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Beschreibung
vor 3 Tagen
Kaum ein Märchen beschreibt die Gegenwart so präzise wie Wilhelm
Hauffs „Das kalte Herz“. Nicht mehr nur als Geschichte über Gier,
sondern als Parabel über Selbstoptimierung, emotionale Verhärtung
und die Ökonomisierung des Menschen.
In dieser ersten Episode von KUNST UND GEGENWART analysiert
Harald Schmidt die Ausstellung „Das kalte Herz“ im Kunstmuseum
Stuttgart — und erklärt, warum sie aus seiner Sicht das
philosophische und gesellschaftliche Potential des Stoffes
weitgehend verfehlt.
Es geht um soziale Medien, Plattformlogik, technologische
Entfremdung, algorithmische Sichtbarkeit und die Frage, was vom
Menschen übrig bleibt, wenn Effizienz wichtiger wird als
Verletzlichkeit.
KUNST UND GEGENWART versteht Kunst nicht primär als Dekoration
oder Kunstbetrieb, sondern als Spiegel gesellschaftlicher
Entwicklungen.
Weitere Informationen: haraldschmidt.online
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