Eva von Redecker: Was ist faschistisch am Eigentum? (Live)

Eva von Redecker: Was ist faschistisch am Eigentum? (Live)

vor 2 Wochen
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Wir beobachten die Rechten, damit ihr es nicht müsst.

Beschreibung

vor 2 Wochen

Schon vor sechs Jahren hat die Philosophin Eva von Redecker in
einem Buch den Begriff „Phantombesitz“ vorgeschlagen, um zu
begreifen, dass Menschen oder Gruppen etwas als ihr Eigentum
verteidigen, das ihnen real gar nicht mehr oder nie wirklich
gehörte: Meine Freiheit, mein Land, mein Schnitzel wird mir
genommen – also verteidige ich es umso aggressiver.


Ausgehend von diesem Begriff setzt sich die Denkerin nun auch mit
dem Faschismus auseinander. Sie schlägt vor, diesen als
„liquidierende Phantombesitzverteidigung“ zu begreifen. Was sie
damit genau meint, und ob Faschismus wirklich ein geeigneter
Begriff ist, um die Phänomene der Gegenwart zu begreifen, das hat
Sebastian bei einer Veranstaltung mit Eva von Redecker
diskutiert.


Das Gespräch ist ein Mitschnitt der Buchvorstellung, die am 21.
Mai im Schauspielhaus in Hamburg stattgefunden hat. Es ging dabei
um ihr neues Buch Dieser Drang nach Härte. Über den neuen
Faschismus, das im März bei S. Fischer erschienen ist.


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