Schmiedings Blick

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Bewegung bei Zinsen, Anleiherenditen und Staatsschulden
28.05.2026
1 Minute
USA und Deutschland im finanzpolitischen Vergleich. – Am 22. Mai hat Kevin Warsh sein Amt als neuer Vorsitzender der US Federal Reserve angetreten. Donald Trump hat in der Vergangenheit immer wieder Druck auf die US-Notenbank ausgeübt, ihre Zinsen kräftig zu lockern. Sollte die Fed dem nachgeben? Und wird sie es unter ihrem neuen Vorsitzenden tun? – In Europa haben sich mehrere Mitglieder des Zentralbankrates in den vergangenen Tagen dafür ausgesprochen, dass die Europäische Zentralbank (EZB) auf ihrer nächsten Sitzung am 11. Juni ihre Geldpolitik straffen sollte. Wie ist diese Forderung einzuordnen? Und wird die EZB dieser Forderung nachkommen? – Die Finanzmärkte erwarten derzeit, dass die EZB innerhalb der nächsten zwölf Monate ihren Einlagesatz mindestens zweimal, vielleicht sogar dreimal um jeweils 0,25 Prozentpunkte anheben wird. Welche Folgen hätte das für die Inflation und die Konjunktur? – Staaten finanzieren sich überwiegend über Steuern und über Staatsanleihen. Die Renditen für Staatsanleihen mit zehnjähriger Restlaufzeit gelten als wichtigste Bezugswerte für die Anleihemärkte insgesamt. Wie haben sich die Renditen für US Treasuries und für deutsche Bundesanleihen in diesem Jahr bislang entwickelt? Und wie wird diese Entwicklung in den nächsten zwölf bis 18 Monaten voraussichtlich weitergehen? – Mit den Renditen steigen die Kosten, zu denen Staaten sich an den Märkten Geld leihen können. Wie sehr sind die Staatsschulden in den USA und in Deutschland gestiegen? Wie lange können sich beide Staaten das noch leisten? Und wie unterscheiden sich die USA und Deutschland diesbezüglich. – Zu den expliziten Staatschulden kommen implizite Verbindlichkeiten hinzu, die weit höher sind. Was sind diese impliziten Staatsschulden? Und wie gefährlich sind diese?
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Vorsprung durch Militärtechnik und Innovationen
21.05.2026
1 Minute
Die Bedeutung der Ukraine politisch und militärisch für Europa. – Nach zuletzt massiven Angriffen Russlands auf ukrainische Städte hat die Ukraine ihrerseits zurückgeschlagen mit einem Angriff auf die Region Moskau. Bei NATO-Manövern haben ukrainische Einheiten und Drohnenpiloten westliche Truppen klar dominiert bis düpiert. Wie sieht es aktuell an der Front in der Ukraine aus? Wie unterscheidet sich die derzeitige Lage dort von der Situation im vergangenen Jahr? Und wie ist es der Ukraine gelungen, die Front weitgehend zu stabilisieren? – Die russische Militärmaschine hat größere Verluste einstecken müssen. Was heißt das für den weiteren Fortgang des Krieges? Wie ist die Lage in Russland? Und wie lange kann Russland diesen Abnutzungskrieg durchhalten? – Der russische Präsident Wladimir Putin war gerade in Beijing. Laut Putin seien die Beziehungen zwischen den beiden Ländern auf einem „beispiellosen Niveau“ der Zusammenarbeit. Wie sehr hilft China Russland? – In den sozialen Medien wird geschrieben, dass die ukrainische Bahn trotz Krieg weiter pünktlich fährt. Wie stabil ist die Ukraine nach mehr als vier Jahren Abwehrkampf gegen Russland? Und wie lange kann sie ihrerseits noch durchhalten? – Nach Ausbruch des Irankriegs bestand die Sorge, dass dieser Krieg nicht nur die Aufmerksamkeit von der Ukraine weglenken, sondern auch die Unterstützung für die Ukraine schwächen könnte. Die letztere Sorge hat sich bislang nicht bewahrheitet. Welchen Anteil haben Deutschland und Europa daran? Könnte Europa noch mehr tun? Und was können Deutschland und Europa von der Ukraine, ihrer Kriegswirtschaft und ihren militärischen Innovationen für die eigene Sicherheit lernen?
