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  4. Was ist Mikrofeminismus? Was hat das mit Mikroaggressionen zutun? Feminismus in kleinen Schritten
In dieser Solofolge spricht Host Nina Haffer über ein aktuell
viel diskutiertes Phänomen aus der Social-Media-Welt:
Microfeminism. Sie zeigt, wie sich hinter
scheinbar kleinen, alltäglichen Gesten – etwa in Sprache,
Kommunikation oder Verhalten – der Versuch verbirgt,
geschlechtliche Ungleichheiten im Alltag sichtbar zu machen und
ihnen punktuell entgegenzuwirken.

Ausgehend von viralen Beispielen auf TikTok und Instagram erklärt
Nina, woher der Begriff stammt und warum er zwar neu wirkt, aber
tief in feministischen Theorien der zweiten Welle verankert ist.
Besonders prägend war die Idee, dass „das Persönliche politisch
ist“ – geprägt u. a. von Carol Hanisch – und dass selbst kleine
Interaktionen im Job, in der Familie oder im öffentlichen Raum
Ausdruck struktureller Machtverhältnisse sein können.

Die Folge beleuchtet, wie Microfeminism als Reaktion auf
alltägliche Mikroaggressionen verstanden werden kann:
Unterbrechungen in Meetings, das Absprechen von Kompetenz,
stereotype Aufgabenverteilung oder sprachliche Unsichtbarmachung.
Studien zeigen, dass solche Erfahrungen für viele Frauen nicht
nur einzelne Momente sind, sondern sich langfristig auf
Selbstwahrnehmung, Karrierewege und psychische Belastung
auswirken können.

Gleichzeitig diskutiert Nina kritisch, ob einzelne Handlungen –
etwa bewusst weibliche Reihenfolgen in E-Mails oder sprachliche
Umkehrungen – tatsächlich strukturelle Veränderungen bewirken
können oder eher symbolisch bleiben. Sie zeigt, wie schnell
solche Gesten in den Bereich des „Activism“-Gefühls rutschen
können, ohne dass sich die zugrunde liegenden Machtstrukturen
wirklich verschieben.

Am Ende steht die zentrale Frage: Sind Microfeminism-Praktiken
ein sinnvoller Hebel für Veränderung im Alltag – oder riskieren
sie, größere strukturelle Probleme zu individualisieren?

Was ist Microfeminism? Ursprung, Social Media &
Definition

Feministische Wurzeln: „Das Persönliche ist politisch“

Mikroaggressionen im Alltag: Unsichtbare Ungleichheiten in
Arbeit & Kommunikation

Studienlage: Auswirkungen auf Karriere, Wahrnehmung &
psychische Belastung

Beispiele für Microfeminism im Alltag: Sprache,
Arbeitskontext, öffentliche Räume (Was sind Manbumping,
Manspreading, etc. eigentlich?)

Chancen & Grenzen: Kleine Gesten vs. strukturelle
Veränderung

Kritik: Individualisierung von Ungleichheit &
„Slacktivism“-Effekt

Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie sich
Geschlechterungleichheiten im Kleinen zeigen – und warum die
Debatte um Microfeminism so viel über größere gesellschaftliche
Strukturen verrät.

Jetzt reinhören – überall, wo es Podcasts gibt:

Instagram: https://www.instagram.com/weiberbildungTikTok:
https://www.tiktok.com/weiberbildungSpotify:
https://open.spotify.com/show/6LsnojqEBU0p9Opo3lyoRNApple
Podcasts:
https://podcasts.apple.com/de/podcast/weiberbildung/id1809566712YouTube:
https://www.youtube.com/@weiberbildung/LinkedIn:
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Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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