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Das System schützt Täter: Oktoberfest, Cornell 7 & die Zahl, die uns entlarvt. 1 von 100 verurteilt.
18 Minuten
Diese Folge widme ich allen Menschen, die Opfer s****lisierter Gewalt wurden und dafür niemals Gerechtigkeit erhalten haben.
Von hundert Verge****igungen in Deutschland endet genau eine mit einer Verurteilung. Eine.
In dieser Folge von Weiberbildung schaut Host Nina Haffer – Biasexpertin und Biotechnologin – mit Zahlen auf ein System, das Täter schützt und Betroffene im Stich lässt.
Aufhänger sind zwei aktuelle Fälle: Tausende Upskirting-Videos vom Münchner Oktoberfest 2026 mit Millionen Klicks – bei gerade einmal sechs Anzeigen.
Und der Fall der Cornell Seven: sieben Studenten, eine vergewaltigte Kommilitonin, zwei Jahre ohne Anklage bis eine Studierendenzeitung handelte, weil die Universität es nicht tat.
️ Themen dieser Folge:
– Upskirting am Teufelsrad: Tausende Videos, Millionen Klicks, 6 Anzeigen und eine Gesetzeslücke, die Täter gezielt nutzen
– Cornell Seven: Ketamin, sieben Täter, ein Aufsatz als Strafe
– und wie öffentlicher Druck das tat, was das Strafrecht nicht getan hat
– Der Trichter: Wie aus 100 Ver******tigungen genau eine Verurteilung wird Schritt für Schritt erklärt
– Verurteilungsrate sinkt: Von über 20% in den 90ern auf 7,5%, obwohl das Anzeigeverhalten besser wird
– Warum Frauen keine Anzeige erstatten und warum das eine rationale Entscheidung ist, keine persönliche Schwäche
– Der TikTok-Effekt: Wenn Übergriffe profitabel sind und Täter durch Algorithmen Reichweite gewinnen
– Was sich ändern muss: Konsensbasiertes Sexualstrafrecht, Plattformverantwortung, Lücken im Upskirting-Gesetz
– Warum Straflosigkeit kein Versehen ist – sondern das Ergebnis eines Systems
Für alle, die verstehen wollen, warum das System so ist, wie es ist und was es kosten würde, es zu ändern.
Jetzt reinhören – überall dort, wo es Podcasts gibt:
Instagram: https://www.instagram.com/weiberbildung
TikTok: https://www.tiktok.com/weiberbildung
Spotify: https://open.spotify.com/show/6LsnojqEBU0p9Opo3lyoRN
Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/weiberbildung/id1809566712
YouTube: https://www.youtube.com/@weiberbildung
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weiberbildung/
Keywords: Straflosigkeit, Verurteilungsrate, sexualisierte Gewalt, Oktoberfest, Upskirting, Cornell University, Cornell Seven, Strafverfolgung, Sexualstrafrecht, Frauen, Deutschland, TikTok, Algorithmus, digitale Gewalt, Anzeige, Konsensmodell, Plattformverantwortung, Take It Down Act, Selbstjustiz, Hateaid, System, Feminismus, Gender Bias
Von hundert Verge****igungen in Deutschland endet genau eine mit einer Verurteilung. Eine.
In dieser Folge von Weiberbildung schaut Host Nina Haffer – Biasexpertin und Biotechnologin – mit Zahlen auf ein System, das Täter schützt und Betroffene im Stich lässt.
Aufhänger sind zwei aktuelle Fälle: Tausende Upskirting-Videos vom Münchner Oktoberfest 2026 mit Millionen Klicks – bei gerade einmal sechs Anzeigen.
Und der Fall der Cornell Seven: sieben Studenten, eine vergewaltigte Kommilitonin, zwei Jahre ohne Anklage bis eine Studierendenzeitung handelte, weil die Universität es nicht tat.
