Weiberbildung

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Steht uns eine düstere Zukunft bevor? Wie Big Tech & KI mit Daten von Frauen umgehen mit Inga Bergen
30.03.2026
40 Minuten
Was bedeutet technologische Zukunft eigentlich für uns? Und wie prägen künstliche Intelligenz, biased Daten, politische Entscheidungen und digitale Gesundheitsinnovationen das Leben von Frauen? Welche Chancen eröffnet KI für Medizin und Forschung und welche Risiken entstehen, wenn Daten, Algorithmen und Machtstrukturen nicht divers gedacht werden?





In dieser Folge spricht Host Nina Haffer mit Inga Bergen, Unternehmerin, ehemalige CEO, Gesundheits- und Digitalexpertin sowie eine der sichtbarsten Stimmen für Transformation im Gesundheitswesen.


Inga erzählt von ihrem Weg durch Tech- und Medizinwelten, davon, wie KI unser Verständnis von Gesundheit verändert, und warum technologischer Fortschritt ohne gesellschaftlichen Fortschritt gefährlich werden kann. Sie berichtet über Bias in Daten, fehlende Diversität in Forschung, politische Rückschritte wie in den USA und über die Frage, wie viel Macht Big Tech heute schon hat.


Dabei reflektiert sie offen über die Grauzonen zwischen Innovation und Verantwortung: wie fehlerhafte Daten Frauenleben kosten können, warum weibliche Symptome jahrzehntelang ignoriert wurden, weshalb KI menschliche Vorurteile reproduziert und wieso Prävention, Gendermedizin und politische Rahmenbedingungen die entscheidenden Hebel für eine gesunde Zukunft sind.


Gemeinsam diskutieren Nina und Inga, wie wir eine technologiegetriebene Welt gestalten können, die Frauen nicht ausschließt, sondern schützt. Was bedeutet digitale Selbstbestimmung? Wie können Wearables, KI und Forschung genutzt werden, ohne zur Gefahr zu werden? Und warum müssen wir lernen, die richtigen Fragen zu stellen, bevor Algorithmen Entscheidungen übernehmen, die tief in unser Leben eingreifen?





Am Ende der Folge wird klar: Technologie ist niemals neutral. Sie ist das, was wir aus ihr machen durch Haltung, Transparenz, politische Weichenstellungen und den Mut, Diversität zu einer Voraussetzung von Innovation zu machen. Eine ehrliche, tiefgehende und empowernde Folge über KI, Bias, Frauengesundheit, gesellschaftliche Verantwortung und die Frage, wie wir Zukunft so gestalten, dass sie wirklich allen dient.





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Keywords: Künstliche Intelligenz, Bias, Frauengesundheit, Digitalisierung, Gendermedizin, Datenethik, Big Tech, Politik, Diversität in Forschung, Gesundheitsdaten, Prävention, Empowerment, gesellschaftliche Verantwortung, Datenschutz, algorithmische Fairness, Tech & Feminismus, Zukunft der Medizin, digitale Transformation, KI-Regulierung, Identität & Technologie, Frauen in Tech
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Wenn die Mutter das Geld nach Hause bringt: Getauschte Rollenbilder mit Melanie Wendling
23.03.2026
34 Minuten
Was bedeutet Weiblichkeit wirklich und wie prägen gesellschaftliche Rollenbilder, Karrierewege und Familienstrukturen unser Bild davon? Welche Erwartungen gibt es an Frauen, die beruflich erfolgreich sein wollen, Kinder großziehen oder Beides miteinander verbinden?


Melanie Wendling, ehemalige Geschäftsführerin des Bundesverbandes Gesundheits-IT – bvitg e. V., erzählt von ihrem ungewöhnlichen Aufwachsen: Ihre Mutter brachte das Geld nach Hause, während ihr Vater sich um die Kinder kümmerte: ein Modell, das in Deutschland damals noch selten war. Sie berichtet von ihrer Karriere im Gesundheitswesen, von politischen Einblicken, Digitalisierungserfahrungen und ihrer Rolle als alleinerziehende Mutter. Dabei reflektiert sie über Emotionen, Leidenschaft und Verantwortung, über gesellschaftliche Erwartungen an Frauen und die Herausforderungen, die damit einhergehen.


Gemeinsam mit Host Nina Haffer diskutiert sie, wie Frauen heute Karriere, Familie und Selbstbestimmung navigieren, welche Rollenbilder sich verändern und welche nach wie vor hartnäckig bestehen. Die Folge beleuchtet die positive Kraft von Vorbildern, Mut zur Selbstbestimmung und die Freiheit, Weiblichkeit selbst zu definieren, unabhängig von gesellschaftlichen Normen oder Erwartungen.


Am Ende der Folge wird klar: Weiblichkeit ist kein festes Ideal, sondern das, was jede Frau für sich selbst gestaltet, in Beruf, Familie und persönlichem Leben. Eine ehrliche, reflektierte und empowernde Folge über Rollenbilder, Karriere, Elternschaft und Selbstbestimmung.








