Warum Neurodivergente und Neurotypische so oft aneinander vorbeireden
vor 1 Woche
Die Folge erklärt Kommunikationsunterschiede zwischen
neurodivergenten und neurotypischen Menschen, mit Fokus auf
sachbezogene vs. sozial-hierarchische Kommunikation sowie
Missverständnisse bei Kritik, Lob und Warum-Fragen.
Podcast
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Dein Podcast zu Neurodiversität, Evolutionärer Psychologie, Gesellschaft, Philosophie und mentaler Entwicklung www.evomentis.de
Beschreibung
vor 1 Woche
In dieser Folge sprechen wir über Kommunikationsmuster und darüber,
wie neurodivergente und neurotypische Menschen oft aneinander
vorbeireden. Wir ordnen das Thema in unser Grundthema
Neurodivergenz ein und machen deutlich, dass es dabei um
Perspektiven rund um Autismus, ADHS und verwandte Bereiche geht.
Wir arbeiten mit vereinfachten Begriffen wie NeurXA und NeurXM, um
unterschiedliche Tendenzen zu beschreiben. Dabei betonen wir, dass
es sich nicht um feste Typen handelt, sondern um Modelle zur
Orientierung. Kommunikation wird hier als etwas beschrieben, das je
nach Kontext unterschiedliche Gewichtungen haben kann. Ein
Schwerpunkt liegt auf dem Gegensatz zwischen sachbezogener und
sozial-hierarchischer Kommunikation. Wir beschreiben, dass
NeurXA-Menschen eher direkt, informationsorientiert und auf
Verständnis ausgerichtet kommunizieren, während bei NeurXM-Menschen
soziale Signale, Status, Beziehungspflege und indirekte
Formulierungen stärker mitlaufen. Dazu zählen Smalltalk,
vorsichtige Andeutungen und verklausulierte Wünsche. Wir erläutern,
dass solche Formen für NeurXM oft normal und funktional sind, von
NeurXA aber leicht als unklar, ineffizient oder manipulativ erlebt
werden können. Umgekehrt kann direkte Kommunikation auf
neurotypischer Seite als hart oder bedrohlich wahrgenommen werden.
Wir gehen auch auf Warum-Fragen, Kritik, Lob und Missverständnisse
ein. Wir beschreiben, dass NeurXA-Menschen häufig verstehen wollen,
warum etwas so ist, um handlungsfähig zu werden, während NeurXM das
eher als Infragestellen lesen kann. Ebenso betonen wir, dass
positives Feedback für viele neurodivergente Menschen wichtig ist
und fehlendes Lob zu Selbstzweifeln, Rückzug und Überlastung führen
kann. Am Ende verknüpfen wir das mit größeren Fragen zu
Gesellschaft, Hierarchien, Anpassung, Masking und schriftlicher
Kommunikation. Wir kündigen an, dass wir das Thema weiter
aufgreifen und auch andere Aspekte von Neurodivergenz in späteren
Folgen behandeln werden.
wie neurodivergente und neurotypische Menschen oft aneinander
vorbeireden. Wir ordnen das Thema in unser Grundthema
Neurodivergenz ein und machen deutlich, dass es dabei um
Perspektiven rund um Autismus, ADHS und verwandte Bereiche geht.
Wir arbeiten mit vereinfachten Begriffen wie NeurXA und NeurXM, um
unterschiedliche Tendenzen zu beschreiben. Dabei betonen wir, dass
es sich nicht um feste Typen handelt, sondern um Modelle zur
Orientierung. Kommunikation wird hier als etwas beschrieben, das je
nach Kontext unterschiedliche Gewichtungen haben kann. Ein
Schwerpunkt liegt auf dem Gegensatz zwischen sachbezogener und
sozial-hierarchischer Kommunikation. Wir beschreiben, dass
NeurXA-Menschen eher direkt, informationsorientiert und auf
Verständnis ausgerichtet kommunizieren, während bei NeurXM-Menschen
soziale Signale, Status, Beziehungspflege und indirekte
Formulierungen stärker mitlaufen. Dazu zählen Smalltalk,
vorsichtige Andeutungen und verklausulierte Wünsche. Wir erläutern,
dass solche Formen für NeurXM oft normal und funktional sind, von
NeurXA aber leicht als unklar, ineffizient oder manipulativ erlebt
werden können. Umgekehrt kann direkte Kommunikation auf
neurotypischer Seite als hart oder bedrohlich wahrgenommen werden.
Wir gehen auch auf Warum-Fragen, Kritik, Lob und Missverständnisse
ein. Wir beschreiben, dass NeurXA-Menschen häufig verstehen wollen,
warum etwas so ist, um handlungsfähig zu werden, während NeurXM das
eher als Infragestellen lesen kann. Ebenso betonen wir, dass
positives Feedback für viele neurodivergente Menschen wichtig ist
und fehlendes Lob zu Selbstzweifeln, Rückzug und Überlastung führen
kann. Am Ende verknüpfen wir das mit größeren Fragen zu
Gesellschaft, Hierarchien, Anpassung, Masking und schriftlicher
Kommunikation. Wir kündigen an, dass wir das Thema weiter
aufgreifen und auch andere Aspekte von Neurodivergenz in späteren
Folgen behandeln werden.
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