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Warum Nachhaltigkeit bei uns selbst beginnt mit Prof. Dr. Anabel Ternes-von Hattburg
18.05.2026
36 Minuten
In dieser Folge spricht Nina Haffer mit der Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscherin Prof. Dr. Anabel Ternes-von Hattburg über die Frage, wie wir als Gesellschaft Zukunft wirklich gestalten, und was Nachhaltigkeit jenseits von Schlagworten, Trends und Greenwashing tatsächlich bedeutet.





Wir gehen der Frage nach, wie Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft miteinander verwoben sind und warum nachhaltiges Denken nicht nur ökologisch, sondern immer auch ökonomisch und sozial gedacht werden muss. Dabei wird deutlich, wie sehr unsere Entscheidungen von Bequemlichkeit, kurzfristigen Anreizen und tief verankerten gesellschaftlichen Mustern geprägt sind.





Außerdem gibt sie sehr persönliche Einblicke in ihre eigene Biografie, von prägenden Erfahrungen im Leistungssport bis hin zu einer Situation, in der ihr sogar vermittelt wurde, sie solle „Watte essen“, und zeigt damit eindrücklich, wie stark Fremdsteuerung, Leistungsdruck und Körperwahrnehmung unser Verhalten und unser Verständnis von Verantwortung prägen können.





Im Gespräch wird außerdem sichtbar:


warum radikale neue Führungsansätze Mitarbeitende schnell überfordern können, wie stark psychische Gesundheit, Hochsensibilität und Reizüberflutung unsere Zeit prägen, weshalb Social Media und Influencer-Kultur Identität und Berufswünsche verändern, was Watte mit Modeln und Körperwahrnehmung zutun hat, und warum Kommunikation im Arbeitsleben noch immer stark von Geschlechterbildern beeinflusst ist.





Anabel gibt dabei tiefe Einblicke in ihre Arbeit als Zukunfts- und Nachhaltigkeitsforscherin, spricht über strukturelle Biases in Organisationen und zeigt auf, warum echte Veränderung nur dann gelingt, wenn wir Verantwortung nicht nur an Systeme, sondern auch an uns selbst zurückgeben.





Gemeinsam wird klar: Nachhaltigkeit ist kein Ziel, das „irgendwann“ erreicht wird, sondern eine tägliche Praxis aus Bewusstsein, Haltung und Entscheidungen im Hier und Jetzt.





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Keywords: Nachhaltigkeit, Zukunftsforschung, Nachhaltigkeitsforschung, Geschlechterrollen, Gleichberechtigung, Bias, Machtverhältnisse, gesellschaftlicher Wandel, Führungskultur, Work-Life-Balance, mentale Gesundheit, Hochsensibilität, Social Media, Influencer-Kultur, Arbeitswelt der Zukunft, Kommunikation, Frauen in Führung, Diversität, Systemwandel, Verantwortung, Zukunft gestalten, Transformation, Bildung, gesellschaftliche Innovation
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Deepfakes: Eine neue Form digitaler Gewalt gegen Frauen, die weder vor Perez Hilton und Collien Fernandez noch vor Schulen Halt macht
04.05.2026
16 Minuten
In dieser Solofolge spricht Host Nina Haffer über ein schnell wachsendes und hochgefährliches digitales Gewaltphänomen: sexualisierte DeepFakes. Sie zeigt, wie Künstliche Intelligenz genutzt wird, um Frauen ohne ihre Einwilligung in pornografische Szenen zu montieren, und wie diese Form der bildbasierten Gewalt Macht, Kontrolle und strukturellen Sexismus im digitalen Raum sichtbar macht.


Ausgehend von aktuellen Fällen aus Deutschland und dem internationalen Kontext erklärt Nina, warum DeepFakes kein Technikproblem sind, sondern ein gesellschaftliches: Frauen werden gezielt beschämt, bedroht und mundtot gemacht, weil Sichtbarkeit im Netz für sie ein Risiko darstellt. Besonders alarmierend: 98 % aller DeepFakes sind pornografisch, 99 % zeigen weibliche Personen. Und inzwischen sind auch Schulen massiv betroffen.


Die Folge beleuchtet, wie niedrigschwellige KI-Tools Täter empowern, warum Mädchen und Frauen ungleich stärker betroffen sind und weshalb Plattformen und Gesetzgeber beim Schutz Betroffener hinterherhinken. Nina zeigt auf, wie antifeministische Dynamiken, fehlende Empathie und internalisierte Machtstrukturen diese Form der Gewalt ermöglichen – und warum die Verantwortung nicht bei den Opfern liegen darf.


Dabei taucht sie tief in psychologische, politische und rechtliche Dimensionen ein: Welche Rolle spielen Scham, Täter-Strategien und gesellschaftliche Normen? Warum werden Betroffene retraumatisiert, während Täter anonym bleiben? Und was braucht es, um Schulen, Arbeitsplätze und digitale Räume wirklich sicherer zu machen?


