Podcaster
Episoden
16.02.2026
21 Minuten
In dieser Solofolge spricht Host Nina Haffer über Familie, Trauma
und die oft unsichtbaren Prägungen, die unsere Kindheit
hinterlässt, von Daddy Issues über Mommy Issues bis hin zu den
erschütternden Erkenntnissen rund um die Epstein Files. Sie nimmt
den Mythos der Familie als sicheren Hafen auseinander und zeigt,
warum „Familie ist Privatsache“ in Wahrheit gefährlich sein kann,
wenn Gewalt, Vernachlässigung oder Missbrauch im Verborgenen
stattfinden.
Nina erklärt, wie frühkindliche Traumata die Psyche prägen, warum
Kinder unterschiedlich auf Gewalt reagieren – Jungs eher
externalisieren, Mädchen eher internalisieren – und wie diese
Muster später das Verhalten als Erwachsene beeinflussen. Sie
beleuchtet die gesellschaftlichen Mechanismen von Scham, Stigma
und Opferblaming, die dazu führen, dass viele Fälle von
Missbrauch nie angezeigt werden, und erklärt die Unterschiede
zwischen Hellfeld und Dunkelfeld in der Kriminalstatistik.
Darüber hinaus geht sie darauf ein, warum Männer häufiger zu
Straftätern werden, welche Rolle soziale Prägung, Trauma und
Rollenerwartungen spielen und warum Biologisierung wie
Testosteron allein keine Erklärung liefert. Auch die
langfristigen körperlichen und psychischen Folgen von
sexualisierter Gewalt, inklusive Studien zu Hirnschäden und
kognitiven Einschränkungen, werden thematisiert.
In der Folge geht es unter anderem um:
Trauma & Familie: Wie frühkindliche Erfahrungen prägen
und Bindungs- sowie Loyalitätskonflikte erzeugen
Daddy & Mommy Issues: Was diese Muster wirklich bedeuten
und wie sie sich auf Beziehungen und Elternschaft auswirken
Hellfeld vs. Dunkelfeld: Warum viele Straftaten, insbesondere
sexualisierte Gewalt, nie in offiziellen Statistiken
auftauchen
Scham, Stigma und Opferblaming: Psychologische Mechanismen,
die Betroffene zum Schweigen bringen
Rollen, Sozialisation & Kriminalität: Warum Jungen und
Männer häufiger externalisieren und wie gesellschaftliche
Erwartungen Verhalten beeinflussen
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Kindheit, Trauma
und familiäre Dynamiken zusammenhängen, welche Auswirkungen das
auf die Psyche und Gesellschaft hat und warum Reflexion und
Unterstützung helfen können, die Muster der Vergangenheit nicht
an die nächste Generation weiterzugeben.
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Keywords: Familie, Trauma, Daddy Issues, Mommy
Issues, Kindesmisshandlung, sexuelle Gewalt, Bindung,
Opferblaming, Dunkelfeld, Hellfeld, frühkindliche Traumata,
psychische Gesundheit, Rollenbilder, Sozialisation,
Kriminalstatistik, Väter, Mütter, Elternschaft, gesellschaftliche
Verantwortung
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02.02.2026
21 Minuten
In dieser Solofolge spricht Host Nina Haffer
über Mutterschaft, Vaterschaft und darüber, was Elternschaft
eigentlich ausmacht – jenseits von Mythen, Rollenbildern und
gesellschaftlichen Erwartungen. Sie beleuchtet, warum Begriffe
wie Mutterinstinkt oder Daddy Issues so tief verankert sind,
obwohl wissenschaftliche Erkenntnisse ein deutlich komplexeres
Bild zeigen.
Nina erklärt, wie Bindung funktioniert, welche hormonellen und
neuronalen Prozesse bei Müttern und Vätern
ablaufen und warum weder Mütter automatisch die besseren Eltern
sind noch Väter biologisch im Nachteil. Außerdem spricht sie
darüber, warum Väter in Forschung, Familienalltag und Sprache oft
noch immer unterrepräsentiert sind und welche Folgen das für
Kinder und Gesellschaft haben kann.
