Die Rückkehr einer geächteten Waffe: Warum Europa wieder Landminen will

Die Rückkehr einer geächteten Waffe: Warum Europa wieder Landminen will

vor 1 Woche
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Beschreibung

vor 1 Woche
Der russische Angriffskrieg gegen die Ukraine zwingt Europa zu
einer sicherheitspolitischen Kehrtwende, die lange als undenkbar
galt: Mehrere europäische Staaten erwägen die Rückkehr zu
Antipersonenminen. Länder wie Finnland, Polen und die baltischen
Staaten, die direkt an Russland grenzen, steigen zunehmend aus
internationalen Verbotsverträgen aus. Angesichts der Bedrohung
durch einen konventionellen Bodenkrieg gilt die kontroverse Waffe
im Militär als kosteneffizientes Mittel, um feindliche Truppen im
Ernstfall am schnellen Vorrücken zu hindern. Dieser Kurswechsel
stürzt Europa in ein tiefes moralisches und strategisches Dilemma.
Während das Militär auf moderne Technik und präzise Kartografierung
verweist, warnen Kritiker vor den unkontrollierbaren Langzeitfolgen
für die Zivilbevölkerung. Historische Erfahrungen zeigen, dass sich
Landminen durch Umwelteinflüsse wie Überschwemmungen unvorhersehbar
verschieben und noch Jahrzehnte nach einem Konflikt eine tödliche
Gefahr im Boden bleiben. Gast: Lukas Wagner, Journalist und
Dokumentarfilmer Host: Antonia Moser Redaktion: Dominik Schottner
Den [Film von NZZ Format kannst du [hier
](https://www.nzz.ch/video/format/minenfeld-europa-die-rueckkehr-einer-verbotenen-waffe-ld.10005783)anschauen.
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