DeepFakes als digitale sexualisierte Gewalt: Warum fast ausschließlich Frauen betroffen sind Aktuelle Fälle in Medien, Politik & Schulen: Wie schnell sich DeepFakes verbreiten – und wie zerstörerisch die Folgen sind Macht, Kontrolle & Misogynie: Warum DeepFakes patriarchale Strukturen reproduzieren Täterprofile & Motivationen: Warum nicht die Technologie das Problem ist, sondern gesellschaftliche Denkmuster Rechtslage in Deutschland, EU & USA: Was bereits geregelt ist und welche Lücken Betroffene weiterhin ungeschützt lassen Jugend & Prävention: Warum Schulen ein Brennpunkt sind und weshalb Aufklärung nicht bei Technik, sondern bei Geschlechterbildern ansetzen muss Plattformverantwortung & Schutzmechanismen: Warum Löschprozesse nicht ausreichen und welche Maßnahmen dringend notwendig sind


Eine Folge für alle, die verstehen wollen, warum digitale Gewalt gegen Frauen eskaliert, wie DeepFakes patriarchale Muster fortführen, und weshalb wir dringend bessere Schutzmechanismen, Empathie und gesellschaftliche Verantwortung brauchen.





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In der Folge geht es unter anderem um:


DeepFakes, digitale Gewalt, sexualisierte Gewalt online, KI-Missbrauch, bildbasierte Gewalt, Frauen im Netz, Online-Sicherheit, Social Media, Cybergewalt, feministische Analyse, Machtstrukturen, Misogynie, digitale Selbstbestimmung, Deepfake Gesetzgebung, Online-Hass, Prävention Schulen, KI-Ethik, nicht einvernehmliche DeepFakes, Collien Fernandez, Paris Hilton, Alexandria Ocasio-Cortez, Sebastian Lechner, Stefanie Hubig
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Steht uns eine düstere Zukunft bevor? Wie Big Tech & KI mit Daten von Frauen umgehen mit Inga Bergen
30.03.2026
40 Minuten
Was bedeutet technologische Zukunft eigentlich für uns? Und wie prägen künstliche Intelligenz, biased Daten, politische Entscheidungen und digitale Gesundheitsinnovationen das Leben von Frauen? Welche Chancen eröffnet KI für Medizin und Forschung und welche Risiken entstehen, wenn Daten, Algorithmen und Machtstrukturen nicht divers gedacht werden?





In dieser Folge spricht Host Nina Haffer mit Inga Bergen, Unternehmerin, ehemalige CEO, Gesundheits- und Digitalexpertin sowie eine der sichtbarsten Stimmen für Transformation im Gesundheitswesen.


Inga erzählt von ihrem Weg durch Tech- und Medizinwelten, davon, wie KI unser Verständnis von Gesundheit verändert, und warum technologischer Fortschritt ohne gesellschaftlichen Fortschritt gefährlich werden kann. Sie berichtet über Bias in Daten, fehlende Diversität in Forschung, politische Rückschritte wie in den USA und über die Frage, wie viel Macht Big Tech heute schon hat.


Dabei reflektiert sie offen über die Grauzonen zwischen Innovation und Verantwortung: wie fehlerhafte Daten Frauenleben kosten können, warum weibliche Symptome jahrzehntelang ignoriert wurden, weshalb KI menschliche Vorurteile reproduziert und wieso Prävention, Gendermedizin und politische Rahmenbedingungen die entscheidenden Hebel für eine gesunde Zukunft sind.


Gemeinsam diskutieren Nina und Inga, wie wir eine technologiegetriebene Welt gestalten können, die Frauen nicht ausschließt, sondern schützt. Was bedeutet digitale Selbstbestimmung? Wie können Wearables, KI und Forschung genutzt werden, ohne zur Gefahr zu werden? Und warum müssen wir lernen, die richtigen Fragen zu stellen, bevor Algorithmen Entscheidungen übernehmen, die tief in unser Leben eingreifen?





Am Ende der Folge wird klar: Technologie ist niemals neutral. Sie ist das, was wir aus ihr machen durch Haltung, Transparenz, politische Weichenstellungen und den Mut, Diversität zu einer Voraussetzung von Innovation zu machen. Eine ehrliche, tiefgehende und empowernde Folge über KI, Bias, Frauengesundheit, gesellschaftliche Verantwortung und die Frage, wie wir Zukunft so gestalten, dass sie wirklich allen dient.





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Keywords: Künstliche Intelligenz, Bias, Frauengesundheit, Digitalisierung, Gendermedizin, Datenethik, Big Tech, Politik, Diversität in Forschung, Gesundheitsdaten, Prävention, Empowerment, gesellschaftliche Verantwortung, Datenschutz, algorithmische Fairness, Tech & Feminismus, Zukunft der Medizin, digitale Transformation, KI-Regulierung, Identität & Technologie, Frauen in Tech
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Wenn die Mutter das Geld nach Hause bringt: Getauschte Rollenbilder mit Melanie Wendling
23.03.2026
34 Minuten
Was bedeutet Weiblichkeit wirklich und wie prägen gesellschaftliche Rollenbilder, Karrierewege und Familienstrukturen unser Bild davon? Welche Erwartungen gibt es an Frauen, die beruflich erfolgreich sein wollen, Kinder großziehen oder Beides miteinander verbinden?


