Blackouts in Europa innerhalb eines Jahres. Berlin 2026: 100.000 Menschen, vier Tage ohne Strom. Spanien und Portugal 2025: Millionen betroffen. Und die Energiewirtschaft sagt: „Es ist unwahrscheinlich, aber nicht ausgeschlossen." Herbert Saurugg nennt das fahrlässig.
In dieser Episode sprechen Henrik Schneider und Christian Inderkum mit Herbert Saurugg — Präsident der Gesellschaft für Krisenvorsorge, ehemaliger Major im österreichischen Bundesheer, seit über 15 Jahren Blackout-Experte.
In diesem Gespräch erfahrt ihr:
Warum es innerhalb eines Jahres drei Blackouts in Europa gab — und warum die meisten nichts davon mitbekommen haben
Was die Truthahn-Illusion mit unserer Einschätzung von Stromausfällen zu tun hat
Warum negative Strompreise von minus 500 Euro ein Frühwarnsignal sind
Was in den ersten 24 Stunden passiert — und warum nach 72 Stunden alles eskaliert
Warum Telekommunikation, Logistik und Zahlungssysteme gleichzeitig ausfallen
Warum Saurugg 14 Tage Eigenvorsorge empfiehlt statt der offiziellen 3 Tage
Was Selbstwirksamkeit bedeutet — und warum sie wichtiger ist als staatliche Krisenpläne
Staffel: Lieferkette Energie — Wie sicher ist unsere Versorgung?
Hosts: Henrik Schneider & Christian Inderkum
Gast: Herbert Saurugg, Gesellschaft für Krisenvorsorge
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Über diesen Podcast
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