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Beschreibung
vor 7 Monaten
Am 14. Dezember wird offiziell „TACHELES. Das Jahr der jüdischen
Kultur in Sachsen 2026“ mit einem Festakt in Chemnitz, im
Staatlichen Museum für Archäologie smac, dem ehemaligen Kaufhaus
der jüdischen Unternehmer Simon und Salman Schocken, eröffnet.
Höhepunkt der Feier wird das Entzünden der ersten Kerze durch
Landesrabbiner Zsolt Balla auf einem in erzgebirgischer Tradition
in Seiffen gefertigten Chanukka-Leuchter sein. 100 Jahre nach
Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen
Gemeinden soll 2026 ein Jahr lang mit 365 Projekten,
Veranstaltungen und Ausstellungen auf die reichhaltige jüdische
Geschichte und Kultur, sowie das jüdische Leben in Sachsen, deren
Beitrag zu Vergangenheit und Gegenwart des Landes, aber auch deren
Verluste sichtbar und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich
gemacht werden. An dem Programm TACHELES beteiligen sich die
jüdische Gemeinschaft, Kultureinrichtungen, Vereine,
Bildungsinstitutionen und Wissenschaftseinrichtungen, von lokalen
Vereinen bis zur Staatsoper, von der Stadtführung bis zum Konzert
im Leipziger Hauptbahnhof. TACHELES bezieht sich auf die jüdische
Tradition der respektvollen und verantwortungsvollen Debatte, die
Meinungsäußerung und offenen Diskurses auf Augenhöhe unterstreicht.
Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen begleitet das Themenjahr
TACHELES bereits seit 2023 mit dem Förderprogramm „Jüdisches Leben
in Kunst und Kultur“. Für das Jahr 2026 bewarben sich 120
Kulturakteure mit Veranstaltungsideen. 92 von ihnen erhielten jetzt
die Förderzusage. Stiftungsdirektor Manuel Frey ist hoch erfreut
über das große Engagement. Rund 1,2 Millionen Euro Fördergelder
stehen zur Verfügung.
In Bamberg wurde Manuel Frey 1964 geboren. Nach dem Studium der
Geschichte und Soziologie in Marburg, Bielfeld und Berlin wurde er
1996 an der Universität Bielefeld promoviert. An der Technischen
Universität Dresden habilitierte er sich mit einer Arbeit über
„Sammler, Stifter und Mäzene in der Bürgergesellschaft“. Seit 2002
ist Manuel Frey im Dresdner Kulturbereich tätig, war drei Jahre
Direktionsassistent am Deutschen Hygiene-Museum, ab 2005 in der
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen als Literatur- und
Kunstreferent tätig und seit 2008 als stellvertretender
Stiftungsdirektor. 2019 wurde Manuel Frey zum Direktor der
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ernannt. Zugleich wirkt er
als Geschäftsführer des Sächsischen Kultursenats und seit 2022 als
Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der TU
Dresden.
Moderation: Julia Hemmerling
Redaktion: Angelika Zapf
Kultur in Sachsen 2026“ mit einem Festakt in Chemnitz, im
Staatlichen Museum für Archäologie smac, dem ehemaligen Kaufhaus
der jüdischen Unternehmer Simon und Salman Schocken, eröffnet.
Höhepunkt der Feier wird das Entzünden der ersten Kerze durch
Landesrabbiner Zsolt Balla auf einem in erzgebirgischer Tradition
in Seiffen gefertigten Chanukka-Leuchter sein. 100 Jahre nach
Gründung des ersten sächsischen Landesverbandes der jüdischen
Gemeinden soll 2026 ein Jahr lang mit 365 Projekten,
Veranstaltungen und Ausstellungen auf die reichhaltige jüdische
Geschichte und Kultur, sowie das jüdische Leben in Sachsen, deren
Beitrag zu Vergangenheit und Gegenwart des Landes, aber auch deren
Verluste sichtbar und einer breiteren Öffentlichkeit zugänglich
gemacht werden. An dem Programm TACHELES beteiligen sich die
jüdische Gemeinschaft, Kultureinrichtungen, Vereine,
Bildungsinstitutionen und Wissenschaftseinrichtungen, von lokalen
Vereinen bis zur Staatsoper, von der Stadtführung bis zum Konzert
im Leipziger Hauptbahnhof. TACHELES bezieht sich auf die jüdische
Tradition der respektvollen und verantwortungsvollen Debatte, die
Meinungsäußerung und offenen Diskurses auf Augenhöhe unterstreicht.
Die Kulturstiftung des Freistaates Sachsen begleitet das Themenjahr
TACHELES bereits seit 2023 mit dem Förderprogramm „Jüdisches Leben
in Kunst und Kultur“. Für das Jahr 2026 bewarben sich 120
Kulturakteure mit Veranstaltungsideen. 92 von ihnen erhielten jetzt
die Förderzusage. Stiftungsdirektor Manuel Frey ist hoch erfreut
über das große Engagement. Rund 1,2 Millionen Euro Fördergelder
stehen zur Verfügung.
In Bamberg wurde Manuel Frey 1964 geboren. Nach dem Studium der
Geschichte und Soziologie in Marburg, Bielfeld und Berlin wurde er
1996 an der Universität Bielefeld promoviert. An der Technischen
Universität Dresden habilitierte er sich mit einer Arbeit über
„Sammler, Stifter und Mäzene in der Bürgergesellschaft“. Seit 2002
ist Manuel Frey im Dresdner Kulturbereich tätig, war drei Jahre
Direktionsassistent am Deutschen Hygiene-Museum, ab 2005 in der
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen als Literatur- und
Kunstreferent tätig und seit 2008 als stellvertretender
Stiftungsdirektor. 2019 wurde Manuel Frey zum Direktor der
Kulturstiftung des Freistaates Sachsen ernannt. Zugleich wirkt er
als Geschäftsführer des Sächsischen Kultursenats und seit 2022 als
Honorarprofessor an der Philosophischen Fakultät der TU
Dresden.
Moderation: Julia Hemmerling
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