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– Upskirting am Teufelsrad: Tausende Videos, Millionen Klicks, 6 Anzeigen und eine Gesetzeslücke, die Täter gezielt nutzen
– Cornell Seven: Ketamin, sieben Täter, ein Aufsatz als Strafe
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– Der Trichter: Wie aus 100 Ver******tigungen genau eine Verurteilung wird Schritt für Schritt erklärt
– Verurteilungsrate sinkt: Von über 20% in den 90ern auf 7,5%, obwohl das Anzeigeverhalten besser wird
– Warum Frauen keine Anzeige erstatten und warum das eine rationale Entscheidung ist, keine persönliche Schwäche
– Der TikTok-Effekt: Wenn Übergriffe profitabel sind und Täter durch Algorithmen Reichweite gewinnen
– Was sich ändern muss: Konsensbasiertes Sexualstrafrecht, Plattformverantwortung, Lücken im Upskirting-Gesetz
– Warum Straflosigkeit kein Versehen ist – sondern das Ergebnis eines Systems
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23 Minuten
„Es geht nicht darum, an den Klimawandel zu glauben oder nicht.Du kannst Schwerkraft auch nicht in Frage stellen."
Miriam Schmutzer hat mit neunzehn Jahren den Klimabildungsverein Save it e.V. gegründet – mit heute rund fünfzig Freiwilligen, fünf aktiven Projekten und einem Team, das zu achtzig Prozentweiblich ist. Mit vier und zwanzig Jahren ist sie eine der jüngsten Vereinsgründerinnen in der österreichischen Zivilgesellschaft.
In dieser Folge von Weiberbildung spricht Host Nina Haffer mit Miriam Schmutzer über Frauen im Ehrenamt, über den Klimawandel als Frauenthema – und darüber, warum sie sich wünscht, dass niemand mehr freiwillig für Klimabildung arbeiten müsste.
️ Themen dieser Folge:
Was ist Ehrenamt eigentlich? Freiwilligkeit, Unbezahltheit und Gemeinwohlgedanke erklärt
Die Zahlen: 48% der Österreicher*innen und 37% der Deutschen engagieren sich freiwillig – aber in welchen Bereichen dominieren Frauen?
Warum sich Frauen stärker in sozialen und ökologischen Bereichen engagieren – Sozialisation oder Betroffenheit?
Klimawandel als Frauenthema: Von Carearbeit über Landwirtschaft im globalen Süden bis zur Teilzeitfalle– Save it e.V.: Wie Miriam mit 19 einen Verein gründete – und was der Weltschmerz dabei mit ihr gemacht hat
Warum Klimawandel keine Glaubensfrage ist
7 von 9 planetaren Grenzen überschritten: Was das bedeutet und warum wir trotzdem so handeln, als wäre es normal
„Ich würde mir wünschen, dass niemand mehr ehrenamtlich für Klimabildung arbeiten müsste" – Miriams ehrlicher Blick auf Strukturen und Lücken
Weiblichkeit = Empowerment: Miriams Antwort auf die große Frage des Podcasts
Für alle, die verstehen wollen, warum Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit nicht zwei verschiedene Themen sind und was eine 24-Jährige aus Wien damit zu tun hat.
Jetzt reinhören – überall dort, wo es Podcasts gibt:
Instagram: https://www.instagram.com/weiberbildung
TikTok: https://www.tiktok.com/weiberbildung
Spotify: https://open.spotify.com/show/6LsnojqEBU0p9Opo3lyoRN
Apple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/weiberbildung/id1809566712
YouTube: https://www.youtube.com/@weiberbildung
LinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weiberbildung/
Keywords: Klimawandel, Ehrenamt, Frauen, Save it e.V., Miriam Schmutzer, Klimabildung, Freiwilligenarbeit, Umweltschutz, Weiblichkeit, Empowerment, Carearbeit, Gender, Klimagerechtigkeit, Wien, Österreich, Deutschland, Zivilgesellschaft, planetare Grenzen, Nachhaltigkeit, Vereinsgründung, junge Frauen, Weltschmerz, Klimakrise
Miriam Schmutzer hat mit neunzehn Jahren den Klimabildungsverein Save it e.V. gegründet – mit heute rund fünfzig Freiwilligen, fünf aktiven Projekten und einem Team, das zu achtzig Prozentweiblich ist. Mit vier und zwanzig Jahren ist sie eine der jüngsten Vereinsgründerinnen in der österreichischen Zivilgesellschaft.
In dieser Folge von Weiberbildung spricht Host Nina Haffer mit Miriam Schmutzer über Frauen im Ehrenamt, über den Klimawandel als Frauenthema – und darüber, warum sie sich wünscht, dass niemand mehr freiwillig für Klimabildung arbeiten müsste.