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Alpine Divorce: Wenn Männer ihre Partnerinnen beim Bergsteigen und Wandern alleine im Gebirge in Todesgefahr zurücklassen
16.03.2026
10 Minuten
In dieser Solofolge spricht Host Nina Haffer über den Begriff Alpine Divorce – ein Phänomen, das derzeit vor allem auf TikTok und Instagram viral geht und in dem Frauen schildern, wie ihre Partner sie beim Wandern oder Bergsteigen zurücklassen. Ausgehend von einem realen und tragischen Fall am Großglockner beleuchtet Nina, warum dieses Thema weltweit Debatten auslöst und welche gesellschaftlichen Muster dahinterstehen.


Sie erklärt den Gerichtsfall um den Tod einer Bergsteigerin im Jahr 2025, die nur wenige Meter unter dem Gipfel zurückgelassen wurde und erfror. Der anschließende Prozess 2026 endete mit einem Urteil wegen grob fahrlässiger Tötung – ein Urteil, das international Empörung hervorrief und die Diskussion um Verantwortung, Risikoverhalten und Machtdynamiken im alpinen Raum neu entfachte.


Nina zeigt, wie der Begriff Alpine Divorce historisch auf eine Kurzgeschichte des Schriftstellers Robert Barr zurückgeht und heute dafür steht, Partnerinnen in gefährlichen Outdoorsituationen im Stich zu lassen. Sie ordnet ein, warum Bergsport weiterhin stark männlich dominiert ist, welche Rolle Risikobereitschaft und Erfahrung spielen und weshalb besonders heteronormative Beziehungen von diesen Dynamiken geprägt sind.


Dabei taucht sie tief in die psychologischen und gesellschaftlichen Hintergründe ein: Welche Rolle spielen Macht, Kontrolle und Abhängigkeit beim Bergsteigen? Warum zeigen Männer im Durchschnitt weniger spontane Empathie? Und wie verstärken traditionelle Geschlechterrollen jene Muster, die in Extremsituationen fatale Folgen haben können?





In der Folge geht es unter anderem um:


Alpine Divorce als virales Social-Media-Phänomen: Warum so viele Frauen ähnliche Erfahrungen schildern Der Großglockner-Fall: Verantwortung, Fehlentscheidungen und die internationale Debatte über das Urteil Macht, Kontrolle & Abhängigkeit: Warum Erfahrungsvorsprung im Outdoorsport schnell zu gefährlichen Dynamiken führt Geschlechterrollen & Empathie: Warum Männer in Stresssituationen oft anders reagieren Bergsport als Männersport: Strukturelle Ungleichheiten, Risikoverhalten und Unfallstatistiken Missbrauchsdynamiken: Wie subtil Kontrolle ausgeübt werden kann – auch fernab körperlicher Gewalt





Eine Folge für alle, die verstehen wollen, wie tief Geschlechterrollen selbst in Extremsituationen wirken, warum Outdoordynamiken Machtfragen offenlegen und weshalb wir Empathie, Verantwortung und Sicherheit nicht dem Zufall überlassen dürfen – besonders dann, wenn wir in den Bergen wortwörtlich aufeinander angewiesen sind.





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Trainiere Bizeps statt Bauch-Beine-Po: Wie Fitness-Influencing toxische Schönheitsideale fördert mit Fabienne Wagner
09.03.2026
38 Minuten
Am Frauentag tauchen sie gemeinsam in die Fragen ein: Wie prägen Mainstream-Medien, Fitness-Bubbles und Influencer*innen unser Bild von Weiblichkeit? Und was bedeutet es eigentlich, sich in seinem Körper wohlzufühlen, ohne ständig Normen zu entsprechen?


Fabienne Wagner erzählt von ihren Erfahrungen im Fitnessstudio – von Oberkörpertraining und Klimmzügen bis hin zu den absurden Kommentaren fremder Männer – und reflektiert, wie wir Frauen unbewusst nach Standards trainieren, die uns gar nicht wirklich entsprechen.


Gemeinsam diskutieren Host Nina Haffer und sie, wie Schönheitsideale entstehen, welche Rolle Social Media dabei spielt und warum Fitness trotz aller Möglichkeiten immer noch stark sexualisiert und normiert wird.





Dabei beleuchten sie auch die positiven Entwicklungen: Influencerinnen, die realistische Einblicke geben, Body-Positivity fördern und zeigen, dass weibliche Energie und Stärke weit mehr bedeuten als ein Bikini-tauglicher „Summer Body“.


Fabienne und Nina erklären, warum ein gesunder, starker Körper Empowerment bedeutet – unabhängig von gesellschaftlichen Vorgaben – und teilen Tipps, wie man eine Fitness-Bubble findet, die realistisch, gesund und motivierend ist.


