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  4. Bewegung bei Zinsen, Anleiherenditen und Staatsschulden
USA und Deutschland im finanzpolitischen
Vergleich. – Am 22. Mai hat Kevin Warsh sein Amt als
neuer Vorsitzender der US Federal Reserve angetreten. Donald
Trump hat in der Vergangenheit immer wieder Druck auf die
US-Notenbank ausgeübt, ihre Zinsen kräftig zu lockern. Sollte die
Fed dem nachgeben? Und wird sie es unter ihrem neuen Vorsitzenden
tun? – In Europa haben sich mehrere Mitglieder des
Zentralbankrates in den vergangenen Tagen dafür ausgesprochen,
dass die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer nächsten Sitzung
am 11. Juni ihre Geldpolitik straffen sollte. Wie ist diese
Forderung einzuordnen? Und wird die EZB dieser Forderung
nachkommen? – Die Finanzmärkte erwarten derzeit, dass die EZB
innerhalb der nächsten zwölf Monate ihren Einlagesatz mindestens
zweimal, vielleicht sogar dreimal um jeweils 0,25 Prozentpunkte
anheben wird. Welche Folgen hätte das für die Inflation und die
Konjunktur? – Staaten finanzieren sich überwiegend über Steuern
und über Staatsanleihen. Die Renditen für Staatsanleihen mit
zehnjähriger Restlaufzeit gelten als wichtigste Bezugswerte für
die Anleihemärkte insgesamt. Wie haben sich die Renditen für US
Treasuries und für deutsche Bundesanleihen in diesem Jahr bislang
entwickelt? Und wie wird diese Entwicklung in den nächsten zwölf
bis 18 Monaten voraussichtlich weitergehen? – Mit den Renditen
steigen die Kosten, zu denen Staaten sich an den Märkten Geld
leihen können. Wie sehr sind die Staatsschulden in den USA und in
Deutschland gestiegen? Wie lange können sich beide Staaten das
noch leisten? Und wie unterscheiden sich die USA und Deutschland
diesbezüglich. – Zu den expliziten Staatschulden kommen implizite
Verbindlichkeiten hinzu, die weit höher sind. Was sind diese
impliziten Staatsschulden? Und wie gefährlich sind diese?
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„Bewegung bei Zinsen, Anleiherenditen und Staatsschulden“

Worum geht es? Danach fragen wir noch nach dem Grund.

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