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Beschreibung
vor 1 Woche
Mit einer Badehose fing alles an: Axel Brüggemann erinnert sich in
einer Sonderausgabe des BackstageClassical-Podcasts an eine
ungewöhnliche Begegnung mit dem Komponisten Hans Werner Henze.
Anlass ist der 100. Geburtstag des Musikers am 1. Juli. Das Treffen
fand auf Henzes Anwesen im italienischen Marino bei Rom statt,
gegenüber der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo.
Brüggemann, damals noch am Beginn seiner journalistischen Laufbahn,
wurde am Morgen seines Interviewtermins von einem Anruf geweckt.
»Henze hier! Herr Brüggemann, haben Sie eine Badehose mit?«, habe
der Komponist gefragt. Als Brüggemann verneinte, erklärte Henze
ihm, dass man auch ohne Badebekleidung bei ihm schwimmen könne.
Wenig später ließ er den Journalisten von einem Chauffeur abholen.
Während des eintägigen Gesprächs hat Henze mit Sommerhut am Pool
gesessen, während ihm sein Freund Fausto die Füße massierte. Das
Feature basiert auf Originalaufnahmen dieser Begegnung und zeichnet
ein vielschichtiges Porträt des Komponisten. Henze spricht darin
über seine bewusst unkonventionelle Position in der Musikwelt. Den
strengen Dogmen der Darmstädter Schule oder den ästhetischen
Vorgaben in Donaueschingen habe er sich stets entzogen. Stattdessen
betonte er seine »lebendige und permanente Beziehung zu der Kunst
der vergangenen Jahrhunderte« und bekannte sich offen zu Vorbildern
wie Mozart und Bach.
einer Sonderausgabe des BackstageClassical-Podcasts an eine
ungewöhnliche Begegnung mit dem Komponisten Hans Werner Henze.
Anlass ist der 100. Geburtstag des Musikers am 1. Juli. Das Treffen
fand auf Henzes Anwesen im italienischen Marino bei Rom statt,
gegenüber der päpstlichen Sommerresidenz Castel Gandolfo.
Brüggemann, damals noch am Beginn seiner journalistischen Laufbahn,
wurde am Morgen seines Interviewtermins von einem Anruf geweckt.
»Henze hier! Herr Brüggemann, haben Sie eine Badehose mit?«, habe
der Komponist gefragt. Als Brüggemann verneinte, erklärte Henze
ihm, dass man auch ohne Badebekleidung bei ihm schwimmen könne.
Wenig später ließ er den Journalisten von einem Chauffeur abholen.
Während des eintägigen Gesprächs hat Henze mit Sommerhut am Pool
gesessen, während ihm sein Freund Fausto die Füße massierte. Das
Feature basiert auf Originalaufnahmen dieser Begegnung und zeichnet
ein vielschichtiges Porträt des Komponisten. Henze spricht darin
über seine bewusst unkonventionelle Position in der Musikwelt. Den
strengen Dogmen der Darmstädter Schule oder den ästhetischen
Vorgaben in Donaueschingen habe er sich stets entzogen. Stattdessen
betonte er seine »lebendige und permanente Beziehung zu der Kunst
der vergangenen Jahrhunderte« und bekannte sich offen zu Vorbildern
wie Mozart und Bach.
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