Mach das weg! Gib mir das! – Die stoische Disziplin des Begehrens

Mach das weg! Gib mir das! – Die stoische Disziplin des Begehrens

vor 21 Stunden
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Beschreibung

vor 21 Stunden

Was sich gut anfühlt, gilt heute als richtig. Was sich schlecht
anfühlt, gilt als reparaturbedürftig. Trauer rückt in die Nähe
einer Diagnose, Anerkennungssucht in die Nähe einer Berufung,
Konsumlust in die Nähe von Selbstfürsorge. Wir behandeln, was zu
uns gehört, und feiern, was uns zerreibt.


Die Stoiker hatten einen anderen Maßstab. Ein Affekt war für sie
zu prüfen an dem Urteil, auf dem er ruht. Ob er sich gut oder
schlecht anfühlt, war zweitrangig; entscheidend war, ob die
Annahme dahinter wahr oder falsch ist. Diese Verschiebung der
Achse, vom Gefühl zum Urteil, verschiebt fast alles, was wir uns
über uns selbst zu sagen gewöhnt haben.


Die Antwort der Stoa liegt in einer Übung, die sie die Disziplin
des Begehrens genannt haben. Sie arbeitet mit einer einzigen
Frage: Liegt das, wonach ich gerade verlange, in meiner Hand?
Diese Frage öffnet einen Raum, den die andere – die nach dem
Angenehmen und Unangenehmen – nicht öffnet. Es ist der Raum, in
dem die Stoa beheimatet ist.


Links:


Website: https://www.stoicmind.at/
Coaching: https://www.stoicmind.at/coaching-beratung
Audio-Masterclass „Mehr bei dir":
https://www.stoicmind.at/audiomasterclass
Meditations-Abo:
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Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze
Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und
Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen
ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte
unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.

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