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vor 1 Woche
Letzten Donnerstag verletzte ein Mann in Winterthur drei
Passanten, einer davon schwer. Der in der Schweiz geborene Mann
mit schweizerischer und türkischer Staatsbürgerschaft war der
Polizei in doppelter Hinsicht bekannt: Einerseits wies er in der
Vergangenheit Nähe zur winterthurer islamistischen Szene auf,
andererseits wurde er wenige Tage vor der Tat aufgrund seines
kritischen psychischen Zustands in die Psychiatrie IPW
eingeliefert. Medien und unter anderem der Zürcher
Sicherheitsvorsteher Mario Fehr stuften die Gewalttat schnell
eigenmächtig als Terrorattacke ein. Auch wurde der Angriff
schnell politisch instrumentalisiert, insbesondere für die
Kampagne der menschenverachtenden SVP-Initiative. Hätte die
Berichterstattung gleich ausgesehen, wenn es sich nicht um eine
muslimische, sondern um eine christliche Person gehandelt hätte?
Und inwiefern kritisieren wir unsere eigeneReaktion sowie die
entsprechende Zürcher Medienkonferenz? Ausserdem diskutieren wir
in der heutigen Folge Meyer:Wermuth über die kantonalen
Mindestlöhne, die die bürgerliche Mehrheit in der heute
startenden Sommersession torpedieren will, sowie über den
aktuellen Stand in Westasien bzw. die Situation in Gaza, West
Bank und Libanon.
02:00 Winterthur: Die Gewaltattacke und ihre politische
Instrumentalisierung
13:47 Mindestlöhne: Eine Privatisierung der Demokratie
20:16 Westasien: Die Weiterentwicklung der Katastrophe
26:28 Kurze Antworten auf komplexe Fragen (Malta, Jositsch, GA,
Politische Meinungsbildung)
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