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Beschreibung
vor 1 Tag
Die Biennale Venedig 2026 ist zu groß für eine Folge – deshalb
beginne ich mit der Hauptausstellung. Kuratorin Koyo Kouoh hat
eine Ausstellung hinterlassen, die Europa konsequent von außen
betrachtet: Kolonialgeschichte, Rohstoffausbeutung, Migration und
kulturelle Macht werden überwiegend von Künstlern aus Afrika, der
Karibik, Südamerika und Indonesien erzählt. Das Ergebnis ist
weniger eine Kunstschau als eine geopolitische Bestandsaufnahme –
in vergleichsweise ruhigem Tonfall, mit Themen, die alles andere
als ruhig sind. In dieser Folge: Johannes Phokela zu
Kolonialismus und niederländischer Handelsmacht, der
Kongo-Pavillon zu Kupfer und digitaler Lieferkette, Michael
Armitage, Ayrson Heráclito und die Frage, ob Kouohs Konzept der
„Minor Keys" aufgeht.
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