️ Themen dieser Folge:
Was ist Ehrenamt eigentlich? Freiwilligkeit, Unbezahltheit und Gemeinwohlgedanke erklärt
Die Zahlen: 48% der Österreicher*innen und 37% der Deutschen engagieren sich freiwillig – aber in welchen Bereichen dominieren Frauen?
Warum sich Frauen stärker in sozialen und ökologischen Bereichen engagieren – Sozialisation oder Betroffenheit?
Klimawandel als Frauenthema: Von Carearbeit über Landwirtschaft im globalen Süden bis zur Teilzeitfalle– Save it e.V.: Wie Miriam mit 19 einen Verein gründete – und was der Weltschmerz dabei mit ihr gemacht hat
Warum Klimawandel keine Glaubensfrage ist
7 von 9 planetaren Grenzen überschritten: Was das bedeutet und warum wir trotzdem so handeln, als wäre es normal
„Ich würde mir wünschen, dass niemand mehr ehrenamtlich für Klimabildung arbeiten müsste" – Miriams ehrlicher Blick auf Strukturen und Lücken
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Für alle, die verstehen wollen, warum Klimagerechtigkeit und Geschlechtergerechtigkeit nicht zwei verschiedene Themen sind und was eine 24-Jährige aus Wien damit zu tun hat.
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18 Minuten
Ein Mann darf in Deutschland genetischer Vater werden, ohne je mit einer Frau geschlafen zu haben. Eine Frau darf dasselbe nicht tun.
Wenn eine Frau ihre Eizellen ihrer besten Freundin spenden möchte – die nach einer Krebsbehandlung keine eigenen mehr hat – ist das in Deutschland eine Straftat. Nicht für sie. Für den Arzt, der den Eingriff durchführt.
In dieser Folge von Weiberbildung geht Host Nina Haffer – Biotechnologin und Biasexpertin – der Frage nach, warum das so ist. Sie erklärt das Embryonenschutzgesetz von 1990, die medizinischen Unterschiede zwischen Samen- und Eizellspende, wer in Deutschland auf eine Eizellspende angewiesen ist und warum das Gesetz genau das produziert, was es verhindern wollte. Außerdem: Was sich gerade im Bundestag bewegt, und warum das alles am Ende eine Frage der Körperautonomie ist.
️ Themen dieser Folge:
– Das Embryonenschutzgesetz von 1990: Was §1 sagt und warum das Jahr wichtig ist
– Die drei Begründungen von damals: gespaltene Mutterschaft, Schutz der Spenderin, Kommerzialisierung und warum alle drei heute als entkräftigt gelten
– Was eine Eizellspende medizinisch bedeutet: der biologische Unterschied zur Samenspende erklärt
– Die Asymmetrie: Was in Deutschland erlaubt ist und was nicht
– Wer betroffen ist: 1/6 aller Paare ungewollt kinderlos, 131.800 IVF-Zyklen, 40% der tschechischen Klinikpatient*innen kommen aus Deutschland
– Ein Klassenthema: 4.500 bis 8.000 Euro für eine Behandlung im Ausland – wer kann sich das leisten?
– Das Paradox: Das Gesetz produziert mehr anonyme Eizellspenden, nicht weniger
– Was sich gerade im Bundestag tut: Position CDU, SPD, Linke und AfD
– Körperautonomie: Warum Knochenmarkspenden erlaubt sind – und was das über das Eizellverbot sagt
– Wessen Schutzbedürfnis schützt das Gesetz eigentlich?
Für alle, die wissen wollen, warum ein 36 Jahre altes Gesetz
heute Frauen ins Ausland zwingt – und was das mit Körper-
autonomie, Klassismus und einer Debatte zu tun hat, die endlich
den Bundestag erreicht.
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Keywords: Eizellspende, Embryonenschutzgesetz, Samenspende, Körperautonomie, Reproduktionsmedizin, Kinderwunsch, ungewollt kinderlos, IVF, Fruchtbarkeit, Frauen, Recht, Gesundheit, Bundesgesundheitsministerium, Nina Warken, Bundestag, Legalisierung, Feminismus, Gender Bias, gespaltene Mutterschaft, Reproduktionstourismus, Spanien, Tschechien, Deutschland, Biotechnologie, Medizin
Wenn eine Frau ihre Eizellen ihrer besten Freundin spenden möchte – die nach einer Krebsbehandlung keine eigenen mehr hat – ist das in Deutschland eine Straftat. Nicht für sie. Für den Arzt, der den Eingriff durchführt.