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Zur 300. Folge von „Schmiedings Blick“
13.05.2026
1 Minute
Rückblicke, Einblicke und Ausblicke. Die Jubiläumsausgabe des Berenberg Podcasts. – Die erste Folge dieser Podcastreihe haben wir am 2. April 2020 ausgestrahlt, damals noch unter dem Namen: “Schmiedings Blick auf Corona“. Das Ziel war, die wichtigsten ökonomischen Auswirkungen der Pandemie zu beleuchten. An Krisen hat es auch danach nicht gemangelt, und wir haben diesen Podcast entsprechend fortgesetzt. Wie kam es zu der Idee, einen Berenberg Podcast zu produzieren? Und wie hat sich der Podcast im Laufe der Zeit verändert? – Sechs Jahre sind eine lange Zeit. Was waren die großen Themen – international und national? Was waren besondere Höhepunkte, spannende Momente oder auch Pannen. – Eines der wiederkehrenden Themen war der Bedarf für Reformen in Deutschland. Auch unsere jetzige Bundesregierung ziert sich diesbezüglich noch. Was wäre jetzt dringend erforderlich – insbesondere bei den Lohnnebenkosten, der Pflegeversicherung und auch bei der gesetzlichen Rente? Wo bestehen nicht nur hier die größten Risiken? Und wo die größten Chancen? – Schließlich: Kommunikationsexperten denken gern in Kernbotschaften. Was ist die alles übergreifende Kernbotschaft von „Schmiedings Blick“ für unsere Hörer, in der sich vielleicht auch die Grundhaltung dieser Podcastreihe widerspiegelt?
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Ein Jahr Regierung Merz/Klingbeil
07.05.2026
1 Minute
Eine Bilanz der wirtschaftlichen Entwicklung sowie Ausblick auf Konjunktur, Inflation und Zinsen in Deutschland und der Eurozone. – Am 6. Mai 2025 hat der deutsche Bundestag Friedrich Merz im zweiten Anlauf zum Bundeskanzler gewählt. Was sagen die Wirtschaftsdaten über die Bilanz seiner Regierung nach einem Jahr? – Der Bedarf an Wirtschaftsreformen und deren Dringlichkeit sind unstrittig. Welche Fortschritte sind diesbezüglich zu verzeichnen? Wo gibt es Licht? Und wo bestehen die größten Mängel? – Mittlerweile liegen die europäischen Daten für das erste Quartal vor. Wie ist die Wirtschaft in der Eurozone ins Jahr 2026 gestartet? – Seit mehr als zwei Monaten ist die Straße von Hormus für den Schiffsverkehr weitgehend gesperrt. Wie wirkt sich das auf die Wirtschaft aus? Und wie könnte es mit der Konjunktur weitergehen, wenn die Straße von Hormus in einiger Zeit wieder passierbar ist? – Die anziehende Inflation bereitet den Verbrauchern aktuell große Sorgen. Wie kann sich der Preisdruck in den kommenden Monaten und mittelfristig entwickeln? Sollte die Europäische Zentralbank darauf reagieren? Und warum könnte sich ein Anheben der Leitzinsen letztlich als kostspieliger Fehler herausstellen?
