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Episoden

26 Minuten
Ursachen und Folgen für die Wirtschaft und die Stabilität der Staatsfinanzen in Deutschland, Europa und den USA. – Am Dienstag gab es neue Zahlen zur deutschen Konjunktur. Sie sind offenbar besser ausgefallen als erwartet. Was sagen die Zahlen? Was sind die Treiber dieses Aufschwungs? Und wie könnte es in den nächsten Monaten weitergehen? – Wachsende Staatsschulden sind ein Problem diesseits und jenseits des Atlantiks. Ergibt es wirtschaftlich eigentlich Sinn, dass Staaten sich verschulden? Wäre es nicht besser, wenn die Staatsausgaben immer durch Staatseinnahmen gedeckt wären? – Kritiker hoher Staatsschulden verweisen auf die Zinslast und Unmöglichkeit der Rückführung. Bürden wir mit den Schulden künftigen Generationen nicht eine immer größere Last auf? – Im Maastricht-Vertrag über die Europäische Währungsunion wurde einst eine Obergrenze von 60% für die staatliche Schuldenquote als Kriterium für die Aufnahme in den Euro genannt. Sehr viele EU-Mitgliedsstaaten haben diese Quote überschritten. Gibt es aus wirtschaftlicher Sicht so etwas wie eine feste Obergrenze für die Staatsschulden? – Die Renditen für Staatsanleihen sind in diesem Jahr spürbar gestiegen. Was sind die wesentlichen Gründe dafür? Ist die lange Zeit der Niedrigzinsen damit endgültig vorbei?  Und sind die höheren Renditen auch ein Warnsignal für die Wirtschaftspolitik? - Die Staatsschulden steigen auch in Deutschland spürbar. Der Finanzminister muss höhere Zinsen auf neu herausgegebene Staatsanleihen zahlen. Wie gefährlich ist diese Entwicklung? Und was sollte Deutschland tun, um das Problem zu entschärfen? – Vor 15 Jahren rutschten einige Länder am Rande der Eurozone, allen voran Griechenland, in eine Schuldenkrise. Wie sieht es dort heute aus? Und wie steht es um Frankreich und Italien? – In den USA sind die Renditen für Staatsanleihen in diesem Jahr kräftig gestiegen. Die Haushaltspolitik von Donald Trump ist alles andere als solide. Die Staatsverschuldung auf Bundesebene hat die 40-Billionen-Dollar-Marke überschritten. Wird es brenzlig, wie einige Medien warnen?
19 Minuten
Die anstehenden Zwischenwahlen in den USA, Hitzekollaps bei der deutschen Binnenschifffahrt und der weiter schwelende Irankonflikt. – In Deutschland und Europa macht uns der heiße und trockene Sommer zu schaffen – mit Waldbränden, Ernteausfällen und Niedrigwasser auf wichtigen Schifffahrtswegen wie dem Rhein. Wie groß könnte der wirtschaftliche Schaden werden? Und was folgt daraus für unsere Klimapolitik? – Der Irankonflikt schwelt weiter. Der 60-tägige Waffenstillstand ist Montag ausgelaufen und ein neues Abkommen nicht in Sicht. Wie ist die aktuelle Lage? Und welche Folgen hat dies für die Wirtschaft bei uns und in der Welt? – Die USA sind einer der größten Lieferanten von Öl und Erdgas auf dem Weltmarkt. Wie geht es der US-Konjunktur? Profitiert sie sogar von der aktuellen geopolitischen Lage? – Auch in den USA ist der Irankrieg alles andere als beliebt. Was sagen die Meinungsumfragen? Wie populär ist Trump? – Am 3. November stehen in den USA die Zwischenwahlen zum Kongress an. Was folgt aus der abnehmenden Popularität Trumps für die Wahlen? Was wären die Konsequenzen, wenn Trumps Republikaner mindestens eine ihrer Mehrheiten im Kongress verlieren? Und was bedeutet die aktuelle Stimmungslage für die Kandidaten der Demokraten?
20 Minuten
Die Bedeutung der Wahlen in Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin für Deutschland. – Die Mehrheit der Bürger ist unzufrieden mit der Arbeit der Bundesregierung. Woran liegt es, dass die Koalition in den Umfragen derzeit so miserabel abschneidet, und macht das Kabinett in Berlin wirklich eine so schlechte Arbeit? – Vor diesem Hintergrund blickt das Land mit Spannung auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt, Berlin und Mecklenburg-Vorpommern im September. Was bedeuten die schlechten Umfragewerte für Union und SPD für den Wahlkampf vor Ort? – Den Umfragen zufolge könnte die AfD stärkste Kraft in Sachsen-Anhalt werden und vielleicht sogar an die Regierung kommen. Welche Folgen hätte dies für Deutschland insgesamt? – Andere Voraussetzungen herrschen dagegen im Norden der Republik. Wie stellt sich die Lage in Mecklenburg-Vorpommern dar, das derzeit von einer rot-roten Koalition aus SPD und Linke regiert wird? Wie groß ist die Wahrscheinlichkeit, dass die AfD auch in Schwerin an die Macht kommen könnte? – Zeitgleich mit Mecklenburg-Vorpommern entscheidet auch die Bundeshauptstadt über ihre neue politische Führung. Was besagen die jüngsten Umfragen für die Wahl in Berlin? Welche Koalitionsbündnisse wären auf dieser Basis in der Hauptstadt möglich? – Das Zusammenspiel dieser unterschiedlichen regionalen Entwicklungen ergibt ein Gesamtbild mit potenziell weitreichenden Konsequenzen. Wie wichtig sind diese drei Landtagswahlen insgesamt für Deutschland? Könnten schlechte Ergebnisse in den drei Ländern sogar die Bundesregierung ins Wanken bringen oder sie dazu zwingen, ihre Politik grundlegend zu ändern? –  Bei einem Misserfolg der Regierungsparteien drohen ihnen interne Diskussionen über personelle Konsequenzen. Ist ein parteiinterner Aufstand innerhalb der CDU gegen Kanzler Friedrich Merz denkbar, und könnte die Union ihn eventuell sogar durch den nordrhein-westfälischen Ministerpräsidenten Hendrik Wüst ablösen? – Schließlich: Gibt es eine realistische Chance, dass sich die politische Stimmung für Schwarz-Rot bis zum regulären Ende der Legislaturperiode im Jahr 2029 noch einmal spürbar erholt, oder ist der Zug für diese Koalition bereits abgefahren?
20 Minuten
Was uns die neuesten Daten über das Wachstum in Deutschland, Europa und den USA und den EZB-Kurs verraten