In dieser Folge von Weiberbildung geht Host Nina Haffer – Biotechnologin und Biasexpertin – der Frage nach, warum das so ist. Sie erklärt das Embryonenschutzgesetz von 1990, die medizinischen Unterschiede zwischen Samen- und Eizellspende, wer in Deutschland auf eine Eizellspende angewiesen ist und warum das Gesetz genau das produziert, was es verhindern wollte. Außerdem: Was sich gerade im Bundestag bewegt, und warum das alles am Ende eine Frage der Körperautonomie ist.
️ Themen dieser Folge:
– Das Embryonenschutzgesetz von 1990: Was §1 sagt und warum das Jahr wichtig ist
– Die drei Begründungen von damals: gespaltene Mutterschaft, Schutz der Spenderin, Kommerzialisierung und warum alle drei heute als entkräftigt gelten
– Was eine Eizellspende medizinisch bedeutet: der biologische Unterschied zur Samenspende erklärt
– Die Asymmetrie: Was in Deutschland erlaubt ist und was nicht
– Wer betroffen ist: 1/6 aller Paare ungewollt kinderlos, 131.800 IVF-Zyklen, 40% der tschechischen Klinikpatient*innen kommen aus Deutschland
– Ein Klassenthema: 4.500 bis 8.000 Euro für eine Behandlung im Ausland – wer kann sich das leisten?
– Das Paradox: Das Gesetz produziert mehr anonyme Eizellspenden, nicht weniger
– Was sich gerade im Bundestag tut: Position CDU, SPD, Linke und AfD
– Körperautonomie: Warum Knochenmarkspenden erlaubt sind – und was das über das Eizellverbot sagt
– Wessen Schutzbedürfnis schützt das Gesetz eigentlich?
Für alle, die wissen wollen, warum ein 36 Jahre altes Gesetz
heute Frauen ins Ausland zwingt – und was das mit Körper-
autonomie, Klassismus und einer Debatte zu tun hat, die endlich
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15 Minuten
19 Prozent der Frauen zwischen 20 und 30 wollen das Tradwife-Modell wirklich.Über 60 Prozent haben klar egalitäre Leitbilder.Und trotzdem werden Millionen Feeds täglich damit geflutet.In dieser Folge von Weiberbildung geht Host Nina Haffer der Frage nach, warum wir überall etwas sehen, das die meisten Frauen gar nicht wollen und wer wirklich davon profitiert.Wir schauen uns an, wo der Begriff Tradwife herkommt und welche politischen Verbindungen er von Anfang an hatte. Wir sprechen über Lauren Southern – die antifeministischen Influencerin, die ihre eigene Ideologie lebte, am Ende mittellos in einer Hütte im Wald saß und heute offen darüber spricht. Wir rechnen nach, was das Tradwife-Modell finanziell wirklich bedeutet: Gender Pension Gap, Scheidungsrate, Altersarmut. Und wir schauen uns das vielleicht größte Paradox der Bewegung an: Tradwife-Influencerinnen, die mit Videos über ihre Abhängigkeit bis zu 20.000 Euro im Monat verdienen.Aber vor allem stellen wir die eigentliche Frage: Was steckt hinter dem Erfolg dieses Contents? Und die Antwort ist nicht Rückschritt, sondern Erschöpfung.️ Themen dieser Folge:– Was Tradwife ist – und warum es nach den US-Wahlen 2016 entstand– Nur 19%: Was junge Frauen wirklich wollen vs. was ihre Feeds zeigen– Der Fall Lauren Southern: Antifeministin wird Tradwife, landet in einer misshandelten Ehe und in der Hütte im Wald– Das Kernparadox: Wer mit Abhängigkeit 20.000 € verdient, ist nicht abhängig– Die echten Zahlen: Gender Pension Gap von 37%, 8 Millionen Rentnerinnen mit durchschnittlich 1.005 € gesetzlicher Rente, 40% Scheidungsrate– Lukreta & AfD: Wenn Tradwife zum politischen Vehikel wird– Warum der Algorithmus polarisierenden Content belohnt – und was das mit uns macht– Was wirklich hinter dem Trend steckt: Doppelbelastung, ungleiche Carearbeit und strukturelle Erschöpfung– Die Frage, die wir eigentlich stellen müsstenFür alle, die