Vapula Haukongo – Die DDR-Kinder aus Namibia | Was für ein Leben – Folge 18

Vapula Haukongo – Die DDR-Kinder aus Namibia | Was für ein Leben – Folge 18

vor 1 Tag
Die Geschichte von Vapula Haukongo
19 Minuten
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Beschreibung

vor 1 Tag
Vapula Haukongo wurde als Kind mitten im Kalten Krieg aus einem
namibischen Flüchtlingslager in die DDR gebracht. Dort wuchs er in
Ostdeutschland auf, sprach Deutsch, ging zur Schule und sollte Teil
einer neuen sozialistischen Elite für ein unabhängiges Namibia
werden. Doch dann fiel die Berliner Mauer – und plötzlich musste er
zurück. In ein Land, das eigentlich seine Heimat war, ihm aber
völlig fremd geworden war. In dieser Folge erzählt Vapula Haukongo,
wie es war, zwischen zwei Kulturen und Identitäten aufzuwachsen,
warum viele der sogenannten „DDR-Kinder aus Namibia“ bis heute mit
ihrer Vergangenheit kämpfen – und wie er es geschafft hat, trotz
dieses radikalen Bruchs seinen eigenen Weg zu finden. Heute lebt er
als Zahnarzt in München. Ein Gespräch über Heimat, Verlust,
Anpassung – und die Frage, wo man hingehört, wenn man eigentlich
zwei Leben hatte.
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