In der Folge geht es unter anderem um:
Elternzeit & Statistik: Warum Mütter im
Durchschnitt doppelt so viel Zeit mit Kindern verbringen wie
Väter – und was Väter eigentlich gerne würden.
Wissenschaftliche Schieflagen: Wie
Forschungsdesigns Daddy Issues reproduzieren, weil Väter oft
gar nicht erst mitstudiert werden.
Bindung & Psychologie: Wieso
Vater–Kind-Bindung genauso entscheidend für Stressregulation,
emotionale Selbstregulation und Entwicklung ist wie
Mutter–Kind-Bindung.
Neurowissenschaften der Elternschaft: Welche
hormonellen und neuronalen Anpassungen bei beiden
Elternteilen stattfinden – und warum Elterninstinkt kein
biologisches Geschlecht kennt.
Mutterinstinkt – Mythos oder Realität? Warum
die Vorstellung eines automatischen, universellen Instinkts
wissenschaftlich nicht haltbar ist – und wie stark Kontext,
Stress, Schlaf und Erwartungen die frühe Bindung
beeinflussen.
Familienmodelle heute: Was Studien über
Adoptivfamilien, Stiefeltern, zwei Väter, eine Mutter oder
komplexe Familienkonstellationen wirklich zeigen – und warum
Qualität der Bindung wichtiger ist als Biologie.
Rolle von Vätern: Weshalb Abwesenheit eines
Vaters statistisch Risiken erhöhen kann, diese aber durch
stabile andere Bezugspersonen vollständig kompensiert werden
können.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie Elternschaft
entsteht, was Kinder wirklich brauchen, und warum Elterninstinkt
ein dynamisches, erlernbares menschliches Phänomen ist –
unabhängig von Geschlecht oder biologischer Rolle.
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Vaterinstinkt, Elterninstinkt, Kindheitsforschung,
Bindungspsychologie, Stressregulation, Oxytocin, Vaterschaft,
Mutterschaft, Stiefeltern, Adoptivfamilien, Rollenbilder,
Geschlechterrollen, Gesellschaft, Familienmodelle, mentale
Gesundheit, Kindesentwicklung
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26.01.2026
29 Minuten
In dieser Folge spricht Host Nina Haffer mit Sophia Dykmann von
Terre des Femmes e.V. über ein Thema, das viele junge Frauen
betrifft – aber über das kaum jemand spricht: die
Loverboy-Methode. Wie gelingt es Tätern, junge Frauen und Mädchen
emotional zu manipulieren, zu isolieren und letztlich sexuell
auszubeuten – und warum fällt es den Betroffenen so schwer,
frühzeitig Warnsignale zu erkennen oder sich zu schützen?
Sophia erklärt ausführlich, wie die Loverboy-Methode
funktioniert: von der gezielten Kontaktaufnahme über Social Media
über Love Bombing und Isolation bis hin zu Zwangsprostitution und
Sextortion. Sie spricht über psychologische Mechanismen wie
Trauma-Bonding, Gaslighting und die Rolle von Schuld- und
Schamgefühlen. Dabei wird klar: Die Täter nutzen
gesellschaftliche Rollenbilder, die Romantisierung von Liebe und
emotionale Abhängigkeiten gezielt aus.
Gleichzeitig beleuchten Nina und Sophia, wie gesellschaftliche
Strukturen – Sexismus, Rassismus, Klassismus, Kapitalismus – die
Vulnerabilität von Betroffenen erhöhen, und warum der Schutz
durch Gesetze und staatliche Institutionen oft unzureichend ist.
Sie geben praktische Hinweise, wie man Warnsignale erkennen kann,
welche Rolle die eigene Intuition spielt und wie Aufklärung und
kontinuierliche Unterstützung Betroffenen helfen können.