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Erste Weichen für Wirtschaftsreformen in Deutschland
28.04.2026
29 Minuten
Dr. Jens Südekum, Professor für International Economics an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf und Persönlicher Beauftragter des Bundesministers der Finanzen für die gesamtwirtschaftliche Entwicklung, im Gespräch mit Dr. Holger Schmieding. – Mit Abschluss der beiden Landtagswahlen im März hat sich ein Zeitfenster geöffnet, im Bund über die dringend erforderlichen Reformen zu beraten. Warum ist jetzt ein guter Zeitpunkt? Und wie sind die Beratungen angelaufen? – Prof. Südekum gehörte zu den vier Ökonomen, die direkt nach der Bundestagswahl ein Konzept für die Reform der Schuldenbremse vorgeschlagen hatten. Wie zufrieden können wir mit dem Ergebnis bislang sein? – Aktuell befasst sich eine Kommission mit einer dauerhaften Reform der Schuldenbremse. Wie könnte diese aussehen? – Noch wichtiger als ein Nachfrageschub wären wachstumsfördernde Reformen, die auch private Investitionen beflügeln. Welche Bilanz lässt sich hier nach einem Jahr Regierung Merz/Klingbeil ziehen? Ist Deutschland auf dem richtigen Wege? – Heftig diskutiert wird über Anreize zu mehr Arbeit. Welche Schritte sind hier erforderlich und warum? – Auch eine Einkommenssteuerreform wird von vielen Seiten gefordert. Wie sind die verschiedenen Vorschläge zur Gegenfinanzierung – insbesondere über die Mehrwertsteuer und die Erbschaftssteuer – einzuschätzen? Stichworte hier: Belastung des Mittelstands und auch Verlagerung von Arbeitsplätzen ins Ausland. – In Bezug auf die gesetzliche Rentenversicherung steht neben der pauschalen Anhebung des Renteneintrittsalters auch eine Verlängerung der Lebensarbeitszeit als Vorschlag im Raum. Wie unterscheiden sich diese Vorschläge? Und was bedeuten diese für Akademiker und für Nichtakademiker? – Die Pflegeversicherung ist ohne Reform nicht mehr lange zu finanzieren. Welche Ansätze werden hier diskutiert? Und wie lässt sich insgesamt ein weiterer Anstieg der Beitragslast vermeiden? – Schließlich noch ein Blick auf die Konjunktur: Bisher wird für Deutschland in diesem Jahr mit einem Wachstum von etwa 0,4 % gerechnet. Wie groß ist das Potenzial, die Wirtschaft durch Reformen zusätzlich anzukurbeln? Was ist in diesem Jahr noch möglich?
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Über diesen Podcast

Berenberg-Chefvolkswirt Dr. Holger Schmieding ist einer der profiliertesten Banken-Volkswirte in Europa. Mehrfach wurde er für seine Vorhersagen ausgezeichnet, er war „Prognostiker des Jahres“ und dreimal bester Bankenvolkswirt in Europa bei den renommierten Extel Surveys. Bevor er 2010 zu Berenberg kam, hat er u.a. am Kieler Institut für Weltwirtschaft und beim Internationalen Währungsfonds gearbeitet und war als Chefvolkswirt Europa für die Bank of America Merrill Lynch tätig. In seinem Podcast spricht er über Wirtschaft, Politik und Finanzmärkte in Deutschland, Europa und der Welt. Schmiedings Blick: Das Gastgespräch. Einmal im Monat erweitern wir den gewohnten Teilnehmerkreis, um mit externen Experten über aktuelle Themen rund um Politik und Wirtschaft zu diskutieren. Dieses Unterformat haben wir Anfang 2025 neu eingeführt. Veröffentlichung in der Regel an jedem zweiten Donnerstag im Monat. Wichtige Hinweise: Bei dieser Information handelt es sich um eine Marketingmitteilung der Joh. Berenberg, Gossler & Co. KG. Diese stellt keine Anlageempfehlung oder Anlagestrategieempfehlung dar. Diese Information soll Ihnen Gelegenheit geben, sich selbst ein Bild über eine Anlagemöglichkeit zu machen. Wir weisen daher ausdrücklich darauf hin, dass diese Podcastreihe keine individuelle Anlageberatung darstellt. Nachträglich eintretende Änderungen können nicht berücksichtigt werden. Angaben können sich durch Zeitablauf und/oder infolge gesetzlicher, politischer, wirtschaftlicher oder anderer Änderungen als nicht mehr zutreffend erweisen. Wir übernehmen keine Verpflichtung, auf solche Änderungen hinzuweisen und/oder eine aktualisierte Information zu erstellen. Frühere Wertentwicklungen sind kein verlässlicher Indikator für die künftige Wertentwicklung.
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