verstehen wollen, warum das Bild der glücklichenHausfrau gerade so viel Kraft hat – und was es nicht zeigt. Jetzt reinhören – überall dort, wo es Podcasts gibt:Instagram: https://www.instagram.com/weiberbildungTikTok: https://www.tiktok.com/weiberbildungSpotify: https://open.spotify.com/show/6LsnojqEBU0p9Opo3lyoRNApple Podcasts: https://podcasts.apple.com/de/podcast/weiberbildung/id1809566712YouTube: https://www.youtube.com/@weiberbildungLinkedIn: https://www.linkedin.com/company/weiberbildung/Keywords: Tradwife, traditionelle Hausfrau, Gender Pension Gap, Altersarmut Frauen, Lauren Southern, Feminismus, Antifeminismus, Rolemodels, Rollenbilder, Social Media, TikTok, Weiblichkeit, finanzielle Abhängigkeit, Carearbeit, Mental Load, Lukreta, AfD, Influencerin, Geschlechterrollen, Erschöpfung, Gender Bias, Gleichberechtigung, Deutschland, Scheidung
41 Minuten
In dieser Folge spricht Nina Haffer mit der Hebamme, Trainerin und Autorin Jutta Wohlrab über Geburt, Weiblichkeit und die Frage, was es eigentlich bedeutet, eine Frau zu sein.Jutta Wohlrab begleitet seit über 40 Jahren Frauen durch Schwangerschaft und Geburt und hat dabei mehr als 3.000 Geburten miterlebt. Gemeinsam sprechen Nina und Jutta darüber, warum Geburt weit mehr ist als ein medizinischer Vorgang und warum sie für viele Frauen eine tiefgreifende körperliche, emotionale und mentale Transformation sein kann.
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eng Geburt und Weiblichkeit miteinander verbunden sind. Jutta erzählt, warum Geburtsangst zwar verständlich ist, aber nicht die Entscheidung über den eigenen Geburtsweg bestimmen sollte. Sie spricht über die Bedeutung von Wissen, Vorbereitung, Vertrauen und guter Begleitung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die moderne Geburtshilfe. Gemeinsam diskutieren Nina und Jutta über Kaiserschnitte, Interventionen und die Frage, wie viel Medizin bei einer Geburt tatsächlich notwendig ist. Dabei macht Jutta deutlich: Ein Kaiserschnitt kann Leben retten und ist in vielen Situationen die richtige Entscheidung. Gleichzeitig sollte jede Frau die Möglichkeit haben, ihre Geburt informiert und selbstbestimmt zu erleben.
Es geht nicht um „natürlich“ gegen „medizinisch“, sondern um die Frage, wie Frauen in ihren Entscheidungen besser unterstützt werden können.Auch das Thema Gewalt und Trauma in der Geburtshilfe kommt zur Sprache. Jutta erzählt von Frauen, deren Geburtserfahrungen sie nachhaltig geprägt haben und von Frauen, die ihre zweite Geburt bewusst anders erleben wollten. Dabei wird deutlich, welche Rolle Kommunikation, Sicherheit, Vertrauen und mentale Vorbereitung spielen können.
Nina und Jutta sprechen außerdem über Oxytocin, Bindung und den sogenannten „Mutterinstinkt“. Was passiert hormonell während und nach der Geburt? Können auch Väter bzw. Partner:innen eine intensive Bindung zum Kind entwickeln? Und welche Rolle spielen unsere eigene Kindheit, unsere Beziehungen und früh erlernte Muster dabei, wie wir Mutterschaft und Fürsorge erleben?
Ein weiterer spannender Teil des Gesprächs dreht sich um Geburtspositionen: Warum wird in vielen Kliniken noch immer überwiegend in Rückenlage geboren? Und warum können aufrechte Positionen, die Seitenlage, der Vierfüßlerstand oder die Geburt im Wasser Frauen mehr Kontrolle und Sicherheit geben?
Darüber hinaus geht es um die Geschichte der Hebammen und das Wissen von Frauen: um traditionelle Geburtshilfe, über Generationen weitergegebenes Wissen und die Frage, was durch die Medikalisierung und Institutionalisierung von Geburt verloren gegangen sein könnte.