In der Folge geht es unter anderem um:
Die Loverboy-Methode: Wie Täuschung, Isolation und Zwang
funktionieren.
Psychologische Mechanismen: Love Bombing, Trauma-Bonding,
Gaslighting und Schuldgefühle.
Gesellschaftliche Rollenbilder: Wie Romantisierung, Normen
und Geschlechterrollen Ausbeutung begünstigen.
Prävention & Warnsignale: Was man beachten kann, um
manipulative Dynamiken früh zu erkennen.
Rechtliche Aspekte: Menschenhandel, Zwangsprostitution,
Sextortion und Schutzlücken in Deutschland.
Unterstützung & Aufklärung: Was Opfer brauchen und welche
Strukturen dringend verbessert werden müssen.
Reflexion über Liebe & Grenzen: Warum echte Liebe niemals
Gewalt oder Grenzüberschreitungen verlangt.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie emotionale
Manipulation und sexuelle Ausbeutung funktionieren, welche
gesellschaftlichen Faktoren sie begünstigen und wie junge Frauen
und Mädchen gestärkt werden können, ihre Grenzen zu spüren, zu
setzen und zu schützen.
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Zwangsprostitution, Sextortion, Love Bombing, Trauma Bonding,
Gaslighting, emotionale Gewalt, gesellschaftliche Rollenbilder,
weibliche Vulnerabilität, Selbstbestimmung, Grenzverletzungen,
Prävention, Empowerment, feministische Aufklärung, Schamkultur,
Intuition, emotionale Manipulation, Grenzen setzen, weibliche
Autonomie, psychologische Mechanismen.
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19.01.2026
22 Minuten
In dieser Solofolge spricht Host Nina Haffer über
sexuelle Belästigung – ein Thema, das viele
Menschen entweder nicht erkennen oder verharmlosen, obwohl es
rechtlich und gesellschaftlich gravierende Folgen hat. Sie
erklärt, was genau sexuelle Belästigung ist, welche Formen sie
annehmen kann – verbal, nonverbal, körperlich oder digital – und
warum es so schwierig ist, sie klar zu benennen.
Nina beleuchtet außerdem die rechtlichen Grundlagen in
Deutschland, von der Sexualstrafrechtsreform 2016 bis
hin zu Paragrafen im Strafgesetzbuch und dem Allgemeinen
Gleichbehandlungsgesetz. Sie diskutiert gesellschaftliche
Faktoren, die dazu führen, dass viele Betroffene schweigen, und
zeigt, wie historische Machtverhältnisse, Popkultur und
geschlechterspezifische Rollenbilder unsere Wahrnehmung
beeinflussen.
In der Folge geht es unter anderem um:
Definition & Formen sexueller
Belästigung: Von verbalen Bemerkungen über
körperliche Annäherungen bis zu digitalen Übergriffen.
Rechtlicher Rahmen in Deutschland:
Strafgesetzbuch, Sexualstrafrechtsreform 2016 und
Schutzmaßnahmen an Schulen und Arbeitsplätzen.
Gesellschaftliche Wahrnehmung: Warum viele
Menschen Belästigung nicht als solche erkennen – und wie
Popkultur und stereotype Darstellungen dies verstärken.
Statistiken & Opfergruppen: Wer ist
betroffen, warum Dunkelziffern hoch sind und wie Geschlecht,
LGBTQ-Identität oder Behinderung das Risiko beeinflussen.
Selbstreflexion & Sensibilisierung:
Warum es wichtig ist, die eigenen Grenzen wahrzunehmen,
Betroffene zu unterstützen und gesellschaftliche
Normalisierung zu hinterfragen.
Eine Folge für alle, die verstehen wollen, was sexuelle
Belästigung wirklich bedeutet, wie sie sich äußert, und
wie wir uns und andere besser schützen können – unabhängig von
Geschlecht, Alter oder Identität.