Am Ende der Folge wird klar: Weiblichkeit ist kein vorgegebenes Ideal, sondern das, was jede Frau für sich selbst definiert – und wie sie sich in ihrem Körper wohlfühlt. Eine aufschlussreiche, ehrliche und empowernde Folge über Körperpolitik, Fitness, Selbstbestimmung und die Freiheit, weiblich zu sein, ohne Kompromisse.





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Sind Männer die größeren Romantiker? Dr. Iris Wahring erklärt den Romantischen Gender Gap
02.03.2026
31 Minuten
In dieser Folge spricht Host Nina Haffer mit Iris Wahring, Forscherin an der Universität Wien und promoviert an der Humboldt-Universität zu Berlin, über ein Thema, das uns alle betrifft – aber selten wirklich verstanden wird: den romantischen Gender Gap.


Gemeinsam tauchen Nina und Iris tief in die wissenschaftlichen Erkenntnisse rund um Geschlechterunterschiede in romantischen Beziehungen ein. Iris erklärt, warum Männer sich im Durchschnitt schneller und häufiger verlieben, warum Beziehungen ihr Wohlbefinden stärker beeinflussen – und weshalb 60–70 % der heterosexuellen Trennungen von Frauen ausgehen. Ein Befund, der zunächst überrascht, aber im Gespräch plötzlich vollkommen plausibel wird.


Besonders eindrucksvoll beschreibt Iris die vier Phasen romantischer Beziehungen, die sie in ihrer Forschung systematisch untersucht hat:


Beziehungsbeginn: Warum Männer als Singles stärker nach Partnerschaft streben – und wieso wir darüber noch viel zu wenig bei älteren Erwachsenen wissen.


In der Beziehung: Wie Partnerschaften körperliche und psychische Gesundheit beeinflussen – und warum Männer hier statistisch gesehen mehr profitieren.


Trennungen: Wieso Frauen häufiger den Schritt gehen und welche Rolle gesellschaftliche Rollenbilder dabei spielen.


Trennungsverarbeitung: Warum Männer nach einer Trennung deutlich stärker leiden, häufiger Einsamkeit erleben, riskante Bewältigungsstrategien nutzen – und sogar ein erhöhtes Suizidrisiko haben.


Iris ordnet all das liebevoll, klug und differenziert ein – und zeigt, wie stark traditionelle Geschlechterrollen unser Beziehungsleben noch immer prägen. Sie erklärt, warum vielen Männern emotionale Nähe in Freundschaften fehlt, weshalb heterosexuelle Beziehungen dadurch oft zum einzigen emotionalen Anker werden und wie das zu diesem deutlichen Ungleichgewicht führt.


Auch gesellschaftliche Entwicklungen kommen zur Sprache: – Warum jüngere Generationen später Beziehungen eingehen, – weshalb Freundschaften wichtiger werden, – ob weniger romantische Bindungen automatisch mehr Einsamkeit bedeuten, – und welche Forschungslücken es besonders bei queeren Paaren und älteren Erwachsenen gibt.


Im Gespräch wird klar: Emotionalität, Verletzlichkeit und Nähe sind keine „weiblichen“ Themen – sie sind menschliche Themen. Und wir alle hätten etwas davon, Rollenbilder loszulassen und emotionale Bindungen breiter aufzustellen.


Im letzten Teil der Folge beantwortet Iris wie immer die große Frage: Was bedeutet Weiblichkeit für dich?


Ihre Antwort verbindet persönliche Reflexion mit wissenschaftlicher Erfahrung – und lädt dazu ein, Begriffe wie weiblich und männlich neu und freier zu denken.


Warum Männer sich schneller verlieben – und warum das kaum erforscht ist Wie Partnerschaften das Wohlbefinden beeinflussen (psychisch, körperlich, emotional) Warum Frauen häufiger Trennungen initiieren Weshalb Männer nach Trennungen stärker leiden Emotionale Nähe in Freundschaften Rollenbilder, gesellschaftliche Erwartungen & romantisches Verhalten Generationenwandel: späteres Dating, weniger Sex, mehr Freundschaften Geschlechterunterschiede in queeren Beziehungen – was wir wissen (und was nicht) Weiblichkeit, Geschlechterrollen & die Freiheit, sich selbst zu definieren


Eine berührende, aufschlussreiche und stellenweise überraschende Folge – voller Wissenschaft, Herz und ehrlicher Aha-Momente. Perfekt für alle, die verstehen möchten, wie tief unsere Beziehungen mit gesellschaftlichen Strukturen verwoben sind – und wie wir sie gesünder und freier gestalten können.





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Über diesen Podcast

Frauen kommen in Wissenschaft, Medizin, Psychologie, Arbeitswelt und Finanzen viel zu selten zu Wort. Weiberbildung ändert das: Wir werfen Licht auf vernachlässigte Themen und laden alle Geschlechter ein, Weiblichkeit, und auch Männlichkeit, neu zu entdecken.
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