Meine Daten gehören mir. Warum Exit-Fähigkeit in jeden SaaS-Vertrag gehört

Meine Daten gehören mir. Warum Exit-Fähigkeit in jeden SaaS-Vertrag gehört

vor 1 Tag
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Beschreibung

vor 1 Tag

In dieser On-the-Road-Episode auf dem Weg nach Frankreich ️ wird
es ausnahmsweise mal laut: eine neue Folge aus „The Life of a
CIO, a Report from the Trenches" über ein Thema, bei dem ich mich
ehrlich gesagt maximal aufrege. Eure Daten gehören euch.
Oder etwa doch nicht?


Kein Datenschutz-Vortrag, keine Security-Diskussion. Es geht um
etwas viel Grundsätzlicheres: Wenn du eine SaaS-Lösung nutzt und
dort kritische Unternehmensdaten liegen, kommst du dann
eigentlich auch wieder heraus? Vollständig, strukturiert,
revisionssicher, so dass ein Wirtschaftsprüfer damit arbeiten
kann?


Bei uns bei der KWC Professional stand genau diese Frage an, nach
dem Verkauf der KWC Home und dem Auslaufen des Transitional
Service Agreements. Das Ergebnis war ernüchternd: Es gibt in der
SAP Public Cloud keinen definierten Prozess dafür. Weder SAP
selbst noch die empfohlenen Dienstleister konnten eine belastbare
Antwort geben. Die Rechnung, die wir aufgemacht haben: rund 20
Tage Systemlaufzeit für vier bis fünf Jahre Daten. Und heraus
kommen dutzende Flatfiles ohne Verknüpfungslogik, mit denen kein
Auditor etwas anfangen kann.


Kernbotschaft: Wenn kritische Unternehmensdaten in einer
SaaS-Lösung liegen, lass dir vertraglich zusichern, dass du sie
jederzeit vollständig und in dem von dir gewählten Format
zurückbekommst. Ohne Wenn und Aber. Ich unterschreibe keinen
Vertrag mehr für ein Kernsystem, in dem diese Regelung
fehlt.
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