Melanie Wendling, ehemalige Geschäftsführerin des Bundesverbandes Gesundheits-IT – bvitg e. V., erzählt von ihrem ungewöhnlichen Aufwachsen: Ihre Mutter brachte das Geld nach Hause, während ihr Vater sich um die Kinder kümmerte: ein Modell, das in Deutschland damals noch selten war. Sie berichtet von ihrer Karriere im Gesundheitswesen, von politischen Einblicken, Digitalisierungserfahrungen und ihrer Rolle als alleinerziehende Mutter. Dabei reflektiert sie über Emotionen, Leidenschaft und Verantwortung, über gesellschaftliche Erwartungen an Frauen und die Herausforderungen, die damit einhergehen.


Gemeinsam mit Host Nina Haffer diskutiert sie, wie Frauen heute Karriere, Familie und Selbstbestimmung navigieren, welche Rollenbilder sich verändern und welche nach wie vor hartnäckig bestehen. Die Folge beleuchtet die positive Kraft von Vorbildern, Mut zur Selbstbestimmung und die Freiheit, Weiblichkeit selbst zu definieren, unabhängig von gesellschaftlichen Normen oder Erwartungen.


Am Ende der Folge wird klar: Weiblichkeit ist kein festes Ideal, sondern das, was jede Frau für sich selbst gestaltet, in Beruf, Familie und persönlichem Leben. Eine ehrliche, reflektierte und empowernde Folge über Rollenbilder, Karriere, Elternschaft und Selbstbestimmung.








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Alpine Divorce: Wenn Männer ihre Partnerinnen beim Bergsteigen und Wandern alleine im Gebirge in Todesgefahr zurücklassen
16.03.2026
10 Minuten
In dieser Solofolge spricht Host Nina Haffer über den Begriff Alpine Divorce – ein Phänomen, das derzeit vor allem auf TikTok und Instagram viral geht und in dem Frauen schildern, wie ihre Partner sie beim Wandern oder Bergsteigen zurücklassen. Ausgehend von einem realen und tragischen Fall am Großglockner beleuchtet Nina, warum dieses Thema weltweit Debatten auslöst und welche gesellschaftlichen Muster dahinterstehen.


Sie erklärt den Gerichtsfall um den Tod einer Bergsteigerin im Jahr 2025, die nur wenige Meter unter dem Gipfel zurückgelassen wurde und erfror. Der anschließende Prozess 2026 endete mit einem Urteil wegen grob fahrlässiger Tötung – ein Urteil, das international Empörung hervorrief und die Diskussion um Verantwortung, Risikoverhalten und Machtdynamiken im alpinen Raum neu entfachte.


Nina zeigt, wie der Begriff Alpine Divorce historisch auf eine Kurzgeschichte des Schriftstellers Robert Barr zurückgeht und heute dafür steht, Partnerinnen in gefährlichen Outdoorsituationen im Stich zu lassen. Sie ordnet ein, warum Bergsport weiterhin stark männlich dominiert ist, welche Rolle Risikobereitschaft und Erfahrung spielen und weshalb besonders heteronormative Beziehungen von diesen Dynamiken geprägt sind.


Dabei taucht sie tief in die psychologischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein: Welche Rolle spielen Macht, Kontrolle und Abhängigkeit beim Bergsteigen? Warum zeigen Männer im Durchschnitt weniger spontane Empathie? Und wie verstärken traditionelle Geschlechterrollen jene Muster, die in Extremsituationen fatale Folgen haben können?





In der Folge geht es unter anderem um:


Alpine Divorce als virales Social-Media-Phänomen: Warum so viele Frauen ähnliche Erfahrungen schildern Der Großglockner-Fall: Verantwortung, Fehlentscheidungen und die internationale Debatte über das Urteil Macht, Kontrolle & Abhängigkeit: Warum Erfahrungsvorsprung im Outdoorsport schnell zu gefährlichen Dynamiken führt Geschlechterrollen & Empathie: Warum Männer in Stresssituationen oft anders reagieren Bergsport als Männersport: Strukturelle Ungleichheiten, Risikoverhalten und Unfallstatistiken Missbrauchsdynamiken: Wie subtil Kontrolle ausgeübt werden kann – auch fernab körperlicher Gewalt





Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie tief Geschlechterrollen selbst in Extremsituationen wirken, warum Outdoordynamiken Machtfragen offenlegen und weshalb wir Empathie, Verantwortung und Sicherheit nicht dem Zufall überlassen dürfen – besonders dann, wenn wir in den Bergen wortwörtlich aufeinander angewiesen sind.





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Über diesen Podcast

Frauen kommen in Wissenschaft, Medizin, Psychologie, Arbeitswelt und Finanzen viel zu selten zu Wort. Weiberbildung ändert das: Wir werfen Licht auf vernachlässigte Themen und laden alle Geschlechter ein, Weiblichkeit, und auch Männlichkeit, neu zu entdecken.
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