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Beschreibung
vor 1 Woche
Die Natur kennt keine Gerechtigkeit. Sie kennt Schwerkraft,
Thermodynamik und Zerfall — aber kein Verdienst und keinen
Anspruch. Gerechtigkeit ist eine menschliche Erfindung, fragil
und unvollständig. Die Stoiker wussten das. Sie erhoben
Gerechtigkeit trotzdem zur Kardinaltugend — gerade weil sie von
alleine nirgendwohin tendiert.
In dieser Folge geht es um den Unterschied zwischen echtem
Gerechtigkeitssinn und Anspruchsdenken, das sich als moralische
Sensibilität verkleidet. Warum der Gerechtigkeitsradar vor allem
dann anspringt, wenn wir selbst betroffen sind. Was Seneca über
den Zorn als Werkzeug der Gerechtigkeit schrieb. Warum
öffentliche Empörung oft mehr mit Selbstpositionierung zu tun hat
als mit Haltung. Und warum Gerechtigkeit im stoischen Sinn erst
dort beginnt, wo sie etwas kostet.
Die geführte Meditation zu dieser Folge erscheint wie jede Woche
am Mittwoch im robust-glücklich-Meditations-Abo auf Spotify —
diesmal eine Übung, die sich der inneren Buchführung widmet: den
stillen Rechnungen, die wir führen, ohne es zu bemerken.
Wer das Thema Abgrenzung und innere Freiheit vertiefen will: Die
Audio-Masterclass „Mehr bei dir" arbeitet in sechs Modulen an der
Fähigkeit, bei sich zu bleiben, ohne sich zu verschließen.
Website: stoicmind.at
Masterclass : „Mehr bei dir":
Meditations-Abo:
Spotify
Die Signation wurde von Fabien Tell komponiert und von Constanze
Weltmann eingesprochen. Closing-Song: Sämtliche Urheber- und
Verwertungsrechte an Text, Komposition und Produktion liegen
ausschließlich bei Dietmar Gumprecht. Die Produktion erfolgte
unter Einsatz KI-gestützter Werkzeuge.
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