Und schließlich wird es persönlich: Was bedeutet Weiblichkeit eigentlich? Weiblichkeit ist keine feste Rolle und Mutterschaft keine Voraussetzung dafür, eine „gute“ Frau oder eine gute Hebamme zu sein.Zum Abschluss sprechen Nina und Jutta darüber, warum Schwangerschaft und Geburt mehr Vorbereitung verdienen.
Denn wie Jutta sagt: Wir vergessen Geburtstage, aber wir vergessen nie den Tag der Geburt.
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Keywords: Weiblichkeit, Geburt, Hebamme, Geburtshilfe, Geburtsangst, Tokophobie, Geburtstrauma, Gewalt in der Geburtshilfe, Kaiserschnitt, natürliche Geburt, selbstbestimmte Geburt, Schwangerschaft, Mutterschaft, Oxytocin, Mutterinstinkt, Bindung, Geburtshilfe, Frauengesundheit, Frauenwissen, Hebammenwissen, mentale Gesundheit, Mindset, Selbstbestimmung, Geburtshaus, Hausgeburt, Schwangerschaft, Weiblichkeit, Frau sein
Im Mittelpunkt steht die Frage, wie eng Geburt und Weiblichkeit miteinander verbunden sind. Jutta erzählt, warum Geburtsangst zwar verständlich ist, aber nicht die Entscheidung über den eigenen Geburtsweg bestimmen sollte. Sie spricht über die Bedeutung von Wissen, Vorbereitung, Vertrauen und guter Begleitung.
Ein weiterer Schwerpunkt ist die moderne Geburtshilfe. Gemeinsam diskutieren Nina und Jutta über Kaiserschnitte, Interventionen und die Frage, wie viel Medizin bei einer Geburt tatsächlich notwendig ist. Dabei macht Jutta deutlich: Ein Kaiserschnitt kann Leben retten und ist in vielen Situationen die richtige Entscheidung. Gleichzeitig sollte jede Frau die Möglichkeit haben, ihre Geburt informiert und selbstbestimmt zu erleben.
Es geht nicht um „natürlich“ gegen „medizinisch“, sondern um die Frage, wie Frauen in ihren Entscheidungen besser unterstützt werden können.Auch das Thema Gewalt und Trauma in der Geburtshilfe kommt zur Sprache. Jutta erzählt von Frauen, deren Geburtserfahrungen sie nachhaltig geprägt haben und von Frauen, die ihre zweite Geburt bewusst anders erleben wollten. Dabei wird deutlich, welche Rolle Kommunikation, Sicherheit, Vertrauen und mentale Vorbereitung spielen können.
Nina und Jutta sprechen außerdem über Oxytocin, Bindung und den sogenannten „Mutterinstinkt“. Was passiert hormonell während und nach der Geburt? Können auch Väter bzw. Partner:innen eine intensive Bindung zum Kind entwickeln? Und welche Rolle spielen unsere eigene Kindheit, unsere Beziehungen und früh erlernte Muster dabei, wie wir Mutterschaft und Fürsorge erleben?
Ein weiterer spannender Teil des Gesprächs dreht sich um Geburtspositionen: Warum wird in vielen Kliniken noch immer überwiegend in Rückenlage geboren? Und warum können aufrechte Positionen, die Seitenlage, der Vierfüßlerstand oder die Geburt im Wasser Frauen mehr Kontrolle und Sicherheit geben?
Darüber hinaus geht es um die Geschichte der Hebammen und das Wissen von Frauen: um traditionelle Geburtshilfe, über Generationen weitergegebenes Wissen und die Frage, was durch die Medikalisierung und Institutionalisierung von Geburt verloren gegangen sein könnte.
Und schließlich wird es persönlich: Was bedeutet Weiblichkeit eigentlich? Weiblichkeit ist keine feste Rolle und Mutterschaft keine Voraussetzung dafür, eine „gute“ Frau oder eine gute Hebamme zu sein.Zum Abschluss sprechen Nina und Jutta darüber, warum Schwangerschaft und Geburt mehr Vorbereitung verdienen.
Denn wie Jutta sagt: Wir vergessen Geburtstage, aber wir vergessen nie den Tag der Geburt.
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Über diesen Podcast
Frauen kommen in Wissenschaft, Medizin, Psychologie, Arbeitswelt
und Finanzen viel zu selten zu Wort. Weiberbildung ändert das: Wir
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