Der Sohn aus dem letzten Deportationszug | Was für ein Leben - Folge 1

Der Sohn aus dem letzten Deportationszug | Was für ein Leben - Folge 1

vor 1 Monat
Die Geschichte von Michael Meisels
22 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Monat
Aus einem kurzen Radiobeitrag wird ein bewegendes
Zeitzeugengespräch. Alles beginnt mit einem Berliner Schnipsel bei
FluxFM: Redakteur Matti Geyer erzählt vom letzten Deportationszug,
der am 27. März 1945 Berlin in Richtung Theresienstadt verlässt.
Mit an Bord: eine junge Mutter und ihr wenige Tage altes Baby. Eine
Geschichte, die fast vergessen war. Bis sich 80 Jahre später ein
Mann meldet. Michael Meisels hört den Beitrag und erkennt sich
selbst darin wieder. Er ist dieses Baby. Vermutlich der jüngste
Überlebende des Konzentrationslagers Theresienstadt. In dieser
ersten Folge von „Was für ein Leben“ erzählt er seine unglaubliche
Geschichte: von seiner Mutter, die während des Holocausts
untertaucht, ihn im Versteck zur Welt bringt und nur wenige Tage
später mit ihm deportiert wird. Es ist eine Geschichte über Mut,
Zufall und das Überleben in einer der dunkelsten Zeiten deutscher
Geschichte. Trotz eines Schlaganfalls reist Michael Meisels extra
aus Hamburg an, um im Studio bei FluxFM davon zu berichten. Diese
Folge ist der Ausgangspunkt für die ganze Podcastreihe. Buchtipp
zur Folge Im Gespräch geht es auch um das Buch „Heimat, deine
Sterne …“ (unter dem Pseudonym Michael Mandel erschienen). Ein
ungewöhnlich erzählter Doku-Roman: Der Autor tritt darin in einen
Dialog mit Gott, der die Lücken füllt, wo Erinnerungen fehlen.
Gerade dieser besondere Zugang macht das Buch so eindringlich und
persönlich. Habt ihr eine Geschichte für uns? Kennt ihr jemanden,
der oder die ein außergewöhnliches Leben geführt hat? Eine
Geschichte, die man einfach hören muss? Dann schreibt uns an
matti.geyer@fluxfm.de – vielleicht wird genau daraus eine der
nächsten Folgen von "Was für ein Leben".
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