Die geopolitische Lage im Nahen Osten bleibt angespannt. Hat sich im Konflikt um den Iran in den vergangenen Tagen etwas ereignet, das den Ausblick auf die Wirtschaft und die Finanzmärkte erheblich verändern könnte, oder bleibt die Lage vorerst unverändert? – Ein Blick auf die globale Konjunktur führt zu den jüngsten Wirtschaftsdaten aus den USA. Bleibt das Land weiterhin auf Wachstumskurs? Wo liegen derzeit die Stärken der US-Wirtschaft? Und an welchen Stellen zeigen sich die größten Risiken? – Die aktuellen Wirtschaftszahlen aus Deutschland sind etwas besser ausgefallen als erwartet. Was hat die Konjunktur im ersten Halbjahr gestützt? Und was ist die größte Schwachstelle der deutschen Wirtschaft? – Auch die Wirtschaft der Eurozone insgesamt konnte trotz des Irankrieges im zweiten Quartal weiter wachsen. Haben neben Deutschland auch andere Länder positiv überrascht? Wo liegen jetzt die größten Risiken? Und ist angesichts dieser Entwicklung mit einem weiteren Zinsschritt der Europäischen Zentralbank nach oben zu rechnen? – Schließlich: In Deutschland haben einige Politiker vorgeschlagen, das Reformpaket für die Rente wieder aufzuschnüren. Worum geht es in der aktuellen Diskussion? Und wie ist diese Debatte zu bewerten? 
18 Minuten
Wie die Berliner Personalrochaden, die ukrainischen Entlassungen und der Irankrieg die politische Landschaft verändern

In Berlin hat Bundeskanzler Friedrich Merz in den letzten Wochen Teile seines Kabinetts und der CDU neu ausgerichtet. Es begann mit dem Rücktritt von Jens Spahn vom Vorsitz der CDU/CSU Fraktion. Wie gut hatte Spahn seine Aufgabe bis dahin erfüllt? War er eine große Stütze für Kanzler Merz und seine Koalition? Und was ist von seinem Nachfolger Thorsten Frei zu erwarten? – Eine weitere überraschende Personalie betrifft den Wechsel von Carsten Linnemann in das Gesundheitsministerium. Da sich der bisherige CDU-Generalsekretär nach eigenen Angaben erst noch in die Gesundheitsthemen einarbeiten muss, stellt sich die Frage, ob er dennoch eine gute Wahl für diese Position ist und was seine erste große Aufgabe in diesem neuen Amt sein wird. – Auch die Ablösung von Verkehrsminister Patrick Schnieder durch Steffen Bilger sorgt für erheblichen Gesprächsstoff innerhalb der Union. Kann der neue Verkehrsminister die Mammutaufgabe vorantreiben, große Teile der deutschen Infrastruktur auf Vordermann zu bringen? – In der Ukraine hat Präsident Selenskyj zunächst seinen populären Verteidigungsminister Mychajlo Fedorow entlassen, um dann nach Protesten aus der Bevölkerung den Oberbefehlshaber der Streitkräfte, Oleksander Syrskyi, zu ersetzen. Was sind die Hintergründe dieser Personalentscheidungen? Was sagen sie über die Rolle der Zivilgesellschaft in der Ukraine? – Und wie könnten sie die militärische Entwicklung beeinflussen? Hat sich an der Situation im russischen Krieg gegen die Ukraine in den vergangenen Wochen etwas Wesentliches geändert? – Schließlich: Wie sind die Entwicklungen der letzten Wochen im Irankrieg einzuschätzen? Welche Folgen hat der Krieg derzeit für die Wirtschaft und Verbraucher in Deutschland und Europa? 
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Über diesen Podcast

Berenberg-Chefvolkswirt Dr. Holger Schmieding ist einer der profiliertesten Banken-Volkswirte in Europa. Mehrfach wurde er für seine Vorhersagen ausgezeichnet, er war „Prognostiker des Jahres“ und dreimal bester Bankenvolkswirt in Europa bei den renommierten Extel Surveys. Bevor er 2010 zu Berenberg kam, hat er u.a. am Kieler Institut für Weltwirtschaft und beim Internationalen Währungsfonds gearbeitet und war als Chefvolkswirt Europa für die Bank of America Merrill Lynch tätig. In seinem Podcast spricht er über Wirtschaft, Politik und Finanzmärkte in Deutschland, Europa und der Welt. Schmiedings Blick: Das Gastgespräch. Einmal im Monat erweitern wir den gewohnten Teilnehmerkreis, um mit externen Experten über aktuelle Themen rund um Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Dieses Unterformat haben wir Anfang 2025 neu eingeführt. Veröffentlichung in der Regel an jedem zweiten Donnerstag im Monat. Wichtige Hinweise: Bei dieser Information handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG. Diese stellt keine Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung dar. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Podcastreihe keine individuelle Anlageberatung darstellt. Nachträglich eintretende Änderungen können nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.

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