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Keywords: sexuelle Belästigung,
Grenzüberschreitung, Machtverhältnisse, Recht, Sexualstrafrecht,
gesellschaftliche Sensibilisierung, Popkultur, Frauenrechte,
Männerrechte, LGBTQ, Menschen mit Behinderung, Arbeitskontext,
Schule, digitale Belästigung, Selbstbestimmung, Prävention,
MeToo, Opferrechte
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12.01.2026
33 Minuten
In dieser Folge sprechen Host Nina Haffer und Schauspielerin Nell
Pietrzyk über ein Thema, das viele Frauen kennen – aber über das
kaum jemand spricht: den Totstellmodus (Freeze Response).
Warum erstarren so viele Frauen in Momenten der Übergriffigkeit –
selbst dann, wenn sie sich eigentlich wehren möchten? Und weshalb
fällt es uns so schwer, Grenzen zu setzen, Nein zu sagen und die
eigene Intuition ernst zu nehmen?
Nina und Nell erzählen offen von persönlichen Erfahrungen – von
Grenzverletzungen im Jugendalter, Scham, Anpassung,
Romantisierung und dem Wunsch zu gefallen. Sie erklären, warum
der Freeze-Modus eine natürliche Stress- und Überlebensreaktion
ist, was ihn so tückisch macht und wie er sich im Dating, in
Beziehungen und im Testen von Grenzen zeigt. Gleichzeitig
sprechen sie darüber, wie Frauen lernen können, ihre Bedürfnisse
wieder zu spüren, ihre Stimme zu nutzen und echte
Selbstbestimmung im Alltag zu leben.
Dabei wird deutlich: Viele junge Frauen tragen dieselben Muster
in sich – nicht, weil sie „zu nett“ oder „unsicher“ sind, sondern
weil Rollenbilder, Schamkultur und mangelnde Aufklärung sie
jahrelang geprägt haben.
Grenzen zu setzen ist kein „Drama“ – es ist überlebenswichtig.In
der Folge geht es unter anderem um:
- Freeze, Fawn, Fight & Flight: Die vier Stressreaktionen und
warum besonders Frauen in Freeze/Fawn fallen.
- Grenzverletzungen im Jugendalter: Warum Schweigen kein
Einverständnis ist – und was wir früher gebraucht hätten.
- Intuition & Körpersignale: Wie der Körper „Nein“ sagt,
lange bevor wir es aussprechen.
- Dating & Konsens: Warum enthusiastisches „Ja“ der Standard
sein muss.Sozialisierung: Wie unrealistische Bilder Sexualität
verzerren und Anpassungsdruck erzeugen.
- Selbstbestimmung lernen: Nell über ihren Weg, ihre Stimme, ihre
Grenzen und ihre Autonomie zurückzugewinnen.
- Scham & Sozialisation: Warum Mädchen in der Pubertät
Selbstbewusstsein verlieren – und was wir dagegen tun können.
- Verhütung, Verantwortung & Überforderung: Wie viele Frauen
ihre Sicherheit opfern, um „nicht schwierig“ zu sein.
Eine Folge für alle, die übergriffige Dynamiken verstehen, die
eigene Geschichte einordnen oder lernen wollen, wie man Grenzen
spürt, ausspricht und schützt. Und für alle, die wissen möchten,
warum so viele Frauen erstarren – und warum es so befreiend ist,
wieder zu kämpfen.
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Response, Stressreaktionen, Fight Flight Freeze, Empowerment,
feministische Aufklärung, Schamkultur, Rollenbilder,
Porno-Sozialisierung, Verhütung, weibliche Autonomie, Grenzen
setzen, Trauma Response, Weiblichkeit.
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Über diesen Podcast
Frauen kommen in Wissenschaft, Medizin, Psychologie, Arbeitswelt
und Finanzen viel zu selten zu Wort. Weiberbildung ändert das: Wir
werfen Licht auf vernachlässigte Themen und laden alle Geschlechter
ein, Weiblichkeit, und auch Männlichkeit, neu zu entdecken.
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